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5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#1 von heimchen , 07.01.2013 21:06


Höllenheimchen dampft seit 2008

I'm not perfect but I'm a limited edition


 
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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#2 von SimRacer , 07.01.2013 21:09

APPLAUS.

Mal ein wahres Wort.


so Long
Gruß Jörg


......


 
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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#3 von Assifatale , 07.01.2013 21:20

Wo kann man dem Autor des Textes ne spende zukommen lassen endlich mal ein wahres Wort und das von der normalen Presse ich Fall gleich vom Stuhl das ich das noch erleben darf. Aber die Regierung hat uns ja schön zu anti Konsumier er erzogen zumindest haben sie es bei einen Großteil der Bevölkerung geschafft. Denn Alkohol können sie denn deutschen noch nicht so schnell wegnehmen und das schnelle Autofahren auch nicht obwohl wir da auch nicht weit von entfernt sind aber wir haben ja schon einen neuen Sünden bock denn wir bald abschaffen wollen oder noch strenger regulieren wollen die Prostitution. Ich komm mir langsam so vor als wollten die uns ins Mittelalter zurückversetzen wo nur der elitäre kreis was zu sagen hat und der Rest hat die Drecksarbeit zu machen und gefälligst zu spurten wenn die es wollen. Die Kneipen Kultur schaffen sie ja jetzt auch zum 1.4.2013 ab. Wo das noch alles hinführt.

Mfg.


Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren standpunkt.

Kayfun v4 auf Swabia dna30 Vapor Giant Mini Komplett Kanger Subtank mini auf cloupur Mini

Kayfun 3.1 und taifun gt stehen zum Verkauf

HWV Nicht gestillt aber nur noch ausgewählte Sachen
Nächste Anschaffung SX Mini 350 mit Flash e Vapor


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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#4 von Chandra , 08.01.2013 11:13

Bestens auf den Punkt gebracht!


 
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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#5 von Gelöschtes Mitglied , 08.01.2013 11:35

ja das habe ich gestern auch gelesen undas stimmt.
es ist ein schleichender Prozess der nicht nur uns Dampfer betrifft, sondern jeden in seinem alltäglichen Leben zunehmend einschränkt.
das ist eine riesen Sauerei.
Das schlimmste daran ist aber, das es nicht zu ändern ist, weder mit einer Wahl oder sonstigen Formen von Protesten.
Bis es jeder gerafft hat ist es eh zu spät!



RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#6 von Baba , 08.01.2013 11:39

wie gesagt die treibens soweit bis dem deutschen michel die hutschnur geplatzt ist und was dann passieren kann sah man 1848 und 1918-1919
vorher merkeln die mal gar nix


MfG
Baba


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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#7 von WernerB , 08.01.2013 11:45

hier mal ein Zitat von Thomas S. Szasz:
“Immer haben Herrscher gegen ihre Untertanen sich verschworen und sie in Banden zu halten gesucht und um ihrer eigenen Ziele willen noch stets auf Gewalt und Betrug zurückgegriffen. Wo die Rechtfertigungsrhetorik, mit der der Unterdrücker seine wahren Absichten und Methoden bemäntelt und falsch darstellt, am effektivsten ist, wie sie es früher in einer theologisch gerechtfertigten Tyrannei war, dort gelingt es dem Unterdrücker nicht nur, sein Opfer zu knechten, sondern auch, ihm das Vokabular zu nehmen, mit dem es seinen Leidensweg hätte ausdrücken können.”


 
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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#8 von Gelöschtes Mitglied , 08.01.2013 11:52

max Respekt WernerB!!!
Veränderungen in der Gesellschaft verlaufen stets nach ähnlichem Muster mit unterschiedlichen Auswirkungen.
Wenn ich nicht so ein ausgeglichener Mensch wäre, würde ich Anarchist werden.
Willkommen bei den Fürsorgekriegen 2013/2014.
Für Gott, Spanien und den Cid!



RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#9 von Plinius , 09.01.2013 11:55

Wenn alle so einsichtig sind. Warum wählen immer noch so viele erwachsene Bürger die GRÜNEN?
Neben den Linken sind das die scheinheiligsten Gutmenschen im Lande, die uns immer mehr bevormunden wollen. Und alle schreien hurra, weil grün ja nicht schlecht sein kann. Die leben doch nur von ihren AKW nee Image. Ich könnte kotzen!



