Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer

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11.10.2016 21:28
avatar  Ilja
#1 Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Auf dem diesjährigen DGPPN-Kongress findet in Berlin am 25.11.16 eine Pro-Con(tra)-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer zur E-Zigarette statt.
Die Contra-Position nimmt (dreimal dürft Ihr raten) Dr. Pötschke-Langer ein, die Pro-Position Dr. Rüther.

Vorsitz der Veranstaltung hat Prof. Dr. Anil Batra.
Die DGPPN ist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde. Ich habe bei dem Kongress in der Vergangenheit mal zu Antidepressiva eine Pro-Con-Debatte besucht und dort wurde ausschließlich mit der aktuellen Studienlage argumentiert. Die Debatte fand ich ungewöhnlich kontrovers und aufschlussreich. Leider ist der TeilnehmerInnenbeitrag zum Kongress sehr hoch, so dass man nicht mal eben bei der Veranstaltung vorbeischauen kann.
Es gibt zu der Veranstaltung kein Abstract, trotzdem mal der Link (ein bisschen auf der Seite herunterscrollen):
Veranstaltungslink


Ich hoffe, im richtigen Thread zu sein, und dass das Thema neu ist.


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11.10.2016 21:42
#2 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Da wäre ich gerne mal Mäuschen, aber die Kongressgebühren sind dann schon sehr heftig, das ist wirklich
nur für Leute vom Fach deren Arbeitgeber die Gebühren zahlt bzw. die das bei der Steuer geltend machen
können.

Viele Grüße aus Berlin
Fritz682 der eigentlich Thomas heißt


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11.10.2016 21:42 (zuletzt bearbeitet: 11.10.2016 21:52)
avatar  oreg2
#3 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Ich ahne Übles:
Prof. Dr. med. Anil Batra ist
Vorsitzender des Wissenschaftlichen Aktionskreises Tabakent-
wöhnung (WAT) e.V.,Nicorette und co lässt grüssen.

----------Pötschke Langer ist da ebenfalls Mitglied.---------------


Hier ein aufschlussreicher Link:http://www.wahrheit-ueber-ezigaretten.de...oetschke-langer
Zitat:
"Somit ist Frau P.L. Mitglied in einem Verein der von der Pharmaindustrie gegründet wurde um den Absatz der eigenen Produkte durch PR zu fördern.
Man beachte auch nochmal den fett markierten Teil der Satzung, jetzt wird klar was diese schöne Formulierung eigentlich bedeutet."


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11.10.2016 21:57
#4 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Dürfte trotzdem interessant werden, zumal die Argumentation bei der Faktenlage auch nicht so schwer ist. Kennt Ihr die Faktenbasierte Ausarbeitung zur E-Zigarette von Rursus? http://blog.rursus.de/faktenbasierte-ausarbeitung/
Echt super was er da an Arbeit reingesteckt hat. Ich habe sie mir ausgedruckt und trage sie immer mit mir rum als Argumentationshilfe. ;)

Nun sieh Dir an, was Du mich hast anrichten lassen.

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11.10.2016 22:05 (zuletzt bearbeitet: 11.10.2016 22:07)
avatar  HarryB
#5 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Abber na sicher kennen wir @Rursus und seine Ausarbeitungen.
Er ist hier auch eingetragenes Mitglied, hat sich aber erstmal 'ne Auszeit genommen.

Ohne Dampf keine Leistung

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12.10.2016 11:51
avatar  mamamia
#6 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Herrlich! Zwei Blinde (PöLa und Rüther) führen eine Debatte über Farben und Formen.
Der dritte Blinde (Batra) hat den Vorsitz ....

Das ist ein kosmischer Witz!

Liebe Grüße, Hazel


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12.10.2016 12:04
#7 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Was ist denn das Ziel der Veranstaltung?


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12.10.2016 12:17
avatar  Devassa
#8 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Wäre wirklich interessant, da mal zuzuhören. Ich weiß, dass Dr. Rüther seinen Patienten die E-Zigarette empfiehlt, wenn
sie mit dem Rauchen aufhören wollen und es bisher nicht geschafft haben. Er steht der E-Zigarette somit zumindest
relativ offen gegenüber. Wäre interessant zu hören, ob er dies auch PöLa gegenüber so äussert.

