SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten

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07.08.2018 16:10
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#1 SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Admini

Zitat
Verbandschef Jan Mücke hält die Strategie von Philip Morris für falsch, mit dem rauchfreien Produkt rasch den ganzen Markt zu verändern. In Japan gebe es zwar Erfolge, aber die Kunden dort seien offener für neue Technikzu den besten Technik-Produkten auf Amazon - [kontextR-Anzeige] „mit etwas, das blinkt“. Es werde 15 bis 20 Jahre dauern, bis die Tabakzigarette vielleicht ausgedient habe

.

Zitat
Eine US-Organisation gegen das Rauchen erklärt die Strategie von Philip Morris gleich ganz für unglaubwürdig.
Die Campaign for Tobacco-Free Kids schreibt, der Konzern stelle zwar sein rauchfreies Produkt heraus, vermarkte aber auf aggressive Weise weiterhin Zigaretten –
insbesondere in ärmeren Ländern.



Quelle https://www.sz-online.de/sachsen/zoff-un...en-3982528.html


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Die elektrische Zigarette im Vergleich natürlich zu jeder normalen traditionellen Tabakzigarette ist in der Tat viel viel weniger gefährlich. Das können wir mit Sicherheit sagen!

Dr. Martina Pötschke-Langer am 12. März 2012 im Fernsehstudio: Fernsehbeitrag des Gesundheitsmagazins Telemed des Senders Rhein-Neckar-Fernsehen.
Link Videoausschnitt: https://www.youtube.com/watch?v=DAxZ3H8hJTE



Geiz ist nicht geil, sondern eine ernsthafte, aber therapierbare Persönlichkeitsstörung.


Je leiser man ist, umso mehr kann man hören...


Wir sind was wir denken.


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07.08.2018 16:43
#2 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Die Kunden in Japan sind Technik Interessierter.... Ist schon klar, wenn die Erfolge besser sind, wenn Liquid Verdampfer verboten wurden...

Und richtig, BigT macht dort massiv neue Märkte auf, wo die Gesetze nicht so streng sind, und Jugendschutz keine große Rolle spielt.

Das ist ein klarer Hinweis, dass es mit der IQOS gar nicht so gut läuft wie erwartet und geplant war. Mich würden die Zahlen aus der Schweiz interessieren, die Entwicklung der IQOS, da nun auch dort Nikotin in Liquid verkauft wird. Die Schweiz war ja auch ein Experiment.

Dass Werbung zudem für Tabakprodukte gilt, was die IQOS ist, da hat sich PM nach meiner Einschätzung auch weit aus dem Fenster gelehnt.

Wenn Stimmen laut werden, Tabakprodukte zu forcieren, denn ist das auch eine Kampfansage an Ezigs, notwendigerweise.


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07.08.2018 17:27
#3 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Zitat von Michigan im Beitrag #2
Wenn Stimmen laut werden, Tabakprodukte zu forcieren, denn ist das auch eine Kampfansage an Ezigs, notwendigerweise.


Naja auf der HOV 2018 wurde ja noch Händchen halten geübt. Aber auch PM ist das eigen Hemd näher als das der Dampfer.

Es ist ein Kampf um Märkte und auf denen will jeder den ganzen Kuchen aber mindestens das größte Stück.

Die anderen Tabakmulti setzen auf E-Dampfe mit mehr Erfolg. Ob aber Reemtsma mit der Blu der große Wurf gelingt muss man abwarten.
Momentan kommen sie nicht nach, was aber sicher an der sehr aggressiven Starterwerbung / Preis liegt.
Ich habe mich schon gefragt warum die als einzige solche eine Preisoffensive hinlegen. Aber lassen wir uns überraschen.
Viele Wege führen zum Ziel.


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07.08.2018 19:29
#4 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Und man sollte auch nicht vergessen, dass die Campaign for Tobacco free kids Jugendliche dafür bezahlt in Werbevideos gegen das Dampfen e-Zigaretten zu benutzen.

Ich war's nicht!