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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#10 von LiquiMix , 09.01.2013 19:44

Frag' Dich mal, ob Du Dich mit 'nem Raucher solidarisieren kannst. Oder einem Snuser, Snuffer, Dipper. Ein strenger Nichtraucher (genauer: Nicht-Nikotinkonsument) wird mit uns Probleme haben und sich nicht solidarisieren.
Das ist das klassische "divide et impera" des römischen Reichs, die Gruppen werden vereinzelt und dann aufgerieben oder - besser noch - aufeinander gehetzt.
Die Grünen haben ihren Charme ziemlich verloren, weil sogar ihre Kernthemen anderweitig besetzt wurden (durch die CDU! ... LOL) und sie auch an der Gutmensch- Verbotskultur kräftig mitwirken. Aber das ist deren Problem.
Wen man dann noch wählen kann, das ist unser Problem.
Der Fisch stinkt vom Kopf her, sagt man, aber ich glaube, momentan gibt es sowieso nur einen Container voller Gammelfisch.


 
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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#11 von schatti , 09.01.2013 20:37

das ganze zieht sich aber durch wie ein roter faden, nicht nur in der politik, nein auch an allen orten wo sich menschen versammeln.
diese sogenannten "gutmenschen" wollen einfach alles und jeden reglementieren.
sie sind leider nicht in der lage, andere meinungen neben der eigenen gelten zu lassen.


 
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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#12 von DJ , 09.01.2013 22:44

Wo soll diese Diskussion hinführen?

Wer entscheidet was gut und wer was schlecht ist?

Nikotin ist also böse! Und somit auch die E-Zigarette.

Drogen? Zählt der Joint schon dazu oder doch erst Koks und H?

Alkohol? Wie viel Bier pro Tag ist gut? 1 Liter Wein pro Tag? Ne Pulle Schnaps?

Koffeein? Das beliebteste Getränk der Deutschen nach Wasser. Wenn man täglich 2 Liter Kaffee trinkt muss man das wie einordnen?

Zucker? Ne Tafel Schokolade pro Tag muss drin sein. Und die 2 Liter Kaffee müssen ja auch süß gemacht werden.


Wo fangen wir an, wo hören wir auf?

Soll alles erlaubt sein?

Wir sitzen alle zu Hause im warmen Kämmerlein. Keiner von uns muss frieren, keiner von uns muss Hunger leiden. Wir sitzen gemütlich vor dem PC-Bildschirm, nehmen an interessanten Diskussionen teil und dampfen unsere Hightechgeräte während wir nebenbei darüber nachdenken ob wir uns als nächstes Akkuträger X oder Verdampfer Y zulegen. Na am besten beides!

Ich mache mit dabei! Ich genieße diesen Luxus! Ich genieße diese Freiheit!

Leider reicht das vielen Menschen nicht. Wenn man alles hat will man noch mehr. Und wenn das nicht klappt wird man unzufrieden. Nimmt man uns etwas weg werden wir stinksauer. Könnten wir uns nicht mal mit etwas weniger zufrieden geben?

Wie wäre es mal mit ein wenig Demut? Ein wenig Zurückhaltung? Vielleicht ein wenig Hingabe? Oder mal ein paar Wochen auf etwas verzichten, dass einem lieb ist?

Sorry wenn ich euch vollgetextet habe aber die Bevormundungen durch die Politiker gehen mir genauso auf den Keks wie diese permanenten Meckereien über Alles und Jeden.



 
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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#13 von WernerB , 09.01.2013 23:01

@ DJ
und was willst Du damit ausdrücken oder was willst Du damit sagen?
Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
Ja, mir reicht es eben nicht, nur zuhause zu sitzen, nicht zu frieren und meine Dampfe zu dampfen etc. wenn es hier um Bürgerrechte geht die ein gewisses Klientel aus Gewinnsucht, falscher Moral und "Hexenverfolgung" beschneiden will. Das ganze Leben ist eben nicht Friede-Freude-Eierkuchen und Arium-Aquarium.
Wenn Du das so machen möchtest ist das Deine Angelegenheit!
Amen


 
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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#14 von zwinkl , 09.01.2013 23:32

Klasse, DJ !!!
Ich hätte es nicht besser formulieren können, nur etwas schärfer wahrscheinlich...

Das allgemeine meckern ist, wie du das richtig eingeordnet hast, jammern auf allerhöchstem niveau.
Würde es uns nämlich wirklich soooo schlecht gehen, bekämen manche vllt. langsam mal den hintern hoch und würden auf die strasse gehen.
Da dem nicht so ist bisher, bin ich der festen überzeugung, daß es den meisten (nicht allen ) doch noch relativ gut ( vllt. zu gut ? ) geht.

Andererseits pfliche ich auch werner bei in seinem bestreben, die schon erreichten freiheiten und rechte nicht wieder schleichend verlieren zu wollen.
Das problem ist mMn die traurige tatsache, daß zwar gejammert und gemeckert wird,
aber viel zu wenige bereit sind, sich persönlich zu engagieren...ganz im gegenteil.

