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Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#1 von SonicCochino , 23.09.2015 03:14

Mein Lemo 2 ist leider noch nicht geliefert, nicht verschickt, und der Shop reagiert auch nicht auf Anfragen... Sehr ärgerlich - grade weil alle anderen Lieferungen vom selben Tag bei anderen Shops bereits da sind, aber naja...

Die Zwischenzeit hab ich zumindest mal genutzt um mir noch mehr Informationen und Anleitungen zum selber wickeln zu beschaffen.

Dabei stellen sich einige Fragen:

Die VTC mini schafft nen Ohm Bereich von 0,15 - 3,5 Ohm im VW Modus. Auf wieviel Ohm wickel ich nun am besten die Coils für den Lemo 2?

Ich hab in der Schule mal aufgepasst, und kenn die Physik noch ganz gut, außerdem interessiere ich mich auch ein bisschen für E-Technik.
Da sich in den letzten Jahren in der Technik soviel getan hat, finde ich es trotzdem schwer die richtigen Informationen dazu aus alten Threads, alten Blogs und alten Anleitungen herauszusuchen und es ist schwer für mich zu filtern, was noch Gültigkeit hat und was eher nicht.

Dickerer Draht und weniger Windungen = niedrigerer Widerstand (klar soweit).

Weniger Widerstand bedeutet mehr Leistung (W) bei gleicher Spannung (V) (das ist ebenfalls klar)

Mehr Leistung heisst dann mehr Dampf und mehr Geschmack. Ist das so richtig?

Es ist also empfehlenswert zu versuchen im Sub-Ohm Bereich (also im Bereich <1,0Ohm) zu bleiben. Das wäre für mich jedenfalls logisch.
Wenn ich es richtig sehe ist das auch bei den neuen, geregelten AT's wie der VTC mini völlig ungefährlich.

Das würde für mich bedeuten, die Coils für den Lemo 2 immer so zu wickeln, dass ich möglichst tief komme mit dem Widerstand, aber noch über 0,15 Ohm bleibe, ja?

Oder gibt es einen SweetSpot, den man anpeilen sollte, der höher als 0,15 Ohm liegt?

Da sich der Widerstand über die Nutzungsdauer der Coil absenken kann, soll ich vielleicht gleich einen "Sicherheitsabstand" wahren? Also beim Messen mit dem Ohm Meter sicherheitshalber schauen das die Coil nicht unter 0,16 oder 0,17 Ohm hat?

Wenn so niederohmig wie möglich am besten ist, warum nehm ich denn nich den dicksten Draht den unter bekomme bei so wenigen Windungen wie möglich?

Wo beginne ich dann im VW Modus mit der Wattzahl? Und wo höre ich auf?
Wenn ich zu hoch gehe, dann kokelt mir die Watte weg, bevor genug Liquid zum Verdampfen nachgezogen werden kann, ja?
Kann ich überhaupt mit dem AT was kaputt machen?

Wenn ich im VW Modus bin, dann kann ich auch Microcoils wickeln (die Windungen berühren sich). Wenn ich mir Titan oder Ni200 Draht besorge, dann kann ich auch Spulen wickeln mit denen ich in den Temp Modus kann, allerdings muss ich da zwingend Coils bauen bei denen sich die Windungen NICHT berühren - hab ich das so richtig verstanden? Da ich erstmal nur Kanthal habe, somit eh in den VW Modus muss, kann ich also mit den Spulen rumspinnen und sowohl normale, als auch Microcoils ausprobieren. Ja?

Ich freue mich auf eure Antworten, die vielleicht schon vor dem ersten Test etwas Licht ins Dunkel bringen können.


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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#2 von DampfZilla , 23.09.2015 04:42

Zitat von SonicCochino im Beitrag #1

[...]
Weniger Widerstand bedeutet mehr Leistung (W) bei gleicher Spannung (V) (das ist ebenfalls klar)
[...]