Allerdings steht er dann als einziger auf der Pro-Seite. Denn PöLa und Batra sind ja Kollegen.


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12.10.2016 12:20 (zuletzt bearbeitet: 12.10.2016 12:21)
avatar  kosch
#9 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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@Dampfphönix Das erklärte Ziel wird sein: Alle verfügbaren Fakten zu verdrehen, mit dem Konjunktiv anzufüllen um schlussendlich jeden unbeteiligten und uninformierten in völlige Verwirrung zu stürzen um abschließend zu behaupten das es keine Langzeitstudie gibt und man deswegen abschließend vom Konsum abrät.


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12.10.2016 12:27 (zuletzt bearbeitet: 12.10.2016 12:29)
#10 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Zitat von Devassa im Beitrag #8
Ich weiß, dass Dr. Rüther seinen Patienten die E-Zigarette empfiehlt, wenn
sie mit dem Rauchen aufhören wollen und es bisher nicht geschafft haben.


...und genau das sind wir alle momentan:
Patienten.....aufhörwillige, abhängige Patienten, die 100% sichere neue Nikotinersatzprodukte brauchen.
U.a. Rüther hat uns zu Patienten gemacht und zwar bereits 2012 (auch hier im Forum: damalige Umfrage von dieser Franziska Wissen) und uns so praktisch entmündigt:
VORSICHT !!! Bitte beachten bei teilnahme an Wissenschaftliche Studie zur E-Zigarette (Uni maastricht/münchen) !!!

Wer die E-Zigarette zur Tabakentwöhnung nutzt und gleichzeitig als aufhörwillig/abhängig eingestuft ist,
benötigt den Schutz von Medizinern und Staat.
Nur hat der saubere Herr Doktor der Psychologie etwas vergessen:
Wolke inhalieren und Nikotin musste entwöhnt werden, um eine Tabakabhängigkeit zu heilen.
Beides haben noch bis zu 99,4%.

Im Zeiten universeller Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zu einem revolutionären Akt
(George Orwell)


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12.10.2016 12:41
avatar  Devassa
#11 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Der Doc hat nicht UNS zu Patienten gemacht. Er behandelt SEINE Patienten, die an psychiatrischen Krankheiten leiden. Und
denen empfiehlt der die E-Zigarette. Nicht weil sie "Raucher-Patienten" sind, sondern weil sie psychiatrische Patienten sind,
denen es nachweislich noch viel schwerer fällt, mit dem Rauchen aufzuhören. Deshalb bietet er ihnen die E-Zigarette als
Alternative an.

Man kann auch wirklich alles niedermachen. Dabei sollten wir uns vielleicht auch mal über Pro-Experten freuen. Dr. Rüther
hat absolut KEIN Interesse daran, die E-Zigarette zum Medikament zu machen.

Und nun antworte ich nicht mehr auf deine Kommentare. Deine Behauptungen, wir seien alle aufhörwillige, abhängige
Patienten, die sichere Produkte verlangen, gehen mir gehörig auf den S...., wenn ich denn einen hätte. ICH zähle
mich nicht zu den "Patienten", die du beschreibst, und ICH verlange auch kein absolut sicheres Produkt.


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12.10.2016 12:44
#12 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Zitat von Devassa im Beitrag #11
Der Doc hat nicht UNS zu Patienten gemacht.


seine Studie liegt bei im Link.
Anders war es nicht möglich, so etwas wie Nikotindampf-Zigaretten vom Markt zu bekommen (und die könnten wir seit 1964 haben).

Im Zeiten universeller Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zu einem revolutionären Akt
(George Orwell)


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12.10.2016 12:45
avatar  mamamia
#13 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Es ist weiterhin das erklärte Ziel der #Pharmafia, sämtliche Raucher, egal WAS sie rauchen, zu IHREN Patienten zu machen. Die einzige Zielsetzung dabei ist, Geld in die Kassen zu spülen.

