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Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#1 von HellsBusa , 27.10.2015 11:21

Hallo Dampfergemeinde, habe mich nach 4 Jahren Kanthaldrahtdampfen nun einmal in den Niederohmbereich gewagt. Ich bin Selbstwickler und Selbstmischer!!

Zu dem Gerät, VaporShark rDNA40 mit Kayfun V4! Titandraht Grade 1 in 0,20 / 0,25 / 0,39 Stärke. Dazu Muji Watte und Liquid im 40/50/10 PG/VG/H2O Mischungsverhältnis.

1. Wicklung mit 0,39er Titan
Dualcoil Ohm: 0,27 mit 20 Watt auf 140 Grad eingestellt

2. Wicklung mit 0,20er Titan gezwirbelt
Dualcoil Ohm: 0,51 mit 25 Watt auf 150 Grad eingestellt

Hatte mich schon gefreut auf ein herrliches Dampfvergnügen, wurde allerdings echt enttäuscht. Kein Geschmack! Einfach weg! Die Dampfentwicklung ist grandios, 2x gezogen und ich kann aus dem Auto nicht mehr heraus schauen. Es ist ein weicher, angenehmer, ein wenig süßlich und ein Hauch Geschmack nach irgendwas.

Habe die Wicklungen nacheinander ausprobiert, allerdings ohne Geschmacksveränderung!

Jetzt meine Frage an die Niederohmdampfer, wie löse ich das Geschmacksproblem? Unter Verwendung des Kanthal ist alles wie gehabt. Da funktioniert die TC allerdings nicht.
Kennt jemand das Problem?

Grüße und frohes Dampfen



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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#2 von Dampfer-Manfred , 27.10.2015 11:40

140-150 Grad sind für TC-Dampfen eigentlich etwas zu wenig. Ich selber dampfe zwar auch eher 'kalt', das sind dann aber meisst so um die 200 Grad und kann auch mal 250 Grad betragen.

Was mich wundert ist ja - anders, als ich eigentlich dachte - das du mit der Dampfentwicklung zufrieden bist, weil deine Temp ja eher etwas niedrig daherkommt. Dein Gerät hat eine Ti-Einstellung bzw. der TK lässt sich entspreched einstellen?

Zufieden mit der Dampfentwicklung sein ist ja ein ganz persönliches Empfinden, aber du wickelst ja schon länger, also dürfte dir ja bekannt sein, was wie geht, oder eben auch mal nicht. Ich meine damit ja nicht, das du z.B. zuvor immer nur EgoT-A gedampft hast und von daher dein Empfinden zur Dampfmenge recht weit unten liegt. Durch deine Kanthal-Erfahrung bist du da ja schon im wissentlichen Vorteil.

Deshalb denke ich eigentlich nicht, das du wickeltechnisch mit der Watte z.B. irgendwas falsch gemacht hättest, denn der Watte (Menge, art ,wie sie reingestopft wird) ist es persee erstmal egal, von welchem Draht sie angefeuert wird.

Der K4 verkraftet zwar auch Wicklungen von 3mm, optimal scheint da aber eher 2,5mm zu sein, unter 2mm würd ich nicht gehen, weil da zu wenig Watte durchpasst. Liquidmenge kann nun auch mal mit Geschmack was zu tun haben.
Ist der Geschmack eher harsch, scharf, beissend oder fehlt er im Grunde genommen einfach nur? Dann würde ich auf zu feste Watte tippen.
Ist deine LC komplett offen und sind alle 4 Liquidbohrungen auch wirklich durchgängig offen? Soll es schon gegeben haben, das ein paar Löcher entweder zu klein oder nicht komplett durchgängig waren. Da fehlt es dann auch an Geschmack, allerdings auch meisst an Dampf. Meisst kokelt's auch recht schnell, allerdings wohl nicht gerade bei 140-150 Grad.

das schlimmste, was dir passieren kann, das du bei 230 Grad einfach noch mehr Dampf bei steigendem Geschmack bekommst. Der K4 ist zwar nicht gerade ein Wunderknabe, aber für seine Grösse bei richtiger Wicklung eher schon 'gut' zu bezeichnen, was den Geschmack anbelangt.

Watte oder Watt - das ist hier die Frage...



 
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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#3 von Dampfer-Manfred , 27.10.2015 21:23

nach oben schieb...


Sonst noch wer ein paar Ideen, wo's dran liegen könnte? Mal nicht so schüchtern bitte...



 
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zuletzt bearbeitet 27.10.2015 | Top

RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#4 von Sockeye , 27.10.2015 22:21

Die °C bzw °F Angabe auf dem DNA40 mit Titandraht ist erstmal fürn Ar..., da der DNA40 nicht für Titan konzipiert wurde.