Soweit richtig, aber da liegt auch dein Denkfehler. Die Spannung bleibt eben nicht gleich.
Wenn du im VW (Variabel Watt) Modus Dampfen willst spielt der Widerstand keine Rolle.
Warum ? Du stellst die Leistung ein und dein Akkuträger regelt das. Der Misst den Widerstand und regelt dann die Spannung dementsprechend um auf die eingestellte Leistung zu kommen.
Also: Beim regelbaren Akkuträger spielt der Widerstand quasi keine Rolle. Quasi weil es da natürlich auch Grenzen gibt und der Akkuträger die Spannung nicht beliebig hoch oder runter regeln kann.
Wir sehen: Dieser SubOhm-Hype ist völlig unbegründet und wenn jemand meint er hat SubOhm auf nem regelbaren Akkuträger ausprobiert können wir nur müde lächel, der hat nur das Ohmsche Gesetz und seinen Akkuträger nicht verstanden.
....soll jetzt aber nichts gegen dich sein, das nur mal so nebenbei.


Wissenschaftler haben herausgefunden
nachdem man ihnen den Ausgang zeigte.


 
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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#3 von Ezas , 23.09.2015 06:28

Hochohmig dampfen kann aber auch ein Genuss sein. Nimmt man einen Draht mit relativ wenig Widerstand und macht mit 10 Windungen oder mehr eine 2Ohm Wicklung hat man zwar einen hohen Widerstand aber verdammt viel Fläche zum Verdampfen, was auch wieder mehr Dampf und besseren Geschmack bedeutet. Es hat beides sein für und wider, aber meiner Meinung nach wird SubOhm völlig überbewertet. Eigentlich ist es nur interessant wenn man ungeregelt dampft, weil man hier nur über den Widerstand die Leistung beeinflussen kann.
Ich persönlich Wickel mitlerweile wieder alles um die 1,5 Ohm nachdem ich ein paar Monate SubOhm fanboy war. Einzige Ausnahme bildet hier TC dampfen, da bin ich zwischen 0,2 und 0,5 Ohm, geht aber halt nicht anders

Edit : um noch ein paar fragen zu beantworten
1. Sweet Spot ist bei jedem anders, kann man so pauschal nicht sagen. Der eine mag es so, der andere so.
2. Du kannst mit dem Lemo 2 locker bei 15 Watt anfangen, das sollte ein Kinderspiel sein. Dann kannst du einfach immer 1-2 Watt mehr drauf geben bis du merkst dass es langsam kokelt, dann schraubste halt wieder bisschen die Leistung runter.
3. Dickeren Draht nehmen hört sich in der Theorie erstmal logisch an. Allerdings ist er etwas Träger und benötigt demnach auch länger zum warm werden wenn man zu wenig Power drauf gibt. Akkuschonend wäre das nicht unbedingt.



 
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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#4 von bucanero , 23.09.2015 06:53

dampfzilla hat da vollkommen recht... viele deiner aussagen und fragen haben nur im bereich des ungeregelten dampfens - also bei verwendung eines mechanischen akkuträgers - relevanz...

da ich nur auf diesem gebiet experte bin, will ich dir auch nur die fragen beantworten, die mit diesem bereich zumindest zu tun haben...


Zitat von SonicCochino im Beitrag #1
Mehr Leistung heisst dann mehr Dampf und mehr Geschmack. Ist das so richtig?


ein klares jein...

denn irgendwann bleibt der geschmack auf der strecke... der zeitpunkt richtet sich nach der verwendeten wicklung und/oder des benutzten verdampfers


Zitat von SonicCochino im Beitrag #1
Es ist also empfehlenswert zu versuchen im Sub-Ohm Bereich (also im Bereich <1,0Ohm) zu bleiben. Das wäre für mich jedenfalls logisch. Wenn ich es richtig sehe ist das auch bei den neuen, geregelten AT's wie der VTC mini völlig ungefährlich.


dies gilt - eingeschränkt - nur für das ungeregelte dampfen, da sich hier die leistung - sprich: angestrebte wattzahl - bei einem gegebenen volt-wert ausschließlich über den ohmwert der wicklung regeln lässt... gefahren lassen sich minimieren, wenn ich die (echte, nicht aufgedruckte) belastungsgrenze des akkus in ampere (im pulsbetrieb) nicht überschreite und darüber hinaus ausschließen, wenn ich hierzu lifepo-akkus verwende...

Zitat von SonicCochino im Beitrag #1

Das würde für mich bedeuten, die Coils für den Lemo 2 immer so zu wickeln, dass ich möglichst tief komme mit dem Widerstand, aber noch über 0,15 Ohm bleibe, ja?