@Devassa: Rüther ist aber NICHT auf unserer Seite - denn er plädiert für ein vollständiges Aromenverbot, weil er Aromen im Zusammenhang mit seiner Entzugsstrategie für kontraproduktiv hält. *grmpf*

Liebe Grüße, Hazel


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12.10.2016 12:47
avatar  Devassa
#14 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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@mamamia, danke für den Hinweis, das wußte ich nicht.

Dann werde ich mich mit Herrn Rüther wohl mal unterhalten müssen ;-)


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12.10.2016 12:58 (zuletzt bearbeitet: 12.10.2016 13:04)
avatar  mamamia
#15 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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@Devassa
Ja bitte tu das! --- Das ist auch nur herausgekommen, weil letztes Jahr (im Winter irgendwann) eine Veranstaltung in Würzburg war, an der eins unserer aktiven Mitglieder teilgenommen hat und Rüther dort genau dafür eingetreten ist. Wir haben ihm daraufhin einen Brief geschrieben. Wie immer, ohne Antwort. Die Ignoranten haben es nicht nötig. Sie WOLLEN ignorant bleiben.

EDIT: Andernfalls würden sie sich ihr eigenes Wasser (Einkommensquelle) abgraben. Das ist der ganz platte, banale, einfache Grund dafür.

Liebe Grüße, Hazel


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12.10.2016 13:06
avatar  Devassa
#16 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Ich werde mich weiter um Herrn Rüther kümmern ;-)

wie ich das sehe, steht er stark unter dem Einfluß der ANTZ. Empfiehlt aber trotzdem die E-Zigarette, er ist somit
nicht ganz abgeneigt. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass man selten bis nie eine Antwort auf emails bekommt.

Ich habe ihm heute eine email geschickt. Leider ist er bis 24. 10. nicht erreichbar. Trotzdem bleibe ich dran. Wir müssen
weiter am Ball bleiben. Es nützt nichts, wenn wir aufgeben, weil wir bisher kaum Reaktionen auf unsere Gespräche bzw.
emails erhalten. Die Forschung geht weiter und es gibt mittlerweile immer mehr Studien und Untersuchungen, die der
E-Zigarette eine mehr als deutliche harm reduction nachweisen. Irgendwann wird auch der letzte verstehen, dass man
NICHT über Leichen gehen kann, nur um das eigene Säckel zu füllen.

Ich hatte auch schon Zeiten, in denen ich gar nichts mehr von diesem Thema wissen wollte. Habe gedampft und mich
einen Dreck geschert, um die ganzen ANTZ. Doch, wenn wir das tun, haben wir verloren. Ich gehe nicht davon aus,
dass sich in kürzerer Zeit etwas ändern wird. Dennoch kämpfe ich weiter.

Politiker und Ärzte bekommen von mir jede neue Veröffentlichung zugeschickt, die ich finden kann. Zum Glück werden
hier ja meistens die neuesten Studien und Untersuchungen im Forum veröffentlicht. Denn die Zeit, um selbst danach
zu suchen, habe ich meistens nicht.


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12.10.2016 13:08
#17 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Zitat von mamamia im Beitrag #15
Die Ignoranten haben es nicht nötig. Sie WOLLEN ignorant bleiben.


Sie haben ja bekommen, was sie brauchen:
Die Einwilligung mündiger Bürger, der E-Zigarette Nicorettestandards verpassen zu dürfen.
Aber die bekamen sie nur durch "Fangfragen" und der Existenz von Nicorette.
Hier müsste abgecheckt werden, ob es Rechtens ist, ahnungslose mündige Bürger OHNE IHR WISSEN Diagnose-Fragen zu stellen.
Ohne die Nikotinersatztherapie hätte das System gar nicht funktioniert.
Wann kam die?
Am 17. Januar 1984 (FDA-Zulassung).
Am 16. Januar 1984 wurde eine tabaklose "Vaping Cigarette" öffentlich angekündigt.

Gibt es somit die gesamte "Nikotinersatztherapie zur Tabakentwöhnung" nur, um Nikotindampf verhindern zu können?
Hier ist ein "ja" inzwischen mehr als angebracht.