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07.08.2018 22:08 (zuletzt bearbeitet: 07.08.2018 22:09)
#5 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Ich glaube ja dass Raucher nach der ersten Euphorie dass ihnen diese Tabakerhitzer gegen das Rauchen helfen doch recht bald auch die E-ZIgaretten ausprobieren und viele dran hängen bleiben. Man kann eine Dampfe so ähnlich , nur etwas anders gemütlich wie Zigaretten einsetzen, mit dem Vorheizen der Heats geht das nicht,
was den Umgang anbelangt haben diese Tabakverdunster Nachteile gegenüber den Dampfen.
Man muss die Heats rein tun, aufheizen, dann wieder raus holen, entsorgen....und was bekommt man? Maximal ein wenig leicht sichtbaren durchsichtigen Nebel,
kann nicht so lange ziehen wie man will und schon gar nicht noch schnell 2 Züge nehmen von der Haustür bis zum Auto, oder beim Einkaufsbummel vor den Geschäft oder oder....diese Tabakerhitzer zwingen den Konsumenten sich an die gegebenheiten der Technik anzupassen und wirklich gut oder überhaupt schmecken?
Ich sag mal ehrlich was ich denke. Die Teile werden von Rauchen gekauft die dermaßen Angst haben keine Kippe mehr zu bekommen dass sie denken dass dieser künmmerliche Rest Tabak der mit im "Dampf" ist als Strohalm fungiert. Sobald sie erkannt haben dass es keine Kippe sein muss die als einziges nur die Schmacht befriedigt denken sie das auf die Dampfe um und testen. Dann erkennen sie was es bedeutet, egal wo schnell noch mal einen einzigen Zug nehmen zu können der dann wieder bis 2 Stunden für Ruhe sorgt, und bleiben dann beim dampfen. Diese Tabakerhitzer sind einzig und alleine nur Ersatz, die Dampfe ist mehr.
Das Werbeverbot oder Einschränkungen der Werbung treffen PM sehr hart weil die einzige Chance die Tabakerhitzer in die Lust der Konsumenten zu bringen wären massive Imagekampagnen. Wenn die diese nicht machen können dann wird der Tabakerhitzer in den Köpfen einzig das bleiben was er ist. Nikotinersatz mit etwas Habitusbefriedigung.
Ein Raucher der es nur wenige Tage damit schafft löst sich von den Kippen und nimmt dann das was mehr Spass macht.
Alleine die Freie Nase durch Menthol ist für mich genial. Wenn ich aufwache weil die Nase zu ist, finde ich die Dampfe auf meinem Bauch auf der Bettdecke und nach 3 kleinen Nasefrei Zügen schlafe ich weiter. Ohne aufstehen zu müssen, ohne richtig wach werden zu müssen um so eine Iqos scharf zu schalten und sekundenlang zu warten....und Nase frei, geht das damit überhaupt?
Andere nennen die Dampfe ihr Hobby und haben eine Bar mit hunderten von Liquids oder Aromen, oder sammeln Geräte....die dampfe kann soo viel mehr sein, sogar Schmuckstück kann sie sein, sie kann die Individualität unterstreichen, man kann einstellen wie viel Nikotin man braucht, wenn man da eine Liste der Vorteile schreiben würde wäre diese eine ganze Latte, beim Tabakerhitzer steht da wenig gegenüber. Von alleine gehen die Iqose unter weil jeder der schon mal etwas weg ist von den Kippen weiss nun dass es geht und dann kommt die dampfe mit ihren fühlbaren offensichtlichen Vorteilen. Das ist das Problem was die Tabakkonzerne mit den Tabakerhitzern haben. Die Erhitzer können zwar das wichtigste aber eben nicht mehr.

Die Tabakkonzerne haben nie gegen Konkurrenz kämpfen müssen weil sie an Süchtige verkauft haben. Das hat sie ziemlich abheben lassen und nun stehen sie auf dem Boden der neuen Tatsachen und haben kein gleichwertiges Produkt weil der Markt, die Bedürfnisse der Konsumenten sich geändert haben durch die neuen Möglichkeiten die eine Dampfe bietet. Sie können nicht gegen die vielen "kleinen" Fabriken in China ankommen die alle 2 Wochen ein neues Produkt verkaufsreif auf den Markt werfe.
Dafür sind große Konzerne nicht aufgestellt, bei denen muss ein einziges oder ein paar wenige Prokte nicht ztu tausenden, sondern zu Millionen Teilen aus den Fabriken kommen. Und das geht eben nur wenn die ein Monopol haben wo niemand die Sucht die Konsumenten anders befriedigt.
Hier im noch reichen Westen haben sie keine Chance, dazu ist ihr Produkt nicht nur nicht ausreichend überlegen, es ist sogar noch unterlegen. Die werden de Gürtel enger schnallen müssen und tun das was ihnen bleibt, die Kippen in Ländern verkaufen wo entweder die Dampfen verboten sind oder sich die Raucher keinen Strom oder Heats leisten können. Diese Industrie bleibt das was sie immer war.
Dass ihnen was neues einfällt, etwas was mehr Spass macht und besser befriedigt als die Dampfe ist unwahrscheinlich, allenfalls müssten sie was komplett neues erfinden wenn sie in den reicheren Ländern mit der Dampfe mithalten wollen.
Trotzdem ist dieses Iquos ein Teil der Alternativen. Wenn sie es schaffen dass man nicht mehr laden, entsorgen udn warten muss bis man darf, dann hätten sie bessere Chancen. Ich würde die Teile einfach größer und hochwertiger bauen, so wie die Akkuträger mit 3 Akkus, da wäre dann Platz genug für mehr Power.
Das Problem ist das gleiche das auch die Vaprorizer haben wobei ja keiner 200x am Tag an seinem Cannabis ziehen muss, daher recht es dort wenn ein Akku 10x aufheizen kann. Für die Nikotinbefriedigung reicht das eben nicht, die Erhitzung der Kammer verbraucht enorm viel mehr Strom als das erhitzen von einer noch so dicken Coil. Auch Energietechnisch sind die Erhitzer den Dampfen einfach zu weit unterlegen.