Oder gibt es einen SweetSpot, den man anpeilen sollte, der höher als 0,15 Ohm liegt?


die 150-mohm-grenze mag für (manche) geregelte at relevant sein, pinoy-dampfen beginnt hier erst...

der sweetspot ist immer eine persönliche angelegenheit und liegt beim geregelten dampfen - vor allem ohne diese gehypte tc (at mit temperaturkontrolle)- sicher darüber...


venceremos!


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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#5 von bucanero , 23.09.2015 07:25

Zitat von SonicCochino im Beitrag #1
Wenn so niederohmig wie möglich am besten ist, warum nehm ich denn nich den dicksten Draht den unter bekomme bei so wenigen Windungen wie möglich?


dies trifft nur beim ungeregelten dampfen unter 100 mohm zu... darüber erweist sich auch hier die trägheit des drahtes eher als kontraproduktiv...

im zusammenspiel mit einem ausreichend großen (ab 30 mm) tröpfelverdampfer, einer "open-draw-luftzuführung" und einer 40-mohm-wicklung "brüllt" ein 120er v2a-draht direkt los... da liegen dann allerdings auch mehr als 300 watt bei über 90 ampere an... eine leistung, die zur zeit ausschließlich der lifepo-akku von a123 verkraften kann...

der geschmack ist in diesem bereich (bei obengenanntem setting) - vor allem wegen der hitzeentwicklung - gerade noch "erträglich" ... verwendet werden solche wicklungen daher nur, um möglichst viel dampf zu erzeugen...

dies art der dampfmaximierung gilt jedoch unter sog. "cloud-chasern" mittlerweile als veraltet, da hier extrem leistungsstarke geregelte boxen immer öfter eine größere bandbreite an möglichkeiten bieten...

wers mag...


venceremos!


 
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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#6 von Cawdor , 23.09.2015 08:05

Hab Euch mal in den Wickelbereich geschoben




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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#7 von SonicCochino , 23.09.2015 08:38

Zitat von DampfZilla im Beitrag #2
Zitat von SonicCochino im Beitrag #1

[...]
Weniger Widerstand bedeutet mehr Leistung (W) bei gleicher Spannung (V) (das ist ebenfalls klar)
[...]


Wir sehen: Dieser SubOhm-Hype ist völlig unbegründet und wenn jemand meint er hat SubOhm auf nem regelbaren Akkuträger ausprobiert können wir nur müde lächel, der hat nur das Ohmsche Gesetz und seinen Akkuträger nicht verstanden.
....soll jetzt aber nichts gegen dich sein, das nur mal so nebenbei.


Das Ohmsche Gesetz schon. Die weitere Physik über das Ohmsche Gesetz hinaus auch wahrscheinlich schon. Die Funktionsweise des ATs wahrscheinlich nicht, das ist richtig.

Der ursprüngliche Satz von mir ist ja allgemein gesprochen und somit richtig (P=U²/R).

Die geregelten ATs reagieren also ständig auf die Änderung des Widerstands der Spule, ändern (regeln) die abgegebene Spannung, um die gewünschte (eingestellte) Leistung zu erreichen.

Dann mal Butter bei die Fische: Kombi Lemo 2 und VTC Mini. Wo fange ich als Anfänger mal an zu wickeln? Einfach erstmal die beigelegte Microcoil kopieren und gut (hab irgendwo gelesen, das die auf 0,5Ohm gewickelt sind)? Was sollte ich besser lassen, was unbedingt mal versuchen?


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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#8 von clavicembalist ( gelöscht ) , 23.09.2015 08:57

Die Wick die Werkseitig drauf ist fand ich klasse und habe sie auch lange Zeit so "kopiert" auch wenn der Widerstand öfter mal etwas drunter lag- ca. 0,4- 0,3 Ohm. Gedampft habe ich ihn mechanisch und später auf Temperatur (mit Ni200 auf 0,15 Ohm).
Wichtig nur die Watte gut locker verlegen und nicht stopfen.
Da du die VTC Mini hast, würde ich für mich die Wick beibehalten, da sie für mich als sehr brauchbar erwiesen hat.
Bei Verwendung der TC wirst du feststellen, das alles anders schmeckt, der Dampf nicht übertrieben heiß erscheint, einzelne Komponenten der Liquids nicht verbruzzelt werden ect.

Teste einfach mal aus Un du wirst merken was ich meine. Auch wenn es einige hier zu geben scheinen, die TC für völlig überflüssig halten. Das erspart einem viele grausige Dryhits, selbst in einem Tröpfler.