Im Zeiten universeller Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zu einem revolutionären Akt
(George Orwell)


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12.10.2016 13:11 (zuletzt bearbeitet: 12.10.2016 13:11)
#18 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Bereichsleiter Pharmakologie
und Toxikologie

Der Rüther ist ein professioneller Entwöhner, der (wie viele der scheinbaren "Freunde" von Ecigs) den wesentlichen Punkt des Dampfens nicht kapiert hat (oder aufgrund der Gefährdung seines Umsatzes nicht kapieren will).

Die beiden diskutieren, ob Ecigs zur Raucherentwöhnung taugen oder nicht. Wenn nein -> totregulieren, wenn ja -> Apotheke, Suchtkiniken, Entwöhnungsprogramme usw. Die Merhheit der (Ex)-Raucher will aber gar nicht entwöhnen, sondern weiterhin Nikotin inhalieren, nur halt ohne früher als notwendig ins Gras beißen zu müssen.

Mich interessiert die Antwort auf die dort diskutierte Frage exakt 0,00. Lasst die doch labern und schwätzen.


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12.10.2016 13:20
#19 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Naja, ich fände es nett, wenn den Besuchern ein paar Fakten in die Hand gedrückt werden könnte, falls noch nicht vorhanden.

Wäre ja nett dort Mäuschen spielen zu können, aber vielleicht gibt es danach noch unabhängige Infos drüber.
Was da abläuft muss ich nicht weiter ausführen, wurde schon deutlich beschrieben.

Es ist schon erstaunlich, dass angeblich ein Pro und Kontra angekündigt wird, wo einseitige Vorstellungen mit unterschiedlicher Beschreibung dafür gehalten werden sollen.


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12.10.2016 13:22
#20 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Natürlich taugen eCigs zur Raucherentwöhnung und auch als Genussmittel. Aber das ist doch eh Latte weil es den Damen und Herren von BigT und Pharma so oder so in die Karten spielen wird.


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12.10.2016 13:35
#21 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Zitat von Kuscheldampfer im Beitrag #18
Der Rüther ist ein professioneller Entwöhner, der (wie viele der scheinbaren "Freunde" von Ecigs) den wesentlichen Punkt des Dampfens nicht kapiert hat (oder aufgrund der Gefährdung seines Umsatzes nicht kapieren will).

Die beiden diskutieren, ob Ecigs zur Raucherentwöhnung taugen oder nicht. Wenn nein -> totregulieren, wenn ja -> Apotheke, Suchtkiniken, Entwöhnungsprogramme usw. Die Merhheit der (Ex)-Raucher will aber gar nicht entwöhnen, sondern weiterhin Nikotin inhalieren, nur halt ohne früher als notwendig ins Gras beißen zu müssen.

Mich interessiert die Antwort auf die dort diskutierte Frage exakt 0,00. Lasst die doch labern und schwätzen.


...als ob ich es geahnt hätte, das meinte ich mit der Frage nach dem Sinn der Veranstaltung. ES WIRD NICHTS positives für uns dabei raus kommen.
Die Diskutieren da nicht, die einigen sich.


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12.10.2016 13:39 (zuletzt bearbeitet: 12.10.2016 13:46)
#22 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Zitat von donjupp2015 im Beitrag #20
Natürlich taugen eCigs zur Raucherentwöhnung


Schau mal, was eine "Raucherentwöhnung" ist...niemand kann das so schön erklären wie der Father of Nikotinersatztherapie
Fagerström (der hat den unbrauchbaren Müll ja im November 1983 vorgestellt)...Zitat:
"Fagerstrom berichtet von Studien aus Schweden, die die pharmakologische Raucherentwöhnung
beinhalten . So z .B, die 2stufige Raucherentwöhnung über Nikotinkaugummi
Nicorette :
- Abbau der Verhaltensmuster (=WOLKEN WEG!), Nikotinzufuhr über Nicorette
- Absetzen von Nicorette (=NIKOTIN WEG!)"
https://www.industrydocumentslibrary.ucs...cs/#id=gxnb0131

Das war das Therapieziel zur "Raucherentwöhnung". Das war und ist der einzig richtige wissenschaftliche Begriff.
Bei einer Therapie muss ja der Mensch/der Patient eine Leistung erbringen.
Nur haben das alle "Experten" inzwischen vergessen....Rüther....Etter...Hajek...Laugesen...Fagerström auch:
Der sitzt heute mit im Nikotingremium und überlegt, ob die E-Zigarette genauso sicher und unbedenklich
ist wie alle anderen Nikotinersatzprodukte zur "Raucherentwöhnung" (obwohl 99,4% nicht das "entwöhnt" haben, was sie MUSSTEN!).

