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D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#1 von channi , 25.04.2019 10:28

Zitat
Er führt an, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen Milliarden aufwenden müssen, um die Folgen des Rauchens zu bekämpfen.



Zitat
„Ein vollständiges Werbeverbot und höhere Tabaksteuern können dazu beitragen, diese völlig überflüssigen Ausgaben zu vermeiden.“, so Montgomery. Er ist der Meinung, dass es ein Unding wäre, wenn die Industrie weiter für E-Zigaretten werben dürfe.



>>> https://www.dampfer-magazin.de/aerztepra...it-inkompetenz/


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Die elektrische Zigarette im Vergleich natürlich zu jeder normalen traditionellen Tabakzigarette ist in der Tat viel viel weniger gefährlich. Das können wir mit Sicherheit sagen!

Dr. Martina Pötschke-Langer am 12. März 2012 im Fernsehstudio: Fernsehbeitrag des Gesundheitsmagazins Telemed des Senders Rhein-Neckar-Fernsehen.
Link Videoausschnitt: https://www.youtube.com/watch?v=DAxZ3H8hJTE



Geiz ist nicht geil, sondern eine ernsthafte, aber therapierbare Persönlichkeitsstörung.


Je leiser man ist, umso mehr kann man hören...


Wir sind was wir denken.


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RE: D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#2 von Michigan , 25.04.2019 14:43

Ich gehe eher davon aus, dass die genannten Gegner der E-Zig sehr genau wissen, was sie da tun. Schadenminimierung ist halt keine Option, weil sicher ist, dass die Raucher weiter rauchen werden. Und mal ganz ehrlich, die Versicherungs-Kosten sind lukrative Einnahmen für andere, das Geld wird ja nicht verbrannt.



Zudem ist es höchst asozial, die Raucher zunehmend finanziell zu belasten, wenn das Ergebnis "Rauchfrei" so gar nicht umzusetzen werden kann. Dafür gibt es genug Beispiele aus anderen Ländern, wo das auch so versucht wurde umzusetzen. Weder in England, noch in Australien oder sonst wo, hat das funktioniert.

Dass mit den Schaden minimieren betrifft sicher die noch Raucher, für Einsteiger in den Dampfkonsum bedeutet es wohl eher Schaden Vermeidung. Daher ist es auch ganz schlimm, wenn Jugendliche statt zu rauchen den Dampf konsumieren. Und steuern auf E-Zigs??? Gibt es ja schon in anderen Ländern, nur sprudeln die Taler nicht so in die Kassen wie erhofft. Und viele haben gut vorgesorgt, die sind gar nicht mehr greifbar - finanziell.

Im Übrigen halte ich es auch nicht für dramatisch Zigaretten-Aussen-Werbung weiter einzuschränken. Auch die E-Zigs bewerben einschränken würde nix ändern. Abgesehen davon, dass BigT Produkte noch schwerer an die Nutzer zu bekommen ist. Der Boom der E-Zig hält an, und läuft vollständig ohne offizielle Werbung. Und zwar aus Überzeugung, der Faktenlage geschuldet, und Menschen auch über den offiziellen Tellerrand schauen.

Es könnten mehr Raucher auf eine nahezu schadstofflose Alternative geleitet werden. Aber anscheinend leben die Gegner noch auf einer flachen Scheibe, und verteidigen diese bis zum umfallen. Sie wollen es einfach nicht, dass es Alternativen zu schädlichen Rauch geben soll, und wenn nicht verbieten, denn möglichst hart einschränken (die offizielle WHO-Vorgabe, so unsinnig diese auch sein mag) - Lemminge...….


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RE: D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#3 von Michigan , 25.04.2019 15:05

Der wichtigste Aspekt ist nach meiner Überzeugung:
Wenn jemand von Milliarden an Kosten spricht, scheinen andere damit einverstanden zu sein - als Einnahmequelle. Ob nun Behandlungskosten, Medikamente, medizinische Produkte, Entzugskliniken... all diese profitieren nicht von der E-Zig, auch BigT nicht, da es wunderbare Alternativen dazu gibt, besser, günstiger, vielseitiger.