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07.08.2018 22:51 (zuletzt bearbeitet: 07.08.2018 22:55)
#6 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Nach meiner Meinung hat sich BigT da auch verzockt, insbesondere mit der IQOS. Das funktioniert in Ländern, wo Liquidverdampfer verboten wurden\waren. Auf dem freien Markt gibt es enorme Konkurrenz. Und da hat eine kleine Ezig heute schon einiges zu bieten. Die modernen POD Systeme.

BigT hatte eine derart rasante Entwicklung nicht auf dem Plan, und bekommen heute mit ihren Techniken nicht wirklich Land unter die Füsse.

Es ist auch ein riesiges Problem, es braucht keinen Tabakanbau und Aufbereitung. PG\VG\Aroma\Nikotin.... Leicht zu beschaffen und für Hersteller easy, selbst für die eigene Herstellung kein Problem, einfacher als Kuchen backen.

Auch lassen sich die Preise nicht ins unermessliche steigern, da ansonsten ausgewichen wird. Das Problem hat die Tabak Control so langsam auf dem Schirm, dass damit gerechnet werden darf, dass selber Mischen deutlich eingeschränkt werden soll. Gar muss, weil ansonsten alles Versuche das Dampfen einzudämmen scheitern müssen. Es wird die Verbreitung versucht einzuschränken. Aber der Geist der Harm Reduction ist aus der Flasche. Weder BigT noch die WHO & co waren schnell genug, den Mark ausreichend einzudämmen. In diesem Sinne hat die TPD2 uns auch einen Gefallen getan, trotz unnötiger Einschränkung.

Aber ich wette drauf, dass mit aller Macht versucht wird, den Liquidverdampfer in heutiger Form und freien Markt einzustampfen zu versuchen. In diesem Punkt ist sich BigT und WHO einig. Und das weiß auch BigT, dass sie da letztendlich Rückendeckung haben.

Die WHO braucht den Gegner BigT, damit Tabac Control weiterhin funktioniert, das ganze Anti Tabak System nicht zusammenbricht. Es trifft beide, und der Feind meines Feindes wird zum Freund....bis...


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08.08.2018 00:21
avatar  Romilia
#7 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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ich versteh das nicht: warum soll pm mit tabak kein geld verdienen dürfen, speziell mit der iqos?

ob man es glaubt oder nicht: die iqos ist ein gutes produkt, zumindest in einem mischkonsum. allein würde sie mich nicht fröhlich machen - aber seit ich gelegentlich einen heet reinwürge, habe ich keine echte zigarette geraucht und auch kein bedürfnis danach.
das gerät selbst funktioniert tadellos, da ist wenig raum für kritik. klar, die heets könnten was länger halten - aber an meinen dampfen habe ich auch das eine oder andere zu mäkeln. perfekt ist auch keine meiner dampfen.

wer ist das problem? der, der die droge produziert oder der, der sie konsumiert? erzähl mit doch keiner den schice, dass man sich vom malboro-man hat verführen lassen! pm und kosnorten haben uns nicht gezwungen, unsere ersten kippen reinzupfeifen, genausowenig wie die schokiproduzenten dieser welt mich zwingen, meinen schwimmring zu pflegen


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08.08.2018 02:06
#8 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Das Problem sind die Absatzzahlen, die sind viel zu klein. Ein neues Werk in Deutschland wurde gestoppt. Das hat einen Grund -

Mir geht es gar nicht um die IQOS, da für mich jedes Produkt zur Schadenminimierung gerechtfertigt ist. Es geht um die Zukunft von PM und anderen Tabakherstellern.

Die Tabak Prävention ist mit dem Tabakkonsum gekoppelt. Es braucht Mittel, die aus dem Tabakkonsum resultieren. Und ohne Geldgeber (Steuermittel und andere Quellen) wird keine Institution überstehen.

Geht BigT baden, so gehen andere mit ihnen. Der Dampf hat nicht das Potential dazu, vorhandene Strukturen zu erhalten.

Es geht alles rasend schnell, und BigT kann dem nix entgegensetzen. Einzig Einschränkungen und Verbote zum Dampf halten die Erosion auf, worauf die WHO setzt. Und die wissen sehr wohl, welche Potential der Dampf hat, die lesen auch Studien und sind nicht blöde.