Es kann somit nur jemand von einer "taugenden Raucherentwöhnung" sprechen, der mit der E-Zigarette alles aufgehört hat:
Wolke - Tabak - Nikotin
Sagst du nun, dass es eine "taugende Raucherentwöhnung" ist, spielst DU als mündiger Bürger ihnen alle Asse zu (was du nicht wissen kannst..).

Im Zeiten universeller Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zu einem revolutionären Akt
(George Orwell)


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12.10.2016 16:28
#23 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Zitat von Devassa im Beitrag #16
Irgendwann wird auch der letzte verstehen, dass man
NICHT über Leichen gehen kann, nur um das eigene Säckel zu füllen.


Erst, wenn das Säckel sich nicht mehr füllt.


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12.10.2016 17:00
avatar  Ilja
#24 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Weil einige den Vorsitz von Batra angesprochen haben: Seine Aufgabe wird es lediglich sein, ein paar einführende Worte zu sprechen und die Referenten zu begrüßen. Letztlich wird er die Veranstaltung beim Kongress angemeldet und wahrscheinlich auch die Referenten eingeladen haben. Interessieren würde mich vor allem, wie viel Publikum dort sein wird (insgesamt hat der Kongress ca. 10 000 Teilnehmer). Bin selbst auch dort und wenn ich es zeitlich schaffe, werde ich bei der Veranstaltung mal vorbeischauen.


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27.11.2016 18:30
avatar  Ilja
#25 RE: Veranstaltungshinweis: Pro-Contra-Debatte zwischen Dr. Rüther und Dr. Pötschke-Langer
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Hallo,
ich möchte kurz von der Veranstaltung „Pro-Con-Debatte“ zur E-Zigarette auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) berichten. Bei Pro-Con-Debatten gibt es immer zwei Redebeiträge zu einem Thema, wobei eine/e RednerIn die Pro oder der/die andere die Kontra-Position einnimmt. Die Kontra-Position hatte Frau Dr. Pötschke-Langer, die Pro-Position vertrat Dr. Rüther. Insgesamt waren im Publikum geschätzt etwas mehr als 40 Personen. Es sollte erst in die Diskussion- und Nachfrage-Runde nachdem beide Referenten gesprochen haben.

Der erste Beitrag kam von P.L. und listete die altbekannten Argumente auf. Unter anderem zeigte sie die Rate der Erstkonsumenten (Ausprobierer) von E-Zigaretten unter den Adoleszenten. Die Zahl habe ich mir nicht gemerkt, sie wurde hierzu aber aus dem Publikum später darauf aufmerksam gemacht, dass ein Teil der Jugendlichen in jeder Generation sehr vieles ausprobieren würde und dass das kein Hinweis darauf sei, dass diese zu Dauerkonsumenten würden. Was sonst noch so hängen geblieben ist vom P.L.-Vortrag zähle ich mal stichpunktartig auf:

- Ob Nikotin nicht möglicherweise doch krebsauslösend ist, sei letztlich noch nicht endgültig geklärt. An dem Thema seien wissenschaftliche Arbeitsgruppen dran und es sei einiges zu erwarten.

- Großer Erfolg sei das sehr schnell durchgebrachte Jugendschutzgesetzt in Bezug auf die E-Zigarette

- PG ist allgerieauslösend. Sie zeigte dann noch mit großem Entsetzen das Sicherheitsblatt von PG. Auf kam wieder die Grenzwertgeschichte, auf der Folie stand aber dann auch recht klein, dass ein Grenzwert anzustreben sei o.ä. Der dort genannte Grenzwert lag sehr viel niedriger als die Aufnahme beim Dampfen, wobei ich die Bezugsgrößen (pro Tag, pro Zug,) nicht mehr erinnere. Ich weiß auch nicht mehr, wer da zitiert wurde mit dem Wunsch nach einem Grenzwert.
- Aromen enthielten zum Teil krebserregende Stoffe. Einige Zumischungen hätten Trigger-Wirkung, hier zählte sie auch Menthol auf.