Und sicher ist, dass die E-Zig diese eingeschliffenen Einnahmequellen versiegen lässt.


(ich kann aber auch nicht vollständig ausschließen. dass es auch einfach nur sehr dumme Menschen gibt - (Schwerpunkt krankhafte Ideologie)
Oft sind eigene Interessen wichtig, eine Meinung zu vertreten, und das "scheinbar dumme Menschen" knallharte, finanzielle Gründe verfolgen)


 
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RE: D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#4 von TKK-Dampfer , 25.04.2019 16:18

Zitat von Michigan im Beitrag #3
Und sicher ist, dass die E-Zig diese eingeschliffenen Einnahmequellen versiegen lässt.


Aber hallo das versuchen ja nicht gerade wenige, das zu verhindern. Und wenn man dazu solchen Blödsinn über E-Zigaretten raus hauen muss
dann mach mer des halt. Wäre doch gelacht unsere Rauchstopkurse sind doch das beste was es gibt und dann noch Nicorette dazu und die Welt ist ok.


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RE: D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#5 von Seevetaler , 25.04.2019 20:05

Man fragt sich (ich zumindest) - oder mittlerweile auch nicht mehr - wie man Positionen und Ämter besetzt. Und das in allen Bereichen. Spielt man da Bullshit-Bingo oder wie darf ich mir das da vorstellen. Ein Ärztepräsident(!) der mit einer derartigen Inkopetenz auch noch öffentlich auftreten darf? Haben wir eigentlich jegliche Kontrollgremien was Sachverstand anbelangt abgeschafft?
Denk ich an Deutschland in der Nacht...

Aber als Dampfer ist man ja Kummer gewohnt.


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RE: D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#6 von Michigan , 25.04.2019 22:22

Ich warne davor, Menschen in hohen Positionen als inkompetent darzustellen. Immerhin sind hohe Stellungen rar, und ohne Zustimmung nicht zu bekommen.

Ich finde es als menschenverachtend, Vorschläge zu machen, die kaum Wirkung haben werden. Und so effektive Hilfe verweigert wird. Es ist diese "Qiut or die" Mentalität, die Jahrzehnte eingetrichtert und verbreitet wurde, und keine Alternative zulassen kann. Das richtete sich gegen die Raucher, dennoch Rauchen sie... Und nun auch gegen den Dampf. Es ist die Art des Konsums, die gleich ist.

Die Folgen der "Verweigerung von Schadenminimierung" sind katastrophal. Offiziell 110000 raucherbedingte Todesfälle jährlich in Deutschland sind das traurige Ergebnis, wenn Schadenminimierung verweigert wird. Und nicht nur in Deutschland, Sinus wurde EU weit nicht zum Verkauf zugelassen. Und wer es ernst meint mit Schadenminimierung, der würde auch Pflaster und Sprays kostenlos zur Verfügung stellen wollen. Wie auch Ezigs kostenlos anbieten. Weil, das wäre viel kostengünstiger als jährlich Milliarden für Heilung durch Raucherkrankheiten auszugeben. Wenn der nette Herr sparen möchte, denn muss er auch die dazu nötigen Schritte einleiten, und nicht mit "bewährten Fehlentscheidungen" daherkommen.

Somit bleibt, wer Schadenminimierung durch Dampf förmlich ablehnt, der hat sicher Grunde dafür. Es gibt keinen plausiblen Grund "schadenminimierende Alternativen" und Werbung dafür verbieten zu wollen. Es sei denn, Schaden wird hingenommen, als Kollateralschäden.


 
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RE: D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#7 von Seevetaler , 25.04.2019 22:42

Zitat von Michigan im Beitrag #6
Ich warne davor, Menschen in hohen Positionen als inkompetent darzustellen. Immerhin sind hohe Stellungen rar, und ohne Zustimmung nicht zu bekommen.