In der Kombination (DNA40 + Kayfun) dampfe ich folgenden Setups:

1. 0,32 Ni200 Wicklung (0,2 Ohm) auf 200°C (wird ein wenig eng im Kayfun)
2. 0,40 NiFe48 Wicklung (0,3 Ohm) auf 185°C

Beide Setups haben eine sehr gute Dampfentwicklung und einen perfekten Geschmack.

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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#5 von Pappnaas , 27.10.2015 22:31

Naja, bei dem Titel dachte ich mir, es ginge um Subohm, aber es geht um TC.

Die Temperaturen sind stimmig, 150°C auf Nickel entsprechen 250° C, da vielleicht auch mal etwas niedriger gehen.

Wie lange hast Du probiert? Hast Du den Draht vorher gereinigt oder mal durch ein Tempo gezogen? Manche Drähte haben bissl Schmodder drauf, Produktionsrückstände und so.

Generell ist mein Eindruck, dass man Ti und Ni etwas länger eindampfen muss, bevor die richtig schmecken.


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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#6 von HellsBusa , 28.10.2015 07:04

Sodele, erstmal zum reinigen. Den Titandraht habe ich mit dem Bunsenbrenner angeglüht (bekommt dann eine bläuliche Farbe)! Dem Nickel trau ich nicht so ganz da sich in Bezug auf Allergien die Geister scheiden. Aber egal, bevor hierüber noch eine Diskussion entbrennt. Es geht hier um den Subohm und den verloren gegangen Geschmack.
@Dampfer-manfred: Die TC muß ich ein wenig niedriger einstellen bei Titan (habe ich irgendwo gelesen) und vom Dampfvolumen her, ist wirklich schon extrem viel :-) zum Dampf, er ist weich und angenehm, nicht stechend so wenn Liquidnachflussprobleme sind. Die 4 Löcher sind auch alle frei und LC ist offen.
Was mir noch eingefallen ist, könnte es am Liquid an sich liegen? Benötigt man beim Subohmdampfen mehr Aromastoffe? Habe bei meinen Liquids 7% bzw. bei manchen 6% Aroma drin.

Dankeschön schon mal für die Antworten
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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#7 von Dampfer-Manfred , 28.10.2015 12:27

Natürlich kann sowas auch am Liquid liegen, wieviel Prozente es Aromas rein sollten liegt aber am Hersteller. So gibt es Aromen, die eher im 2stelligen Bereich anzurühren sind, ander schmecken schon nach nichts, oder gar auch ekelhaft, wenn man nur etwas über die Dosierungsempfehlung hinaus geht. Für manche Aromen ist/kann 3% z.B. schon wirklich zuviel sein. Wie gesagt: das liegt aber daran, wie konzentriert die Aromen auch immer sind.

Grundsätzlich den freundlichen Tip - ich hab damit ja gsd nicht angefangen, egal, aber trotzdem: wenn du/wir über Mischprozente diskutieren wollen, dann bitte dafür sich entweder im Mischbereich irgendwo schon in ein bestehendes Thema einklinken oder ein eigenes aufmachen.

Mir ist es anscheinend vollkommen durch die LAppen gegangen, das die DNA40 eben kein Ti kann bzw. dabei entsprechend runtergestellt werden müsste. Deshalb war ich ja auch so geschockt über deine Temperaturen. Sorry dafür. Ich würde trotzdem mal versuchen, etwas weiter höher zu gehen. Vielleicht kommt dann ja noch was. Danch wieder runterregeln, wenn's nicht besser wird, kostet ja schliesslich auch nichts.

Zu dem Thema mit dem achso bösen Nickel und was man da alles so drüber liesst, fällt mir erstmal einfach nur ein: was, du fährst noch Auto? Du fährstsogar Auto auf der Autobahn?
Rechne dir bitte ienfach mal vor, wieviele Leutet da dran tatsächlich sterben. Niemand würde deswegen tatsächlich auf das Auto verzichten. Und mit Fahrrad auf ner Autobahn ist auch nicht wirklich gerade der Standart.
- Ja, es gibt Leute, die tatsächlich eine Nickelallergie haben. DAnn dürfte aber auch niemand ein Driptip aus Edelstahl nehmen, so ein nichtrostendes DT, ist ja schön. Warum 'rostet' edelstahl eigentlich nicht? In bin zwar kein Metaller oder Ing oder gar Forscher, deshalb sag ich mal so ganz lapidar: weil da ein kleiner Nickelanteil drinne ist...

Bis 300-weissnicht ist Nickeldraht problemlos, zumindest was die Temperaturen unterhalb von 350 Grad angeht. Wirkliches, technisches Problem könnte aber wirklich sein, das NI200 einen dermassen kleinen Widerstand hat, das die Wicklung selber mal eben nur 0,1.. Ohm hat. Wenn dann ein Vedampfer selber schon einen Eigenwiderstand von 0,1.. Ohm hat, dann ist das schlichtweg shice, weil sich dabei die Leistung schon mal aufteilt und du eigentlich das doppelte reinpumpen müsstest.
Anders ist es bei Drahtsorten, die einen höhren Eigenwiderstand haben. NiFe48 wurde schon angesprochen, NiFe30 geht auch noch. Hier hat die Wicklung selber dann einen höheren Widerstand, so das der Eigenwiderstand des Verdampfer nicht mehr wirklich soviel Unterschied und Verlust ausmacht.