Nur ein kleines beispiel: Dampferdemo letztes jahr in düsseldorf...
da wollen ein paar idealisten, träumer und spinner wie ich präsenz auf der strasse zeigen und auf mißstände aufmerksam machen...was passiert ?
Nicht nur, daß von vielen, die es ebenfalls betrifft (dampfer), eine persönliche teilnahme überhaupt nur in erwägung gezogen wird...
nein, da wurde dann sogar noch auf diejenigen eingehackt, welche stellvertretend für viele den kopf hingehalten und sich die füße heisslaufen haben.

Solange sich solches verhalten in unserer gesellschaft nicht ändert, wird sich mE auch nichts an dem verhalten der von werner bezeichneten klientel ändern.

Edit:

Wir wollen weiter als freie konsumenten dampfen können und die gegner wollen uns das einschränken bzw. unterbinden.
Wenn aber nicht endlich mehr bürger sich engagieren und für ihre rechte auch was zu tun bereit sind
wird die "gewisse klientel" ungebremst ihren weg fortsetzen und ihr ziel erreichen...das verspreche ich euch.

Wir haben es in der hand...entweder wir wehren uns vehement oder wir werden weitere kröten schlucken müssen.
Und da kann jeder seinen beitrag leisten, sei es in der öffentlickeit bei demos präsenz zeigen, lobbyarbeit bei einer organisation o. interessengemeinschaft ( z.B. ig-ed ) oder auch nur eine petition per mausklick unterzeichnen...
Wer da nirgends mitmachen kann und/oder will und trotzdem weiterjammert ist in meinen augen ein heuchler...

Denkt mal drüber nach...

Mir gehen die Bevormundungen durch die Politiker nicht auf den Keks, da ich GsD relativ frei und ungebunden bin und sowieso tue, was ich für richtig halte,
aber trotzdem versuche ich die ewig lamentierenden ein wenig zu motivieren sich zu wehren...wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

Auch von mir fürs volltexten...nee, eigentlich nicht, ich habs ja gemacht, weil ich es für richtig halte. *Sorry wieder zurücknehm*


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zuletzt bearbeitet 09.01.2013 | Top

RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#15 von DJ , 09.01.2013 23:42

Danke Günni, super Post!

Vielleicht versteht Werner deine Worte besser als meine, denn im Kern treffen sie den gleichen Punkt. Ich habs halt nur nicht so gut ausgedrückt wie du.



 
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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#16 von Gelöschtes Mitglied , 10.01.2013 00:04

Yep, alles nur meckern auf hohem Niveau, was ich hier lese!

Aber ist es tatsächlich so?

Die Frage stellt sich doch mit welchem Niveau ich es vergleiche. Es wird immer ein Niveau existieren, was schlechter
ist als unseres in Deutschland. Nur einmal angenommen, ich nehme willkürlich die schlechtesten Lebensverhältnisse auf
unserem Erdball als Ausgangsniveau. Wie weit dürfen wir dann noch unseren Gürtel enger schnallen? auf was
müssen/sollten wir noch verzichten? Damit keiner mehr sagen kann: Es geht uns doch gut.

Yep, wenn ich Worte wie "es geht ihnen relativ gut" lese, wird mir......... Zu was denn relativ? Das wird dummerweise nie geschrieben. Alles nur Pauschalisierungen, mit denen kein Mensch wirklich etwas anfangen könnte.

Bei dem "Meckern" geht es, meiner Meinung nach, nicht unbedingt nur darum die heutige Situation zu betrachten und zu bewerten. Ich denke eher, die Zukunftsangst nimmt zu.

Es ist ja wohl auch sehr einfach/blauäugig gedacht, nach dem Motto: Wer seinen Hintern nicht hebt, dem geht es gut. Sorry, es spielen so viele, andere menschliche Eigenschaften/Erfahrungen/Faktoren eine entscheidende Rolle dabei, wann und warum ein Mensch aufbegehrt.


zuletzt bearbeitet 10.01.2013 00:12 | Top

RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#17 von zwinkl , 10.01.2013 01:19

Zitat von TS-DAX im Beitrag #16
Yep, alles nur meckern auf hohem Niveau, was ich hier lese!

Aber ist es tatsächlich so?


Ob "es" tat-sächlich so ist ?
Diese frage muß jeder ganz für sich alleine beantworten...

Die Frage stellt sich für mich deshalb eben nicht mit welchem Niveau ich es vergleiche, sondern jedesmal erneut,
wenn ich mich in teilen unserer welt aufhalte in denen die schlechtesten Lebensverhältnisse REAL gegeben sind und ich das LIVE mit-er-lebe.

Die frage ist mMn nicht, wie weit wir unseren Gürtel enger schnallen DÜRFEN, sondern eher wie weit wir das tun SOLLTEN.
Auf was müssen wir denn verzichten? Ich kann mit meinem horizont als weltbürger und globetrotter sagen:

Es geht uns doch gut...verglichen mit dem niveau eines indischen familienvaters, der morgens aufwacht, seine kinder sieht und sich denkt:
" Hoffentlich finde ich heute einen job als tagelöhner und hoffentlich verdiene ich da heute soviel geld, daß ich meine kinder heute satt bekomme."