- E-Zigarette als Entwöhnungsmittel nicht geeignet, da nur sehr geringe Erfolgsquoten und angeblich eine sehr große Zahl Dual-User. Sie kam dann auch mit der Studie aus München, wo das Outcome wohl als Nikotin-Abstinenz und nicht Tabakabstinenz definiert wurde. Hierzu fragte dann auch jemand später aus dem Publikum, wie hoch denn der Anteil der Umsteiger zur E-Zigarette gewesen sei. Hierzu lägen ihr keine Daten vor, so P.L., woraufhin der Fragende den Kopf nach meiner Einschätzung ungläubig schüttelte.

- E-Zigarette sei auf jeden Fall weniger schädlich als die Tabakzigarette, dass sei völlig unstrittig, ob es sich aber um 95 Prozent handele, „wie es einige Public-Health-Apolegeten“ behaupten, wage sie zu bezweifeln.



Die Stichpunkte zum Vortrag von Dr. Rüther:

- Über die ersten drei Generation der Geräte sei vieles bekannt, über die 4. Generation (Hochleistungsgeräte) könne er selbst nichts sagen, über die wisse er zu wenig.

- Raucher benötigen nach ca. 90 Minuten wieder Nikotin, weil sich dann der Körper meldet. Zwischen diesen 90 Minuten würden aber Schlüsselreize (z.B. die Haltestellenanzeige, die anzeigt, dass die Straßenbahn in 10 Minuten kommt) dazu führen, dass zusätzlich Zigaretten geraucht werden. Die Anflutungsgeschwindigkeit im Gehirn sei beim Dampfen sehr viel geringer, dadurch ergebe sich nach Einschätzung von Rüther eine weniger ausgeprägte psychische Abhängigkeit und weniger häufig Reaktionen auf Schlüsselreize.

- Emissionen der Dampfe seien im Vergleich zur Zigarette sehr gering, insbesondere auch in Räumen, trotzdem befürwortet er später in der Diskussion ein Dampf-Verbot in Innenräumen analog zum Nichtraucherschutz. In dem Zusammenhang kam auch noch mal das Thema der Hochleistungsgeräte auf, die massive Dampfwolken erzeugen könnten.

- Insgesamt sehr viel geringeres Gesundheitsrisiko durch die E-Zigarette. Nikotin sei kein Problem, großes Problem des Rauchens (Herz-Kreislauf-Folgen, Arteriosklerose) kämen nicht durch Nikotin. Dazu gebe es viele gute Studien, durch Snus sei das z.B. auch sehr gut belegt. Mit einer gewissen Schadenfreude wies Rüther dann auch noch darauf hin, dass die WHO Nikotin in die Liste unverzichtbarer Substanzen aufgenommen habe.
- Studien weisen im Gegensatz zu den Aussagen von P.L. doch auf einen Entwöhnungseffekt hin. Außerdem stelle sich die Frage nach dem Harm-Reduction weiterhin. E-Dampfer seien eben nicht alles Dual-User, es gebe auch viele Komplett-Umsteiger.

- Rüther erzählte dann noch, dass sie eine kleine Studie vor einem E-Zigarettenshop gemacht hätten und 350 Personen befragt hätten. Die meisten der Befragten meinten, sie interessierten sich aus gesundheitlichen Gründen für die E-Zigarette. Lediglich ein befragte Person war bisheriger Nicht-Raucher.

- Am Ende des Vortrags berichtete er noch, dass momentan mehrere internationale Studien mit hoher Güte (RCT) zum Thema Entwöhnung durchgeführt würden und man gespannt auf die Ergebnisse warte. Bei einer Studiengruppe wies er aber auch darauf hin, dass man die Ergebnisse dann mit einer gewissen Vorsicht betrachten müsse, weil die möglicherweise interessengeleitet sei. Den Hinweis finde für den Fall, dass nur bei dieser Studie ein positives Ergebnis rauskommt, auch durchaus legitim.