Und ich verbeiss mir mal die Frage, warum an sich einen Chipsatz zulegt, der nur sicher - weil einprogrammiert - Ni200 kann und dann erkennt, das man eigentlich gerne andere Drähte einspannen möchte. Klar: die Wissenschaft ist heute schon so weit, das man sich es vom Prinzip her bis auf'S Grad genau ausrechnen kann, um wieviel man die Temepratur im Vergleich zu Ni200 ändern müsste. Ich sag ja immer: probieren geht schneller als rechnen. Aber natürlich kann man auch den Rechenweg gehen. Oder sich was holen, das eben auch die gewünschten Drähte 'kann'.



 
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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#8 von Pappnaas , 28.10.2015 12:36

Und Du dampfst nicht Subohm. Du dampfst mit TC. Das sind 2 komplett verschiedene Dinge. Dazu kommt, dass der K4 nicht gerade optimal für TC ist, da er durch seine Feder in der Base gerne schwankende Widerstände hat, die die Regelung der Temperatur (und damit den Dampfoutput) deutlich erschweren. Am Geschmack könnte es insofern etwas ändern, da dann einfach viel zu wenig Watt aufgebracht werden, da der DNA durch Wicklung+Übergangswiderstand=Gesamtwiderstand annimmt, dass die Temperatur viel höher liegt, als sie in Wahrheit ist. Also einfach mal mehr mit der Temperatur variieren.


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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#9 von Sockeye , 28.10.2015 13:42

Zitat von Pappnaas im Beitrag #8
Und Du dampfst nicht Subohm. Du dampfst mit TC. Das sind 2 komplett verschiedene Dinge. Dazu kommt, dass der K4 nicht gerade optimal für TC ist, da er durch seine Feder in der Base gerne schwankende Widerstände hat, die die Regelung der Temperatur (und damit den Dampfoutput) deutlich erschweren. Am Geschmack könnte es insofern etwas ändern, da dann einfach viel zu wenig Watt aufgebracht werden, da der DNA durch Wicklung+Übergangswiderstand=Gesamtwiderstand annimmt, dass die Temperatur viel höher liegt, als sie in Wahrheit ist. Also einfach mal mehr mit der Temperatur variieren.


Naja...

Er dampft Sub Ohm. Nämlich im 200mOhm Widerstandsberech, welcher nun mal deutlich unter einem Ohm liegt. Ob jetzt mit Temperatur-Hochrechnung die Leistung gedeckelt wird ist völlig ohne Belang.

Auch selbst wenn sein Kayfun einen Überganswiderstand aufweisen sollte, dann addiert er sich bei der Grundmessung genau so, wie bei der Messung beim Feuern. Die Änderung des Widerstandes ist also geringer als das Temperatur-Hochrechnungsmodell erwartet. Damit ist die wirkliche Temperatur viel heißer als angezeigt und der Dampf verliert an Geschmack.
Hinzu kommt noch der Titandraht, welcher einen völlig anderen thermischen Widerstandsverlauf als Nickel und die Nickel-Eisen Legierung hat. D.h. Das Rechenmodell des DNA40 stimmt nicht mehr und die angenommene Temperatur stimmt noch weniger. Durch den angenommenen Übergangswiderstand und den geringeren Temperaturkoeffizienten wird der Regelbereich dermaßen verkürzt, dass es kaum möglich ist zwischen "nix" und "zuviel" sauber einzustellen.

Daher ist m.E. der beste Weg einen anderen Draht zu verwenden. Ni200 oder NiFe48 funktionieren hier meiner Erfahrung nach mit genau diesen Komponenten am besten. (wobei NiFe den Regelbereich auch etwas verkürzt.)

Natürlich kann er auch einen anderen Chip Verwenden. Der DNA200 ist meines Wissens der einzige, der mit verschiedenen Widerstands-Kurven verschiedener Drähte umgehen kann. Aber 5€ für einen anderen Wickeldraht sind erst einmal zielführender.

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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#10 von Pappnaas , 28.10.2015 14:10

Zitat von Sockeye im Beitrag #9


Naja...

Er dampft Sub Ohm. Nämlich im 200mOhm Widerstandsberech, welcher nun mal deutlich unter einem Ohm liegt. Ob jetzt mit Temperatur-Hochrechnung die Leistung gedeckelt wird ist völlig ohne Belang.