Wenn ich einen neuen Verdampfer teste, wird er erst auch Kanthal gewickelt, damit ich sehen kann, ob das eben gewickelte Setup überhaupt richtig läuft, da jeder Verdampfer eine kleine Lernkurve mit sich bringt, so meine Erfahrung.
Läuft diese ohne Dryhits auch bei höheren Leistungen , kann ich auch Ni200 wieder zurückgreifen und die Watte genauso verlegen wie im ersten Versuch. Dann erst läuft die TC vernünftig ohne vorschnell ständig in die Temp protection zu gehen.

LG
Christian


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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#9 von SonicCochino , 23.09.2015 10:33

Danke! Also erstmal nachbauen, üben und sehen was passiert. Viel kaputt machen kann ich ja nicht, außer, dass ich mir vielleicht mal versehentlich nen Dry Hit reinziehe, oder?

Mir wurde zum Lemo an anderer Stelle stark eine Clapton Coil empfohlen. Wenn ich mich da ans basteln setzte, und ggf eine derartige Spule einigermaßen hinbekomme, auf was muss ich beim ersten Test achten? Wenn die Coil ohne die Wände zu berühren in den Kopf passt, der gemessene Widerstand bei ZT innerhalb der Arbeitsgrenzen des AT liegt, und ich mich mal an 15W Start im VW Modus rantaste, kann eigentlich auch nichts passieren?

Ich kan die VTC ja auch im mechanischen Modus betreiben. Ich dachte aber das es grade für nen Einsteiger besser ist den VW Modus zu nehmen, da ich hier über die Leistung noch steuern kann. Ist das so korrekt?


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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#10 von DampfZilla , 23.09.2015 15:51

Zitat von SonicCochino im Beitrag #7

[...]
Das Ohmsche Gesetz schon. Die weitere Physik über das Ohmsche Gesetz hinaus auch wahrscheinlich schon. Die Funktionsweise des ATs wahrscheinlich nicht, das ist richtig.

Der ursprüngliche Satz von mir ist ja allgemein gesprochen und somit richtig (P=U²/R).

Die geregelten ATs reagieren also ständig auf die Änderung des Widerstands der Spule, ändern (regeln) die abgegebene Spannung, um die gewünschte (eingestellte) Leistung zu erreichen.
[...]



So genau richtig. Das konnte ich heute morgen noch nicht so in Worte fassen und du hast vollkommen recht.



Und ja, korrekt. Viel passieren kann nicht wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Ich würde allerdings wirklich ersteinmal eine stinknormale Wicklung bastelt und so mit der Leistungsregelung (VW) losdampfen, und noch nicht groß an die Clapton Coil denken. Das ist am einfachsten, du bekommst sicher schnell ein gutes Ergebnis und kannst dann später immer noch allerhand andere Wicklungen ausprobieren.
Was die Watte angeht ist es meiner Meinung nach schneller passiert, dass zu wenig Watte drin ist als zu viel. Ich schaue dass die Watte bei mir immer recht stramm sitzt, sich aber noch leicht hin und her verschieben lässt. Ich hatte mit zu wenig Watte mehr Dryhits als mit zu viel Watte.



Ist jetzt vielleicht ein wenig OT, jedoch halte ich persönlich den "Hype" (wenn es da einen gibt und ich mir nicht nur was einbilde) um die Clapton Coil auch ein wenig für übertrieben.
Vielleicht sind meine Geschmacksnerven nicht feinfühlig genug oder ich dampfe mit zu viel oder zu wenig Leistung oder im falschen Verdampfer, aber mich hat es nicht vom Hocker gehauen. Es schmeckt, aber nicht so dass ich jetzt nur noch Claptons basteln wollte.
Zusätzlich ist mir die Wicklung zu träge, da es viel Masse ist. Ich mag es schon wenn es nicht sofort mit voller Power losgeht, doch hier brauch die Wicklung entweder zu lange, oder ich muss zu viel Leistung draufgeben und dann bin ich nicht mehr bei meinem Sweet Spot. Dicker Draht gerne, Clapton ist mir etwas zu dick und den Aufwand nicht wert - um dauerhaft dabei zu bleiben.
Es ist so wie bucanero es 5 Posts vor mir schrieb. Wers mag...