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08.08.2018 08:45
#9 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Ich stimme dem von @Michigan Gesagtem, zu. Was der Tabakindustrie geschehen ist, vergleiche ich gerne mit dem "Polaroid-Effekt".
Zum Zeitpunkt des Erscheinens der Sofortbildtechnik dachten die Produzenten, sie hätten das non-plus-ultra-Produkt. War es in gewissem Sinne auch. Sie hatten erkannt, dass die Menschen gerne sofort Bilder in den Händen halten oder Herumreichen möchten und hatten DAS Produkt dafür. Sie haben weiter an der Verfeinerung und an Zusatzprodukten gearbeitet. Dabei haben sie dann Eines gänzlich übersehen.
Auf der Ebene von Entscheidern und Investoren wurde gehandelt und das sind numal überwiegend keine Techniker, Ingenieure usw. Es bildete sich zeitgleich Etwas, was die Entscheider so garnicht auf dem Schirm hatten, weil es für sie nur wenig oder gar nicht von Belang war: die aufstrebende Halbleiterindustrie und Digitaltechnik und vorallem das rasante Tempo dabei.
Tja - da ab es dann auf Einmal nicht nur Chips die in Armbanduhren gepasst haben und mehr Rechenpower hatten, als der NASA zur ersten Mondlandung zur Verfügung stand - nee, es gab plötzlich auch Chips, die Bilder aufnehmen konnten und gleich ein ganzes Dutzend von Firmen, die zuvor u.A. Drucker, kopierer oder Telefone gebaut haben, haben dann Fotoapparate auf den Markt geworfen. Und das reichte noch nicht. Die Polaroid-Macher dachten, selbst als die Absatzzahlen digitaler Fototechnik monatlich Millionenzahlen überschritten immernoch, es wäre nur ein vorübergehender Hype und hielten stur an ihren Pappkärtchen mit intergrierter Chemiepaste, fest.
Und etwas Vergleichbares sehe ich jetzt auch bei der Tabakindustrie.


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08.08.2018 08:51
#10 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Zitat von Romilia im Beitrag #7

wer ist das problem? der, der die droge produziert oder der, der sie konsumiert? erzähl mit doch keiner den schice, dass man sich vom malboro-man hat verführen lassen! pm und kosnorten haben uns nicht gezwungen, unsere ersten kippen reinzupfeifen, genausowenig wie die schokiproduzenten dieser welt mich zwingen, meinen schwimmring zu pflegen

Du hast den Dealer und die Sucht vergessen, und keiner zwingt uns zur Arbeit zu gehen .

MgCL, Natron, ClO2, MSM, OPC, DMSO, Borax, D3, B12: kostet alles fast nix. Viele wissen was sie tun.

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08.08.2018 09:08
#11 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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War das nicht der Kodak Effekt? Die hatten die Entwicklung der digitalen Bildverarbeitung verschlafen, und den Film als konkurrenzlos gut betrachtet.

OK, die ersten digitalen Kameras waren nicht der Brüller, aber alles entwickelt sich weiter, und manchmal im rasantem Thempo. Wenn Nachfrage vorhanden ist, oder Notwendigkeit, denn geht das sehr schnell.

Bin mir nicht sicher, aber BigT muss gegen eine sehr inovative Konkurrenz antreten. Wenig Geräte bleiben lange im Trend. Ständig ândert sich die Moderichtung, auch das gehört dazu. Zudem schnell auf Bedürfnisse und Wünsche der Kunden eingegangen werden kann und wird.

Das ist insgesamt etwas weniger geworden, dass die Nutzer etwas fordern. Aber immer noch entscheidet der Nutzer selber, was er haben möchte.

BigT setzt vor, und die Nutzer müssen das annehmen oder nicht, fertig. Auch fließen Interessen in weitere Entwicklungen ein, aber generelle Vorgaben werden vorgesetzt. Dem freien Markt hat BigT nicht unter Kontrolle.

Die Erosion schreitet voran, hatte schon gesagt, kann das nur verhindert werden, wenn der heutige Markt weiter eingeschränkt wird. Es geht nicht mehr um verzögern, sondern um verhindern. Und das gilt für BigT genauso wie für die Tabak-Prävention.

Daher schätze ich es so ein, dass die WHO & co die Ezig bekämpft, obwohl es das ist, was die Tabakindustrie in die Knie zwingt.


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08.08.2018 09:49
avatar  Romilia
#12 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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@hoellida

die sucht haben uns selbst zuzuschreiben: als wir uns die erste kippe angesteckt haben, waren wir noch nicht süchtig, auch nach der 10. noch nicht


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08.08.2018 11:33 (zuletzt bearbeitet: 08.08.2018 11:34)
#13 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Ich finde es generell echt spannend, da wurde von einem Apotheker aus China etwas entwickelt, was aus ganz einfachen und zu beschaffene Komponenten besteht. Ein paasr findige Nutzer denn weitere Entsicklungen betrieben haben, und erst später die Industrie eingestigen ist. Anfangs wussten die Nutzer nicht viel, es was eher abendteuerlich.

Die Entwicklung der Dampfe ist abseits der Märkte betrieben worden, und hat sich in den letzten Jahren dank Massenproduktionen erst stark verbreiten können. Die Vorteile gegenüber Rauchen werden mimmer deutlicher. Der Versuch den Dampf schlecht zu machen, das finden wir heute insbesondere in der Wahrnehmung der Menschen, weit weg von der Realität. Und auch das bleibt eine Gefahr für die Dampfer, als Ausgestoßene behandelt zu werden, als abnormale Individuen.