Subohm als Fachbegriff kann auch anders verstanden werden, pinoy style und so, als geregelte AT bei 15 Watt aufgehört haben, brauchte man ja die mech Mods um mal 20 oder mehr Watt zu dampfen, damals war doch alles unter 1,5 Ohm schon "gewagt". Aber wir spalten gerade Haare

Zitat von Sockeye im Beitrag #9

Auch selbst wenn sein Kayfun einen Überganswiderstand aufweisen sollte, dann addiert er sich bei der Grundmessung genau so, wie bei der Messung beim Feuern. Die Änderung des Widerstandes ist also geringer als das Temperatur-Hochrechnungsmodell erwartet. Damit ist die wirkliche Temperatur viel heißer als angezeigt und der Dampf verliert an Geschmack.



Eher umgekehrt. Der Dampf ist kälter als angezeigt, da ein Teil des Gesamtwiderstands im Verdampfer ist und sich dieser nicht mit der Temperatur ändert. Ist aber auch nicht wichtig, da, solange der Übergangswiderstand konstant ist, man nur eine andere Temperatur für seinen sweet spot braucht.


Zitat von Sockeye im Beitrag #9

Hinzu kommt noch der Titandraht, welcher einen völlig anderen thermischen Widerstandsverlauf als Nickel und die Nickel-Eisen Legierung hat. D.h. Das Rechenmodell des DNA40 stimmt nicht mehr und die angenommene Temperatur stimmt noch weniger. Durch den angenommenen Übergangswiderstand und den geringeren Temperaturkoeffizienten wird der Regelbereich dermaßen verkürzt, dass es kaum möglich ist zwischen "nix" und "zuviel" sauber einzustellen.



Nein. Titan verändert seinen Widerstand in den für uns wichtigen Bereichen ebenso annähernd linear wie Nickel oder SS oder NiFe.

Zitat von Sockeye im Beitrag #9

Daher ist m.E. der beste Weg einen anderen Draht zu verwenden. Ni200 oder NiFe48 funktionieren hier meiner Erfahrung nach mit genau diesen Komponenten am besten. (wobei NiFe den Regelbereich auch etwas verkürzt.)

Natürlich kann er auch einen anderen Chip Verwenden. Der DNA200 ist meines Wissens der einzige, der mit verschiedenen Widerstands-Kurven verschiedener Drähte umgehen kann. Aber 5€ für einen anderen Wickeldraht sind erst einmal zielführender.



Muss er nicht. Es gibt genug andere Foris, die ihren DNA40 erfolgreich und mit Geschmack auf Titan betreiben. Sein Problem mit dem Geschmack hat andere Ursachen.

Das ganze gilt alles für konstante Übergangswiderstände. Sobald die aber schwankend sind, z. B. ein Tropfen Liquid in der AFC-Kammer an der Feder oder die Feder selbst verändert ihren Widerstand, weil die ganze Base warm wird, ist die TC sabotiert und daher sind so einige hier im Forum, die dem K4 die grundsätzliche TC-Tauglichkeit absprechen.


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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#11 von Sockeye , 28.10.2015 15:03

Mathe war noch nie ganz einfach. Aber meistens hilft ein Beispiel das Ganze nachzuvollziehen.

Nehmen wir mal an, wir haben:
- eine Wicklung mit 0,2 Ohm
- einen TK von 0,0062 bei 20°C
- einen Übergangswiderstand von 0,05 Ohm
- eine Zieltemperatur von 200°

Der DNA40 Chip misst also die Wicklung mit 0,2 Ohm + 0,05 Ohm = 0,25 Ohm ein. Er rechnet sich aus, dass 200°C erreicht sind, wenn nach Adam Riese der Widerstand der Wicklung 0,529 Ohm beträgt.
Jetzt sind 0,529 Ohm erreicht. Wie heiß ist der Draht nun wirklich?

Dazu ziehen wir den Übergangswiderstand von 0,05 Ohm von den gemessenen 0,529 Ohm ab und erhalten den echten Widerstand der Wicklung, nämlich 0,479 Ohm. Jetzt können wir wieder unseren Widerstandsrechner bemühren und füttern ihn mit den Parametern:

- Wicklungswiderstand 0,2 Ohm
- Heißwiderstand 0,479 Ohm
- TK von 0,0062 bei 20°C

und lassen uns die Temperatur bei 0,479 Ohm berechnen. Ergebnis 245°C. Erstaunlich gell?




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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#12 von Dampfer-Manfred , 28.10.2015 15:41

Zitat von Sockeye im Beitrag #11


und lassen uns die Temperatur bei 0,479 Ohm berechnen. Ergebnis 245°C. Erstaunlich gell?



Bei 3 mal rechts abbiegen um den Block stehst du an der selben Stelle, als wenn du 1 mal links abbiegst. Dafür braucht man keine Matte. Auch keine Uniwasität.