Ich finde es als menschenverachtend, Vorschläge zu machen, die kaum Wirkung haben werden. Und so effektive Hilfe verweigert wird. Es ist diese "Qiut or die" Mentalität, die Jahrzehnte eingetrichtert und verbreitet wurde, und keine Alternative zulassen kann. Das richtete sich gegen die Raucher, dennoch Rauchen sie... Und nun auch gegen den Dampf. Es ist die Art des Konsums, die gleich ist.

Die Folgen der "Verweigerung von Schadenminimierung" sind katastrophal. Offiziell 110000 raucherbedingte Todesfälle jährlich in Deutschland sind das traurige Ergebnis, wenn Schadenminimierung verweigert wird. Und nicht nur in Deutschland, Sinus wurde EU weit nicht zum Verkauf zugelassen. Und wer es ernst meint mit Schadenminimierung, der würde auch Pflaster und Sprays kostenlos zur Verfügung stellen wollen. Wie auch Ezigs kostenlos anbieten. Weil, das wäre viel kostengünstiger als jährlich Milliarden für Heilung durch Raucherkrankheiten auszugeben. Wenn der nette Herr sparen möchte, denn muss er auch die dazu nötigen Schritte einleiten, und nicht mit "bewährten Fehlentscheidungen" daherkommen.

Somit bleibt, wer Schadenminimierung durch Dampf förmlich ablehnt, der hat sicher Grunde dafür. Es gibt keinen plausiblen Grund "schadenminimierende Alternativen" und Werbung dafür verbieten zu wollen. Es sei denn, Schaden wird hingenommen, als Kollateralschäden.


Ich vermisse Deine Satire-Tags, da es sich bei seinen Äusserungen ja auch um das Dampfen handelt. Rauchen und Dampfen gleichzusetzen, zeugt für mich als Inkompetenz. Diese Gleichstellung verursacht ja mein "Unwohlsein".


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RE: D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#8 von Michigan , 25.04.2019 23:04

Inkompetenz oder zielorientierte Behauptung? Ich schätze eher letzteres.
(Im negativen Sinne für die Gesundheit)


 
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RE: D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#9 von Seevetaler , 25.04.2019 23:34

Zitat von Michigan im Beitrag #6
wer Schadenminimierung durch Dampf förmlich ablehnt, der hat sicher Grunde dafür


Sorry, ich verstehe gerade Deinen Argumentationsweg nicht:
Seine Gründe sind für mich ja der Grund für seine Inkopetenz. Wenn Du aber Rauchen und Dampfen gleichsetzt, dann macht es aus Deiner Sicht vielleicht Sinn. Ich aber setze es nicht gleich und erwarte von jemandem, der für dieses "Amt" wie auch immer bestimmt, gewählt oder sonstwie prädestiniert wird als Grundvoraussetzung, eine gewisse Objektivität an den Tag zu legen. Eine gewisse Sachkompetenz zu haben. Ich kann doch Menschen nicht ernst nehmen, die von gewissen Sachen keine Ahnung haben oder haben wollen nur weil sie ein gewisses Amt haben. Dafür sind wir hoffentlich alle (ich hoffe es wirklich) kritisch genug, diese Standpunkte zu hinterfragen.
Und dieser Sachverhalt: Ämter bekleiden, hoch dotiert, mit null Sachkompetenz (mit der berechtigten Frage, wie diese Menschen an das Amt gekommen sind) muss erlaubt sein. Ich will hier nicht mit meiner Verantwortung in meiner beruflichen Umgebung prahlen: Ich habe auch Entscheidungen zu treffen, Entscheidungen zu begründen. Wenn ich aber mit der gleichen Oberflächlichkeit meinen Job ausführen würde, hätte ich (objektiv) gesehen damit zu rechnen, diesen Job auch wieder los zu werden.


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RE: D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#10 von Michigan , 26.04.2019 00:02

Du hast mich wohl falsch verstanden, ich setze Rauch und Dampf nicht gleich. Falls ich mich zu blöde ausgedruckt haben sollte - sorry.
Die Art des Konsums ist jedoch identisch. Ich konsumiere Dampf statt Rauch. Das ist nun mal so. Nur beinhaltet der Dampf nicht die Schadstoffe, weiche mit dem Rauch konsumiert werden.