Die Gefahren sind echt breit gefächert. BigT macht mir da schon sorgen, da sie den Markt kontrollieren wollen. Die WHO & Co, da geht es nicht um Schadenminimierung, wenn überhaupt ein Schaden entsteht. Ich habe lange Zeit überlegt, warum die WHO denn diese fabelhafte Sache mit der Dampfe bekämpft. Wenn es niemanden nachhaltig schadet, den Tabakkonsum einschränkt... Die Renormalisierung zum Rauchen ist gegessen, das ist Unsinn. Aber auch andere Alternativen werden nicht geduldet, wie SNUS. Hmm... dabei ist das SNUS etwas, wo nun gar nix an das Rauchen erinnert, wolkenfrei.

Daher spielt es auich keine Rolle, ob Geräte nun etwas mehr oder weniger Dampf machen. Selbst wenn gar kein Dampf bei rauskommt, weg damit. Dass Nikotin nicht das Problem darstellt, das ist auch der WHO klar.

Wie wirfd sich Big_T positionieren? Freiwilig werden sie diesen lukrativen Markt nicht aufgeben. Weder die Tabakprodukte, noch die Alternative dazu. Ich rechne da noch mit stürmischen Zeiten. Wenn BigT ankündigt sich aus dem Tabak-Geschäft zurück zu ziehen, so ist das höchst unglaubwürdeg, wenn anderswo der Konsum forciert wird. Auch in Europa unwahrscheinlich, wenn Alternativen keine ausreichenden Gewinne erzielen. Läuft es auf einen Deal hin? NAch dem Motto, wir geben die Tabakzigaretten auf, aber nur, wenn die Alternativen von uns faforisiert angeboten werrden können. So hat die WHO ihren Erzfeind weiterhin zum bekämpfen, und sichert so Machtanteile und Geldmittel, und BigT macht Umsätze.

Das klingt etwas abendteuerlich, zugegeben. Aber sobald ich mich in die eine oder andere Position versetze, macht das Sinn, wenn Einfluss, Macht, Umsätze und gut bezahlte Jobs erhaslten bleiben sollen. Und die Dampfe ? Davon profietiert keine Seite, bringt nur Verlierer in vorhandenen Strukturen.

Ich meine auch, dass die E.Zig ausser Kontrolle geraten ist. Alle Versuche die Verbreitung zu stoppen sind "weitestgehend" gescheitert. Immer deutlicher wird, dass es nicht die Gesundheit von Rauchern und Nichtrauchern geht, um die sich Sorgen gemacht wird, sondern um Macht-Ansprüche, die verteidigt werden.

Ich halte jedoch den Point of no Return schon überchritten, der Geist der Schadenminimierung aus der Flasche. Und so langsam wissen auch die alteingesessenen Institutionen, der Kampf ist schon verloren. Jetzt geht es zunehmend um Schadenbegrenzung.


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08.08.2018 12:10
#14 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Zitat von Dampfphönix im Beitrag #5
Dafür sind große Konzerne nicht aufgestellt, bei denen muss ein einziges oder ein paar wenige Prokte nicht ztu tausenden, sondern zu Millionen Teilen aus den Fabriken kommen. Und das geht eben nur wenn die ein Monopol haben wo niemand die Sucht die Konsumenten anders befriedigt.

... und genau dieses Monopol werden sie sich mittels Lobbyarbeit bei den Volksverrätern via TPD3,4,5,x und Patentkriege gegen Dampfenhersteller wieder zurück holen - Hintergrund Arbeitsplätze und Aktionärsgewinne, Vordergrund Kiiiinder- und Betriebssicherheit durch proprietäre geschlossene Systeme ...

AFC unten -> HWV tot!
Probleme mit SMOK? -> Gniiihiihiiiiii ...
endgültig kippenfrei seit 8.6.2014 00:00 Uhr

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08.08.2018 12:52
#15 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Schwer zu sagen, in wieweit sich das umsätzen läßt. Das wird schwierig, wenn es Ausweichmöglichkeiten gibt. Bis es dau kommt, gibt es mehr Geräte als Raucher im Verkehr. Und das werden sie nicht mehr los.
Und auch so ein Liquid ist kein Hexenwerk. Das "erfolgreiche" Einschränken wäre notwendig´, einchränken alleine wird nicht reichen.


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08.08.2018 14:56
#16 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Der Geist ist aus der Flasche. Die Technik nicht so kompliziert, als dass es dafür mehr als eine Drehbank bräuchte. Boxen kann man auch 3D-Drucken. Weder Liquid noch Hardware lässt sich so den Verbrauchern aus der Hand nehmen, es sei denn, man verbietet es komplett. Aber dann ist BigT auch aussen vor.
Es wird interessant bleiben.