Der Dampfer, der es genau haben will, muss sich entweder ein Gerät kaufen, das den Eigenwiderstand im Rahmen des Möglichen mit einrechnen kann, oder man macht einfach nur die Augen zu und wählt ungesehen die einstellung, die einem am besten schmeckt.

Und ja: ich kann rechnen. Wenn z.B. meine Frau seltsam zu gucken anfängt, wenn ich durch zuviel Shops mich blättere, dann kann ich damit rechnen, das es Ärger gibt, wenn ich dann nicht nur lese, sondern auch noch auf die passenden Bestellknöpfe drücke. Brauch ich dafür irgendwelche Formeln? Nöö, ist reine Gefühlssache und funktioniert eigentlich immer, auch ohne Tabellen oder elektrische Rechenhilfen.

Natürlich wurde uns erzählt ,das TC besser sei, weil nichts mehr kokelt und nicht versehentlich zu heiss schmecke. JA, stimmt ja auch. Ich sach ja auch nicht, das TC nur eine reine, Verkaufszahlen steigernde Massnahme sei, ohbwohls oftmal wirklich schon in diese Richtung zu gehen scheint.

Es ist egal, ob wir nach Fahrenheit ode Celsius dampfen. Letztendlich ist das nur eine Zahl, damit wir eine einzige Einstellung aus 399 anderen Möglichkeiten wiederfinden können.
entweder bin ich ja vielleicht nur ein übervorsichtiger Depp oder sowas ähnliches. Vielleicht habe ich ja auch nur Glück gehabt, nicht jedem Hype hinterherzuhecheln. FAkt ist und bleibt: bis auf ein einziges, sogar gewolltes Mal hatte ich in über 4 JAhren noch keinen Kokler, so das ieser auch nur im Ansatz hätte gefährlich sein können. Das meisste meiner Liquids verdampfe ich schliesslich auch nicht an irgend welchen physikalischen Grenzen, sondern auf meinem Sofa.
TC ist schön, kann nützlich sein, aber so ein MUSS, das man dafür rechnen müsse - nee, so wichtig ist TC an sich nun mal für mich nicht.

Meine Sweetspot habe ich schliesslich auch immer - übrigens nach der selben Methode Try or Error - auch auf allen meiner geregelten und ungeregelten Akkuträger getroffen. Deshalb stelle ich mir für mich auch immer die Frage, ob TC wirklich sein MUSS?



 
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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#13 von Sockeye , 28.10.2015 16:33

Es ging doch nur darum ob bei einem Übergangswiderstand des Gesamtsystems die wirkliche Temperatur höher ist als die angezeigte oder niedriger.

Ansonsten stimme ich dir voll zu. Die ganze Rechnerei ist müßig, da zu viele Ungenauigkeiten mitspielen, geschweige denn wie genau die Chips messen können.




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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#14 von Pappnaas , 28.10.2015 16:45

Zitat von Sockeye im Beitrag #13
Es ging doch nur darum ob bei einem Übergangswiderstand des Gesamtsystems die wirkliche Temperatur höher ist als die angezeigte oder niedriger.

Ansonsten stimme ich dir voll zu. Die ganze Rechnerei ist müßig, da zu viele Ungenauigkeiten mitspielen, geschweige denn wie genau die Chips messen können.


Für das erste muss ich Dir Recht geben, lag ich wohl daneben. Und auch für das 2. gebe ich Dir Recht, es ist egal, was auf dem Display steht, hauptsache, es schmeckt und ich bin zufrieden.


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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#15 von Dampfer-Manfred , 28.10.2015 17:17

Zitat von Sockeye im Beitrag #13
Es ging doch nur darum ob bei einem Übergangswiderstand des Gesamtsystems die wirkliche Temperatur höher ist als die angezeigte oder niedriger.




Ja, das ist mir bewusst. Wenn es so ausgeschaut hat, als wenn ich dir auf den Turnschuh getreten hätte, dann ein ehrliches Sorry dafür. War nicht meine Absicht und sollte auch nicht so rüberkommen.

Bei dem ganzen Temperaturkrams wir auch sehr viel zu ernst genommen, nicht nachvollziehbare Qualitätsunterschiede bei den einzelnen Drahtsorten geben dafürihr 'bestes'.
Denn nicht immer, wenn irgendwo was mit 420 draufsteht, ist da auch korrekt 420 drin.