Dieser Unterschied wird bewusst nicht korrekt dargestellt. Wie auch Dampf kein Tabakprodukt ist. Es ist eine Alternative zum Rauchen (und das Wort Alternative ist schon für die Hardcore Gegner eine Provokation, da es immer noch Wölkchen macht - harmlose Wölkchen.

Daher für die Gegner ein Grund/Argument es gleichzustellen. Nicht wegen der Auswirkung ! Das funktioniert nicht.

Sachkompetenz? Welcher unserer Minister hat denn Sachkompetenz in seinem Amt? Also eine fachliche Ausbildung? Eher die Ausnahme. Und dennoch müssen sie Entscheidungen treffen, und auch die Abgeordneten.

Ich kann mich gar nicht in alle Themen einarbeiten, das schafft niemand.

Mag daher gut sein, das Inkompetenz schon mal angesagt ist. Aber ich würde es in diesem Fall eher nicht so betrachten. Ich denke, die Darstellung aus UK zum Thema sollte schon angekommen sein, wird aber beharrlich ignoriert / ausgeblendet.. Und das ist nicht Inkompetenz, sondern bewusste Zielsetzung und/oder auch Irreführung.. wenn die Faktenlage dem widerspricht, was verkauft wird...

Korrigiert.


 
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RE: D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#11 von Schimi , 26.04.2019 01:31

Ich glaube ihr zwei versteigt euch da gerade ein bisschen. Und ich glaube Channi hat den Thread-Titel etwas 'unglücklich' gewählt.....
Soweit ich weiß, ist Montgomery nicht Ärztepräsident, sondern Vorsitzender vom Marburger Bund (was nichts anderes ist, als die Gewerkschaft für Ärzte).


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RE: D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#12 von Seevetaler , 26.04.2019 06:21

Zitat von Michigan im Beitrag #10
Sachkompetenz? Welcher unserer Minister hat denn Sachkompetenz in seinem Amt?


Oh sorry, ich wollte Deinen Standpunkt nicht diskreditieren. Dann habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. In erster Linie ging es mir um die Diskrepanz zwischen Amt und Sachverstand. Da geht mir schon mal das Temperament durch. Viele Menschen denken doch, der (oder die) bekleiden ein Amt und wenn die etwas sagen wird es wohl sachlich begründet sein. Das ist ja auch häufig die Absicht, die dahinter steckt. Gut, ich kann in einem Fachgebiet wie Du sagst nicht den vollumfänglichen Wissensstand haben. Aber wenn ich mich aus einer Stellung heraus deutlich in eine Richtung hin äussere, sollte wohl schon eine gehörige Portion Sachkompetenz dahinter stehen und ich für meine Äusserungen nicht ins Blaue hinein gewagte Statements abgeben. Das war eigentlich mein Ansatzpunkt der Kritik.


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RE: D-M: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery glänzt mit Inkompetenz

#13 von Michigan , 26.04.2019 14:48

Sachkompetenz...

ich erinnere mich an Pöla und ihre Argumentation. Das war Cherry-Picking und Umkehrung von Fakten vom Feinsten - Desinformation muss auch herausgearbeitet werden. Dazu bedarf es schon gute Kenntnisse, um sich nicht gleich zum Vollidioten abstempeln zu lassen.


Einige mögen Nachplappern, andere sind sehr aktiv damit beschäftigt Argumente und Desinformation zu formulieren. Beweisumkehr fordern, Wiedersprüche erfinden, Bezahlkommandos der Tabakindustrie als Vorwurf gegen unliebsamer Tatsachen, Verunglimpfen... die Liste ist lang...


Was ich meine ist, dass die aktiven Gegner ihr Wissen aus Fakten beziehen, und daraus Desinformationen konstruieren.

die KKKIINNDDDEERRR schützen, pöses Gateway - das Lieblingsargument der Gegner, obwohl die Fakten vollständig anders aussehen.


Nikotin und Sucht muss unbedingt bekämpft werden. Dabei gibt es für eine Nikotinsucht gar keine Nachweise - es gibt sie nicht wie eine Tabaksucht.