Freies Radikal

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08.08.2018 16:29 (zuletzt bearbeitet: 08.08.2018 16:30)
#17 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Wir wissen ja nicht, wie sich die Alternative Liquidverdampfer entwickeln wird. Diejenigen, die sich auf weitere Einschränkungen vorbereitet haben, triffdt es eher wenig. Aber die Richtung Raucher eine Alternative zum rauchen einzuschränken ist schon ein dicker Hund.

Im Grunde geht es nur darum, Geld zu scheffeln, und vorhandene Strukturen zu erhalten. Diejenigen, die einschränken wollen, wissen auch, wie risikoarm der Dampf ist. Das macht es ja um so brisanter. Und im Grunde haben die auch nix gegen diese Alternaive, solange ihnenn dadurch keine Nachteile entstehen. Und die NAdchtele sind gravierend. Tabakprodukte, Steuern, Anti-Tabak-Institutionen, die Pharmaindustrie, Arzte, Tabakhändler... all das sind die Verlierer, die direkt und indirekt mit Tabakkonsum Gewinne generieren und/oder gut bezahlte Jobs haben.

Daher soll es zu weiteren Einschränkungen kommen, das ist das Ziel. Da mache ich mir auch nix vor. Das dumme ist nun, dass ich da aus dem Spiel raus bin. Aber die noch Raucher werden nicht in einem Maß auf Alternativen mit drastisch reduziertem Risiko gelenkt. (derzeit ist das Risiko Null Komma Null, Null... ) ein Nachweis für Schädigung ist nicht bewiesen worden. Es wird von "möglichen" Unverträglichkeiten gesprochen, und "mögliche" Allergien. OK, besser als Lungenkrebs würde ich sagen, und das Risiko umzusteigen vertretbar.

Das Internet weiß einfach zu viel, um betroffene Märchen glauben machen zu können. Sie werden entlarvt, gut so.

Zum Steit der Tabakkonzerne, ja, da tobt ein Wettkampf, der Markt ist nicht groß genug für alle, um ausreichend Gewinne mit Alternativen zu generieren. Die Konkurrenz ist da. die kommt zusätzlich aus einer sehr ungeliebten Richtung. Wenn ich mich da in die Lage eines Tabakherstellers versetze, denn würde ich wahrscheinlich Kopfschmerzen haben. Wie auch die gut bezahlten WHO & co Kräfte den einen oder anderen Krampf erleben.

Ich wünsche niemanden etwas schlechtes, aber ich würde auch nicht darüber trauern können, wenn einige Strukturen an Einfluss verlieren.


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08.08.2018 17:27
#18 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Zitat von Michigan im Beitrag #17
Daher soll es zu weiteren Einschränkungen kommen, das ist das Ziel. Da mache ich mir auch nix vor. Das dumme ist nun, dass ich da aus dem Spiel raus bin.


Wenn du dich da mal nicht täuschst.
Denn dein Dampfen geht auch noch anderen Ideologen auf den Geist.
Das sieht aus wie Rauchen und soll ganz harmlos sein. Nein, nein das geht nicht. Damit könnten ja evtl die Raucher (als Dampfer) wieder ganz normale Menschen werden,
welche man nicht ächten, verachten kann. Du kannst doch nicht einfach das Lieblingsfeindbild weg nehmen.
Also tut man alles um das bestehende Feindbild "Raucher" aufrecht zu erhalten.


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08.08.2018 18:21
#19 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Natürlich bin ich als Dampfer ein ganz normaler Mensch, was sonst? Ach die Antz, ich denke, denen geht der Popo so langsam auf Grundeis, da sie nur polemisch reagieren können, anders als bei Tabak entstehen halt keine krebserregende Stoffe. Und daher...
Wenn die weiter ihren Sulz verbreiten. Dampfe ich demnächst auch bei Aldi...