So kaufte ich letztens noch eine bischen Draht zu meiner PP2 V2+ dazu. Ich bin mir heute noch sehr sicher, das der bestellte Draht entweder NiFe27 oder NiFe28. Jedenfalls wurde dieser Draht mit 5,5 Ohm/m beworben, was ja wunderbar auch zu den Werten des Dicodes-Draht passt - ebenfalls 5,5 Ohm pro Meter.
Ernüchterung bei der ersten Wicklung: nichts da war mit etwas mehr Widerstand wie zuvor mit dem Ni200. An der VTC Mini wunderbar ablesbar, wie sich der Widerstand während des feuerns verändert. Nur da veränderte sich nichts. Also nichts mit TK und son Krams. Allerings wollte ich wegen 10 Metern Draht auch nicht soooo ne Welle schwappen, denn immerhin kam der Widerstand mit 5,5 Ohm pro Meter (hab's extra nachgemessen) gan zgut hin. Also setzte ich den Draht ein für eher niederohmige Wicklungen, die auf den Punkt so um die 05 Ohm haben sollten.

Bis irgendwann dieser Draht anfing, einen TK zu haben: der Widerstand erhöhte sich plötzlich unter entsprechender Erwärmung. Da dieser Draaht im Shop eigentlich auch als Billigversion als NiFe30 angeboten wurde, es derzeit sogar zu lesen war, das eben 30% Fe und der Rest halt Ni wäre, möchte ich fast mal daraus ableiten, das ich auf dem ersten Meter sehr wahrscheinlich nur Fe im Drahtrezept hatte. Der Dicodesdraht geht und funktioniert zwar auch, kommt mir allerdings nicht nur leicht überteuert vor, sondern auch ein gaaaanz kleines bischen steifer. Also nichts für mich alten Geizkragen. Warum 15 Euro ausgeben, wenn es 6 Euro auch tun?
Gut ,das der erste Meter also nicht den eigentlichen Spezifikationen entsprach, dafür kann der Shop ja nichts. Ich kaufe eigentlich eh nur beim Zivipf und wollte nicht extra wegen bischen Strippe dort ne Bestellung machen. Hätte ich aber besser tun sollen.... Also wenn 10% eine Produktes nicht das tun ,was sie sollen, stufe ich sowas nicht gerade als gut ein, zumal ich ja auch noch reichlich SS und Ni200 habe. Wenn man sich den Dicodes-Draht auf der eigentlichen Herstellerseite mal genau anschaut, sieht man, das da neben Eisen und Nickel noch so ca. 5 oder 6 andere Metalle/Substanzen drinne sind. Teuer daran ist wirklich nur die Tatsache, das der Schweissdraht für Grauguss lediglich seinen Preis rechtfertig, weil der Durchmesser wohl eine Sonderanfertigung sein dürfte. Aber eigentlich ist's eine Schweisselektrode für Guss. Und weil's kaum jemand weiss, wir der Draht ja so hemmungslos hochgejubelt. Egal, war auch nicht meine Absicht ,was gegen den Dicodesdraht zu wettern. Ist aber (leider) so.

Ich bin trotzdem nicht ganz sooo pingelig, das ich einen neuen, mir unbekannten Draht erstmal durchmessen müsste, um zu sehen, wie sich sein Wert bei Null Grad auf 100 Grad verändert. einzig genau das wäre ein genaues Mittel zur TK-Bestimmung.
Aber eben das geht mir persönlichz zu weit, genauso, wie mir diese Temepratureinmess-Rechenformel zwar auf den Punkt kommt. Letztendlich wäre das Geschrei dann gross ,wenn jemand bei den errechneten 232 Grad eben diesen Wert einstellt und sich denkt: nääää, das passt mir so garnicht. Also muss es wohl daran liegen, das der ganze Verdampfer - oder noch besser, der TC-fähige Akkuträger Shice sein muss.

Deshalb sag ich ja für mich immer: ich dampfe keine eingestellte Zahl, sondern nur die Einstellung, bei der es mir am besten schmeckt. Für mich ist das nur ein Ziel, ein Punkt, um nach Verstellung den Ursprung und den Sweetspot leicht wiederfinden zu könnnen.

Aber grundsätzlich muss, soll darf und kann jeder so dampfen, wie er/sie/es möchte. Auch ohne das mir einfallen würde: mir doch egal.... :)



 
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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#16 von Mortiks , 28.10.2015 19:04

Hallo
K4 mit Dualcoil (Titan 0,30er) 0,21Ohm aufn VaporShark wird mit 150 Grad gedampft und 24W. Liquids beziehe ich von HellsBusa und habe Papaya getestet! Habe letztes mal 6% Aroma gehabt nu hat er mit 7% gemischt. Muss sagen das mit 6% war da nen kaum wahrzunehmenden
Geschmack. Jetzt mit 7% schmeckt viel viel besser! Also meiner Meinung nach liegt einfach nur an den Liquid und hat nichts zu tun mit der Wicklung ( titan ... nickel... usw.). Und ob meine Wicklung aufn K4 150 oder 200 Grad hat ... solange es nicht kokelt und sehr gut schmeckt ist mir
egal. Letztendlich ist ja alles Geschmackssache .