Leider habe ich mir vom Rüther-Vortrag nicht so viel gemerkt, wie vom ersten.
Spannend war aber die Diskussion nachher. Eine Person aus dem Publikum wies z.B. darauf hin, dass sie einen schwer erkrankten Patienten in der Psychiatrie erlebt habe, der seinen massiven Zigarettenkonsum mittels der E-Zigarette auf 10 Zigaretten pro Tag reduziert habe und es beeindruckend gewesen sei, wie dieser aufblühte. Es kamen außerdem durchaus viele kritische Fragen zum Vortrag von P.L.
Kurz kam auch das Thema Überregulierung auf, die Rüther ablehnt. In dem Zusammenhang wurde auch die Frage aufgeworfen, ob damit zu rechnen sei, dass die E-Zigarette irgendwann doch noch in der Apotheke lande. Dies verneinte P.L. (wenn ich mich richtig erinnere) und meinte, die sei auf dem Markt und dort werde sie auf jeden Fall auch Bestand haben.

Rüther merkte an anderer Stelle an, dass die Tabakkonzerne in seiner Wahrnehmung bisher gar kein Interesse an gut funktionierenden E-Zigaretten gehabt hätten, sondern eher die schlechteren anbieten würden, damit ihre Kunden diese ausprobierten und dann enttäuscht zum Tabak zurückkehrten. P.L. warf dazu ein, dass Philip Morris momentan an einer E-Zigarette arbeite, die eine hohe Anflutungsgeschwindigkeit und ein hohes Abhängigkeitspotential habe. Hierzu habe man eine Vielzahl an Wissenschaftlern gewonnen (ich glaube, sie sagte 130). Sie meinte damit wahrscheinlich die IQOS.
Im Zusammenhang mit PG-Allergie und Irritation im Mund-Raum meinte P.L. dann noch, man solle mal in die Foren gehen und schauen, wie viele User hierüber berichten. Dem würde ich zumindest insofern beipflichten, als hierzu doch häufig Fragen kommen in den Foren kommen und Beschwerden (vor allem beim Einstieg ins Dampfen) berichtet werden. Das gleiche (unzählige User berichten in den Internet-Foren über Probleme mit dem Dampfen) erzählte sie dann nochmal im Zusammenhang mit Asthma und COPD, was in meiner Wahrnehmung eine offensichtliche Fehleinschätzung ist oder bewusst ein falsches Bild schaffen soll. In meiner Wahrnehmung sind die Berichte von Usern mit Lungenvorerkrankungen in der großen Mehrzahl positiv und werden von den behandelnden Fachärzten bestätigt.

Ohne ins Detail gehe zu wollen, kam dann noch die Frage auf, ob es möglich sei, Liquids mit Substanzen zu versetzen (z.B. bei einem stationären Aufenthalt in einer Entwöhnungsbehandlung von illegalen Drogen) um sich dann durch Inhalation zu berauschen. Dies bejahte P.L. dann auch sehr eifrig und kaute dann auch ziemlich auf dem (eigentlichen Rand-)Thema rum und meinte, da gebe es ja die vielfältigsten Möglichkeiten und dass wüssten anwesenden Suchtmediziner ja am allerbesten. Das ganze Internet sei voll mit Anleitungen hierzu.

Spannend wurde es am Ende der Veranstaltung nochmal: Momentan werden die medizinischen Leitlinien zur Alkohol- und Tabakabhängigkeit der DG Sucht überarbeitet und es kam in diesem Zusammenhang die Frage auf, ob man zum jetzigen Zeitpunkt die E-Zigarette zum einen als Mittel zur Harm-Reduction (also Risikominimierung) empfehlen solle und zum anderen auch als Entwöhnungsmittel einsetzen solle. Hierzu wurde das Publikum gefragt und die Mehrheit sprach sich für eine Empfehlung im Sinne der Harm-Reduction aus, aber gegen den Einsatz als Entwöhnungsmittel.

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