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08.08.2018 20:57
#20 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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In großer Not kann es zu Fussionen kommen die man nicht für möglich halten würde,
absolut alles kann hinter verschlossenen Türen besprochen werden.
Wenn sich Big P und Big T zusammen tun weil sie beide einen Vorteil haben und Big P dann der WHO klar macht, dass es besser ist nicht mehr gegen Big T zu schließen,
wenn das die Pfründe der WHO rettet,
dann können die Beteiligten gemeinsam durch ihre Lobbyarbeit ihre Pfründe retten und für sie selber günstige Gesetze
veranlassen und jedes Verbot oder Einschränkung umsetzen.
Das Bashen der Dampfe in den Medien und Institutionen ist ein ständiges Vorbereiten des Bodens /Wähler um ggf auch unsinnige Gesetze schnell durchdrücken zu können.
Es wäre für alle erwähnten "Großmächte" das beste es würden möglichst viele Raucher einfach weiter rauchen,
die neuen Gesetze sehen so aus als sollte das Dampfen unatracktiver gemacht werden.
Das was die WHO aus den Dampfen hat machen wollen spricht Bände über ihre tatsächlichen Motivationen und zeigt wie sich das Netzwerk von Macht und Geld und Ideologie durch alle Ebenen durchgefilzt hat.
Im Grunde geht es jetzt, heute.... nur noch darum die eigene Macht und Existenzberechtigung zu sichern und das was wir als merkwürdigen Wahnsinn und pure Unvernunft wahr nehmen, ist genau nur das. Die versuchen ihre Pfründe zu retten, wichtig zu bleiben und so schrecken sie auch nicht vor Gesetzen zurück die eher ein Verbrechen an den Menschen sind und keine moralische Tat.
Man kann Menschen dazu bringen sich klein und schwach zu fühlen (gut zu regieren) wenn man ihnen die kleinen natürlichen menschlichen Bedürfnisse verbietet, seit es den Tabak gibt waren die Eliten dagegen, gleiches mit Cannabis und anderen eher schwächlichen Drogenpflanzen und für die Dampfe gilt das gleiche.
WHO und Regierungen wollen nicht, dass der Mensch einen anderen Gott anbetet als sie selber. Diese Aussage ist arg runter gebrochen, aber dahinter steckt dass Sucht (etwas zu brauchen) immer stärker war als Gesetze und genau das sollen wir uns niemals angewöhnen, niemals wissen, sehen, fühlen dass es Dinge gibt die über den Gesetzen und Gesetzeserzeugern stehen und dadurch angreifbar oder hinterfragbar sind.
Abhängigkeit zeigt dass Gesetze nur Definitionen sind die man ganz sicher nicht selbst definiert hat.
DAS ist das BÖSE an BIG T, mit den Kippen schafft sie massenhaft abtrünnige die trotzdem tun (weils sie gar nicht anders können) was nicht gewünscht ist und für die Dampfen gilt das gleiche.
Das womit wir es zu tun haben ist in seiner Tiefe noch viel widerlicher als wir normal einsehen können.


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09.08.2018 07:56
#21 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Zitat von Romilia im Beitrag #12

die sucht haben uns selbst zuzuschreiben: als wir uns die erste kippe angesteckt haben, waren wir noch nicht süchtig, auch nach der 10. noch nicht

Ich habe da ganz andere Infos zum Suchtpotential von Zigaretten.
"Den Ergebnissen zufolge hat Nikotin das höchste Suchtpotenzial. Von allen Personen, die jemals eine ganze Zigarette geraucht haben, entwickelten 68 Prozent irgendwann in ihrem Leben eine Abhängigkeit. Anders ausgedrückt: Zwei von drei Personen, die sich eine Zigarette anzünden, werden abhängig." Verrate
die Quelle verrate nicht, einfag goggln . Das mit dem "Nikotin" im Text stimmt natürlich nicht, es ist die Zigarette, wie wir
hier nun wissen.

MgCL, Natron, ClO2, MSM, OPC, DMSO, Borax, D3, B12: kostet alles fast nix. Viele wissen was sie tun.

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09.08.2018 10:33
avatar  Romilia
#22 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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solche aussagen sind einfach nonsens.
wer sich eine kippe ansteckt, ist vielleicht per se eine suchtpersönlichkeit und wenn es nicht die kippe gewesen wäre, dann der joint (ja, auch das liebe cannabis kann abhängig machen), der alkohol (der ein ganz anders abhängigkeitspotential hat, weil er auch zu schwerster körperlicher abhängigkeit führt) oder heroin/kokain, crystal-meth oder was es sonst noch so gibt an netten sachen unter sonne.
viele suchterkrankungen sind kombiniert mit psychischen grunderkrankungen, wie offensichtlich die auch immer sein mögen.

wenn man sich in die falle solcher aussagen begibt, die die eigenverantwortung negieren, ist man ganz auf antz-linie: alles verbieten, dann wird der welt schon geholfen werden, alle sind glücklich und zufrieden bis ans ende der tage, leben ewig. das unglück der sucht gebannt aus dieser welt...
ein "hätte-könnte-möglicherweise" ist grund genug für jedwede staatliche regulierung


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09.08.2018 11:09 (zuletzt bearbeitet: 09.08.2018 11:11)
avatar  JG59
#23 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Das glauben die doch selbst nicht, dass jemand von einer einzelnen Zigarette süchtig wird und deshalb dann irgendwann in seinem Leben (vielleicht erst viele Jahre später) eine Abhängigkeit entwickelt.
Es ist doch eher so, dass ein Raucher irgendwann einmal seine erste Zigarette geraucht haben muss.
Und niemand wird auch eine Zigarette vollständig rauchen, der nicht anfällig dafür ist, Raucher zu werden, weil er absolut keine Ambitionen hat inhalative Genussmittel zu verwenden, oder weil ihm der Rauch schon von vornherein "stinkt".
Auch dürfte die Wahrscheinlichkeit eher geringer sein, dass jemand zum Raucher wird, dem die erste Zigarette so scheußlich schmeckt, dass er sie nicht ganz raucht.