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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#17 von stillstandpunkt , 28.10.2015 20:03

Ich frage mich derzeit, ob ich die Ni oder Ti Funktion meiner Ipv3 Li doch mal ausprobieren soll. Eigentlich nur aus reiner Neugier, denn ehrlich gesagt habe ich mit V2A bisher so ziemlich mein Ideal getroffen, meistens recht dick (0,5-0,8mm) und zwischen 0,5 Ohm im Lemo 2 auf besagtem AT bis runter auf 80mOhm mechanisch mit LifePos im Tröpfler.

Ich bin noch eeeecht neu dabei im Vergleich zu euch alten Hasen, daher ist mein persönlicher Werdegang vielleicht etwas anders. Ich habe drei Wochen nach der ersten Kippe Clapton Coils gewickelt auf 150 Watt und fand' das super, daher war ich dann echt absolut aus allen Wolken geflogen als ich merken musste, dass ein bisschen Schweißdraht um 'nen Bohrer wickeln für mich persönlich bessere Resultate erzielt als Coils die pro Stück ne halbe Stunde Arbeit fressen und nach einer Woche unrettbar verdrecken.

Also... Ich bin wirklich sehr, sehr zufrieden mit niederohmigen V2A Wicklungen. Ich hatte noch nie auch nur leichten Kokelgeschmack, Aroma ist perfekt.

Verpasse ich was? Ich meine die Kohle für den Titandraht könnte ich auch in welchen stecken, von dem ich sicher bin dass ich mit ihm klar komme.


 
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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#18 von Pappnaas , 28.10.2015 20:17

Ob Du etwas verpasst, kann ich Dir nicht sagen. Aber ich dampfe gerne mit TC und finde es gut. Ebenso dampfe ich auch gerne mit 12-16 Watt einen FeV3 bei 1,5 Ohm. Bleobt das alte Sprichwort: Versuch macht kluch.

Aber statt Titan würde ich Dir den NiFe52 von zivipf ans Herz legen, der ist besser zu verarbeiten, etwa so wie dünnes V2A und kleistert im Gegensatz zu Titan nicht so schnell zu.


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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#19 von Gelöschtes Mitglied , 28.10.2015 20:31

Mal ne kurze frage nebenbei um evtl wieder auf dir Problemlösung zu kommen. Darf der TE seinen Draht überhaupt durchglühen, galt das nur für Nickeldrähte oder bin ich generell auf dem falschen Fuß hier? Hab mit VW, Vv, tc etc sonst nix am Hut, meine das nur mal gelesen zu haben?



RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#20 von Pappnaas , 28.10.2015 20:38

Titan sollte man allerhöchstens hell rosa durchglühen, Nickel sollte man nicht glühen. Generell sollte man die TC Drähte nicht ausglühen, V2A mal ausgenommen.


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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#21 von diezel , 29.10.2015 08:15

@HellsBusa
ich kann Dein Problem genau so nachvollziehen, wie Du es beschreibst. Auch ich bekomme mit Titan keinen so guten Geschmack raus. Ich hab gestern erst wieder paar Versuchswicklungen gemacht. Verdampfer war der FeV V3, Liquid war immer das gleiche im Tank (von Avoria Strawberry Milkshake).
Was ich definitiv bestätigen kann, sobald Titan in der Wicklung drin ist, bleibt der Geschmack aus.
Hab auch eine Clapton probiert, bei der Titan der Kern war und die mit Kanthal umwickelt war. Auch hier blieb der Geschmack aus.
Als ich dann NiFe30 verwendet hab, war der Geschmack wieder voll da.
Klingt komisch, ist aber so. Ich weiß aber auch, daß ich, was das Geschmacksempfinden angeht, etwas anders bin als die meisten Leute, aber evtl. hilft´s Dir bisschen weiter.
An TC liegt´s nicht



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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#22 von HellsBusa , 29.10.2015 08:57

So Dampferleuz, habe mit den Watt (11 - 35) und mit der TC (130 - 240 Celsius) rum gespielt, habe die Dampfentwicklung von einem lauen Lüftchen bis zu Nebel (Sichtweite unter 10 cm) alles ausprobiert und bei keinen Einstellungen hatte ich den Geschmack wie mit Kanthaldraht. Da komme ich zu dem Schluss es liegt an dem Titan (das von zipf)!

Ich bin jetzt sogar noch einen Schritt weiter gegangen und habe Titan mit Kanthal gezwirbelt 0,2 mit 0,2 und bei einer einfachen Coil komme ich auf 2,1 Ohm. Die TC arbeitet immernoch, allerdings ob die Temperatur auch der Einstellung entspricht weis ich nicht, aber kokeln tut nix, egal wie lange ich feuer. Der Geschmack hat sich bei dieser Wicklung verstärkt. Ist aber immernoch nicht wie mit reinem Kanthal.