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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#11 von rek00ns , 23.09.2015 15:57

Hier nochmal eine mMn sehr schöne Zusammenfassung, was das Thema Leistung/Widerstände/Drahtstärken/Dampfergebnis angeht, zum einlesen:
http://www.besser-labern-ohne-grund.de/der-subohm-irrtum/

Denke, da werden so gut, wie alle deine bisher gestellten Fragen beantwortet.






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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#12 von melone , 23.09.2015 19:07

"frueher" hat ein Akku fast den ganzen Tag gehalten -
"heute" bin ich eigentlich den ganzen Tag am Akkus laden ; )
(ein Nachteil von wenig Ohm viel Watt & grossen Wolken ... )


 
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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#13 von Wiedereinsteiger , 23.09.2015 20:40

kurze frage von mir:

weniger ohm und mehr drahtfläche = weniger benötigte watt wegen grösserer fläche...


....für gleiche dampfmenge....


richtig ?



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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#14 von rek00ns , 24.09.2015 12:20

Zitat von Wiedereinsteiger im Beitrag #13
kurze frage von mir:

weniger ohm und mehr drahtfläche = weniger benötigte watt wegen grösserer fläche...


....für gleiche dampfmenge....


richtig ?


@Wiedereinsteiger
Wie willst du denn mehr Fläche bei weniger Widerstand erreichen? Durch dickere Drähte? Dann hast du aber automatisch auch mehr Masse und um mehr Masse aufzuheizen brauchst du mehr und nicht weniger Leistung. Selbst wenn du deine Wicklung Parallel wickelst und hierdurch bei gleichem Draht den Widerstand halbierst, verdoppelst du gleichzeitig die Masse. Ich würde also mal sagen deine Rechnung geht nicht ganz auf... Lies dir mal den Link durch, den ich hier in diesem Thread gepostet habe (s.o. #11)






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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#15 von deldenk , 24.09.2015 19:01

@SonicCochino
Hier ist bereits viel richtiges gesagt worden.
Vielleicht ist auch ein anderer Ansatz praktikabel für dich.

Zitat von SonicCochino im Beitrag #1
Auf wieviel Ohm wickel ich nun am besten die Coils für den Lemo 2?



Du könntest dich auch von einem sicheren Startpunkt an deine Bedürfnisse heranwickeln.
Dieser Startpunkt könnte so ( steam-engine.org) aussehen.

Singlecoil 8 Umdrehungen - Innendurchmesser der Coil 2,5mm - 0,4mm Kanthal = ca 1 - 1,1Ohm

Von hier aus kannst du dann erst einmal mit diversen Watt-/Volteinstellungen experimentieren (Start bei etwa 3,8Volt oder entsprechende Wattzahl).

Wenn dir das dann zuviel oder zuwenig Dampf ist, kannst du dann mehr oder weniger Draht nehmen.
Dazu entweder mehr oder weniger Umdrehungen oder einen kleineren oder größeren Innendurchmesser.
Letztlich kannst du auch noch die Drahtstärke anpassen.

Der Vorteil dieses Weges ist, dass du die Auswirkungen der jeweiligen Stellgrößen direkt mitbekommst und nicht die Erfahrungen* der anderen kopieren musst.
Falls sich dann deine Ansprüche irgendwann ändern (in der Anfangszeit sehr wahrscheinlich), weißt du sofort in welche Richtung die Reise wickeltechnisch weitergehen muss.

Viel Erfolg!


vG / deldenk


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RE: Ein paar Fragen zum Wickeln und zum Widerstand

#16 von SonicCochino , 24.09.2015 19:07

Hab ja seit heute den Lemo 2 und sofort mit dem Churrios Liquid (Neueste Kration von den The Milkman Machern Vaping Rabbit) auf der mitgelieferten Wicklung (Kathal 0,52Ohm) gestartet, und ich muss sagen:

GENAU DAS WILL ICH! Bzw. genau sowas hab ich mir gewünscht. Klar bin ich anfänger und meine Ansprüche werden sich schnell verändern, aber die Dampfmenge, die Dampfdichte, der Geschmack, das Gefühl - einfach unbeschreiblich gut!

Ich werd also erstmal wohl tatsächlich die mitgelieferte Wicklung kopieren, und dann mal in experimenten sehen wo die Reise hinführt. Für den Moment bin ich aber im siebten Himmel... ...und ich brauche nur 15W Leistung im Moment :D


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