Es ist doch einfach so, dass niemand zum Raucher wird, der es auch nie ausprobiert.
So gesehen müsste man es eher andersherum interpretieren:
Von drei Menschen, die das Rauchen ausprobieren, wird einer trotzdem nie zum Raucher.


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09.08.2018 22:36 (zuletzt bearbeitet: 09.08.2018 22:38)
avatar  LoQ
#24 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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LoQ

Seit wievielt Jahren soll BER fertig sein?
Klar kann mensch soll vollmundige Aussagen eines Tabakkonzerns nicht mit den Problemen einer Großbaustelle vergleichen, aber die Aussage von PM bis zum Jahr X gar keine Tabakzigaretten mehr zu verkaufen ist erst einmal eine plakative "Kampfansage", auch an sich selbst. Die Latte wird gerissen werden, das weiß Jede(r). Natürlich wissen das auch Verbandschefs etc.pp. So ist es natürlich wohlfeil die Erwartungen, die so manch ein Hinterbänkler haben mag zu dämpfen, im Keim zu ersticken und die Wünsche von ANTZ nicht übergroß werden zu lassen und gleichzeitig PM ein Signal zu senden.

PM hat eine Roadmap gezeigt, die neben der Iqos in den nächsten Jahren auch die Welt der E-Dampfe stärker in den Blick nimmt und mit Produkten versehen will. Wie genau und was ist zu schwammig gewesen. PM weiß, dass die Iqos nicht der Weisheit letzter Schluß ist. Derzeit werden fallende Umsätze in den Industrienationen noch mit aggressiven Marktstrategien in Schwellenländern abgemildert.
Wird die Rolle der WHO nicht einfach gnadenlos überschätzt? Klar sie machen Konferenzen an denen sie mit Herstellerländern "Einigungen" (unter dem Ausschluss der kritischen Öffentlichkeit) schmieden, aber wieviel sind die denn wert? Wieviel sind die wert, wenn es keine Alternativen für Tabakproduzenten gibt, wenn Förderungen zum Tabakausstieg nicht oder nur zögernd fließen, wenn Tabakkonzerne bei eben diesen "Machteliten" vorsprechen und bessere Angebote machen?

Globalisierter und recht entfesselter Kapitalismus und nichts anderes haben wir ja derzeit, dazu eine Erosion der großen Systeme wie G7/8, aufflackernde Handelskriege, lassen die Vorhaben der ANTZ und der WHO zurück. In diesen Zeiten sind diese eher lästig wie Fliegen und geraten auch mal unter die Räder.

Ich will jetzt keinen Beitrag schreiben, der in Richtung: alles ist gut, geht, sehe derzeit aber bei den "Enemies of Carlotta" wenig bis keine Fortschritte. Eher sehe ich, dass Themen wie "Harm Reduction" mehr Raum gewinnen und in öffentlichen Diskussionen häufiger fallen, sprich die "Friends of Carlotta" Boden gut machen.

Ich glaube kaum, dass in meiner verbleibenden Lebensspanne dieser Kampf entschieden werden wird....das heißt nicht, dass mir dieser Kampf deshalb egal wäre (ich habe vor noch eine Weile zu leben). Wenn sich Tabakkonzerne umfassend auf den Weg zur Harm Reduction begeben, sprich nur noch Iqos und Dampfen verkaufen, werden dann aus alten Feinden Freunde?

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"Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." E.Snowden
"Nationalism is an infantile disease. It is the measles of mankind." - Albert Einstein


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09.08.2018 23:06
avatar  GregorH
#25 RE: SZ.de/ Zoff unter Zigarettenfabrikanten
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Ich war letzten Monat seit langem mal wieder in Deutschland (Berlin) und wirklich erstaunt/entsetzt wie viele IQOS "Raucher" mir begegnet sind. Eine Freundin von uns, und auch deren Tochter, sind auch auf diesem Trip und rauchen diese teuren Stäbchen.
Für mich ist IQOS eine DIE riesen Verarschung der Tabak Industrie um den armen Süchtigen noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Teuere als ein Päckchen Zigaretten und nur etwa ein drittel an Tabak als Inhalt.
Ich hab die beiden an meinem Nautilus 1 gefüllt mit Tabak Liquid ziehen lassen und sie waren überrascht - und begeistert. Bisher kannten sie Vapen nur von ein paar Bekannten, im Sub Ohm Bereich, was von beiden nicht wirklich als Zigaretten Alternative gesehen wurde.
Leider ist die Beratung in vielen Offlinern nicht wirklich gut und ich erlebe auch hier bei uns, wenn ich im Offi stehe, dass umsteigswilligen Rauchen unpassende Geräte angeboten werden (SMOK V8 Baby Kit, ...) die NICHTS mit dem was ein Raucher gewöhnt ist zu tun haben.
Ich bin mir sicher, wer als Raucher am Anfang das richtige Gerät erhält verzichtet ohne jedes Problem auf Tabak-Ziggies und IQOS Sticks (oder wie die sich nennen) und schafft den Umstieg Problemlos.

Liebe Grüße,
Gregor



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