Grüße



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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#23 von Dampfer-Manfred , 29.10.2015 11:57

Ist schon recht seltsam mit dem Titan. Geschmack als solchen kann man da wohl in irgendeiner MAsseinheit messen, anderseits gibt es auch Leute, die sowas nienich zugeben würden, wenn plötzlich teurer Draht weniger schmecken würde.

Ich habe in meinem ganzen Dampferleben vielleicht 3 Wicklungen mit Ti selber gewickelt, allerdings auch einen Fertigkopf im K-Subtank drinnen gehabt, ich konnte am Fertigkopf bis auf einen höheren Widerstand geschamcklich keinen Unterschied festellen, die Selberwicklungen haben mir nicht gefallen, weil der Draht so störrisch wie Federstahldraht aus eben einer Feder war.
NAtürlich ist es möglich, solche störrischen Drähte etwas weicher und biegsamer zu machen, einfach indem man sie erhitzt. eigentlich reicht es schon sie für 23 Minuten in einen gescheidten Pizzabackofen zu legen und zum Schluss langsam mit der Temperatur runterzugehen.
Da muss nämlichz garnichts glühen, weder kirschrot noch hellrot, und nach hellweiss kommt eigentlich immer 'Draht weg' - einfach weil der Draht flüssig wurde und runtertropfte. Ich will auch garnicht erst anfangen, von irgendwelchen Titanoxyd zu pallavern, das vielleicht oder bestimmt giftig wäre, weil das jeder bei Goggel nachlesen kann, oder bei Wikipedia. Wenn Titandraht glüht, ist der meisst schon ganz eng am 'geht nicht mehr' vorbeigerauscht. Muss doch nicht sein. Und wenn an diesen Geschichten mit dem Titanoxyd was dran wäre/ist, will man eben genau DAS ja auch nicht haben.
Also bitte eher vorsichtig anheizen, manche einfachen Brüllebrenner sind in ihrer Grundeinstellung schon zu heiss dafür. So ne GAslötlampe ist ideal, bei der man die Sauerstoff-/Luftzufuhr regeln kann. Nicht die heisse, zielgerichtete Flamme, ddie normale und leicht züngelnde Flamme, die man mit nur minimal Sauerstoff (oder garkeinem) bekommt, reicht schon. Oder eben ein Feuerzeug, bitte aber kein Zippo mit Benzin.

Ich kann es also nicht bestätigen, das Titan Geschmack 'versteckt' oder unterdrückt.

Auf Clapton-Coils stehe ich übrigens auch nicht. MAl abgesehen davon, das dieser Draht als Fertigprodukt etwas teuer ist (und ich zu geizig) und mir nicht so recht einfallen will, warum ich daran so relativ lange rumdüddeln sollte mit meinem alten Akkuschrauber, glaube ich mit felsenfester Überzeugung, das der 'Aha-Effekt' lediglich an der riesengrossen Oberfläche liegt, was der Grund dafür ist, das eben wesentlich mehr Liquid verdampfen kann.
Oberflächenvergrösserung erhalte ich aber auch, wenn ich 4-6 0,15er Drähte verzwirbele oder flechte, Oder gleich einen fetten, dicken Draht nehme. Dickdraht hat so ganz nebenbei danna uch noch den Vorteil, das man mit der Leistung auch steil anch oben gehen kann - stillstandpunkt macht das mit 150 Watt und ist glücklich, warum auch immer. Ich frage mich: watt - mehr kannst du nicht? Zugegeben: viel mehr kann ich auch nicht, das auch nur, wenn der Widerstand sehr gering ist, weil mit 8Volt ausgangsspannung aus dem XCubeII ist nicht allzuviel herauszuholen, wenn der Widerstand das gerne verhindern möchte. Allerdings wird mir so ziemlich alles mit 180Watt irgendwie etwas zu warm, meine Obergrenze, wenn es denn mal so sein sollte, liegt bei geschmeidigen 70-80 Watt aus 0,70er Draht. Für dickere Drähte reichen meine Verdampfer einfach nicht aus.

Mittlerweile dampfe ich aber Titan gerne mal im mechanischen Dingens, dem Clongestus mit so nem seltssamen Akku. LiFePo macht so einiges erst möglich, und das auch noch mit Sicherheit. Ein echter Kurzschluss ballert dannn allerdings auch mal gerne mit 100A und mehr durchs Metall. DAfür kann man die Kombi ber auch getrost in der Badewanne verwenden, weil Wasser gegen diese 'beinahe-Kurzschlüsse' dann doch wieder einen vergleichweise hohen Widerstand hat.



 
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RE: Subohm niederohmig mit Titandraht Grade 1 Geschmack weg?

#24 von HellsBusa , 18.03.2016 13:14

Sodele, jetzt krame ich mal alte Kamellen wieder raus! Für astreinen Geschmack im Niederohmbereich bleibt und empfehle ich Edelstahldrahr V2! Alles andere ist nix genaues!



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