Im Grunde stützten sich Gegner der EZIG auf zwei Hauptpfeiler. Auf eine (angebliche) Nikotinsucht und Kinder, die davor geschützt werden müssen und (angebliche) Schädlichkeit.
Daher geht die Richtung immer weiter dahin, Erwachsene einzuschränken, Werbung einzuschränken, Preise erhöhen, Verkaufsstellen möglichst auch einschränken. In der Hoffnung, dass die Jugendlichen denn nicht mehr probieren werden?!

Es geht gar nicht um die Jugendlichen, den rauchenden Jugendlichen wird nicht geholfen. Und das wäre notwendig, wenn etwas positives erreichen werden soll. Da bekomme ich doch den Eindruck, dass rauchende Jugendliche denn weiter rauchen sollen (werden), statt drastische Schadenminimierung umzusetzen. Am "Quit or die" Prinzip festhalten - statt "Harm-Reduction".

Und ob Gegner oder Befürworter - die Gründe sind zweckorientiert. Schaden Vermeiden wollen beide Seiten. Dabei wird die Realität bei den Gegnern gerne ausgeblendet - die Anzahl der Raucher sinkt innerhalb der EU- auch eben durch den Dampf. Weltweit hat sich die Anzahl gerauchter Zigaretten allerdings erhöht. Daher sind die bekannten Bemühungen der WHO gegen den Rauch zu kämpfen nicht aufgegangen. Es funktioniert so nicht. Nur - wer jahrzehntelang in der "Quit or die" Schleife verharrt, der kommt da anscheinend nicht ohne Hilfe wieder raus. Und ich habe doch eher den Eindruck, dass "umsetzbare" Veränderung gar nicht gewollt ist.


Eines ist sicher, auch im Bericht genannter Gegner hat es einfach, er braucht sich nur auf die WHO und verbindliche Verträge berufen... Das Problem sind gar nicht ein paar schillernde Persönlichkeiten, sondern das System der WHO selbst ist erkrankt. Und auch abhängig von "kranken Menschen". Ohne Krankheiten braucht es keine WHO. Und die Anzahl der (kranken) Raucher ist ein gewichtiger Grund so weiter zu machen wie bislang - dazu bedarf es allerdings auch Raucher.

Naja, das Thema selber ist Komplex
und ich sehe es so, dass Aufklärung von unten nach oben erfolgen muss, wenn von oben herab Desinformation verbreitet wird. Dass verantwortliche Personen, die Desinformation und Fakenews verbreiten nicht zur Verantwortung gezogen werden - schwierig.
Dazu bedarf es Betrug, vorsätzliche Täuschung… . Eine Meinung darf jeder haben. Die Begründungen sind ja immer die selben, und ein Konjunktiv rettet denn oft die fehlende Faktenlage einer Behauptung/Meinung - oder widerspricht dieser - ist ja nur eine konjunktive Aussage... (könnte sein und kann nicht ausgeschlossen werden...) - und dass rechtlich verankerte "Vorsorgeprinzip" soll es denn richten.

Probleme lösen wollen braucht den Blick über den Tellerrand hinaus, und kein verweilen in einer ideologischen Blase. Und auch den Mut, dass eingeschliffene Geschäftspraktiken aufgebrochen werden. Wirtschaftlich orientierte Gewinne durch Raucher sind nicht nur auf BigT begrenzt. Und bei hohen Kosten durch Raucher, warum das viele Geld nicht sinnvoll ausgeben? So schwer kann das doch nicht sein zu verstehen.


Und ca 14 Milliarden Steuern mit Tabakprodukte - das Geld sinnvoll einsetzen, und schadenminimierende Alternativen damit fördern. Dabei sollte jedes Mittel gefördert werden, was vom rauchen abhalten kann und Schaden minimiert - nicht einseitig selektiv.

Es wird immer gerne erzählt, welche Strategien gegen Rauchen Erfolg versprechen. Verbote, Einschränkungen, Kosten erhöhen usw.
Dabei ist der Dampf die verbreitete, erfolgreichste Variante von allem. Und das ist eine Tatsache.


 
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