So gesehen geht es uns doch wirklich relativ gut, oder ? Wir haben keine existentiellen probleme wie der tagelöhner...definitiv nicht !
Keiner verhungert bei uns, wer keinen job findet wird von der gemeinschaft mitgetragen und den meisten geht es nicht wirklich schlecht,
eher so wie DJ das so treffend beschrieb:
Zitat von DJ im Beitrag #12

Wir sitzen alle zu Hause im warmen Kämmerlein. Keiner von uns muss frieren, keiner von uns muss Hunger leiden. Wir sitzen gemütlich vor dem PC-Bildschirm, nehmen an interessanten Diskussionen teil und dampfen unsere Hightechgeräte während wir nebenbei darüber nachdenken ob wir uns als nächstes Akkuträger X oder Verdampfer Y zulegen. Na am besten beides!


Und genau das meine ich und ich bin froh und dankbar, daß ich hier in deutschland geboren bin und hier leben kann/darf.
Ich kann hier ( fast ) alles machen was ich möchte, denn ich lebe in freiheit !
Ich habe möglichkeiten, chancen und bei etwas gutem willen auch perspektiven...die hat der tagelöhner von da oben definitiv nicht !
Da geht es täglich um den existenziellen lebenskampf...zukunftsangst haben solche menschen nicht, weil sie meist auch keine zukunft haben !

Und ich bin mir dessen sehr bewußt, daß es mir hier nur nicht wirklich schlecht geht, weil es eben vielen auf der anderen seite der weltkugel sehr viel schlechter geht.
Ich ( und viele andere hier auch ) gehören nunmal zu den 10% der weltbevölkerung, die über 80% der recourccen verbrauchen.
Und genau aus diesem grund schnalle ich zeitweise meinen gürtel gerne enger, wenn ich damit woanders ein paar bäuche füllen kann.

Die Zukunftsangst nimmt zu in unseren breitengraden, da stimme ich dir zu. Aber auch zurecht...
Und wir müssen auch langsam angst vor der zukunft haben, aber der entscheidende faktor wird der sein,
wie wir uns künftig anderen nationen ( entwicklungsländern im speziellen ) gegenüber verhalten.
Wenn diese mitmenschen keine hoffnung mehr haben werden die aufbegehren und keine armee der welt wird die dann abhalten können.

Deshalb wäre es mE langsam an der zeit und auch vernünftiger vllt. mal zukünftig das da zu versuchen:

Zitat von DJ im Beitrag #12

Wie wäre es mal mit ein wenig Demut?
Ein wenig Zurückhaltung? Vielleicht ein wenig Hingabe?
Oder mal ein paar Wochen auf etwas verzichten, dass einem lieb ist?



Wenn wir nicht langsam anfangen für unsere mitmenschen zu sorgen ( und nicht nur ständig um uns selber )
wird die besagte "Diktatur der Fürsorge" in der zukunft eines unserer eher kleineren probleme sein...


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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#18 von Gelöschtes Mitglied , 10.01.2013 02:05

Yep, zwinkl, du bist aber jetzt wirklich eine Ausnahme. Warum? Du hast bereits so viel von dieser Welt hautnah erleben dürfen, auch in den armen Gebieten. Also nicht nur aus den Medien. Du bist wahrscheinlich regelmäßig mit der, dort vorherrschenden Armut konfrontiert gewesen. Aber die Armut z.B. in Indien zu vergleichen mit deutschen Verhältnissen, ist für mich ein klein wenig Äpfel mit Birnen vergleichen. Andere Historie, andere Mentalitäten, andere Wirtschaft, anderes Schulsystem, andere Erziehung etc. und das seit vielen Jahrzehnten.

Das ist aber meine Rede. Ich finde immer irgendjemand oder irgendetwas dem es schlechter geht. Soll ich mich permanent an den armen Menschen in Indien, Tagelöhner etc. orientieren? Yep, so lange bis ich dieses Niveau nicht erreicht habe, geht es mir gut. Dann haben wir ja eventuell noch einen weiten Weg vor uns.

Ich persönlich denke bereits genug an Menschen denen es schlechter geht als mir und helfe auch so gut, wie es in meiner Macht steht. Aber ich kann nicht die ganze Welt retten. Ich weiss sehr genau, was Verzicht bedeutet, oft genug bereits ausgeübt.

Dein angeführtes Verhalten gegenüber den Entwicklungsländern betrifft nicht das "Volk/Bürger", sondern in gravierendem Maße die Politik.


zuletzt bearbeitet 10.01.2013 02:15 | Top

RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#19 von zwinkl , 10.01.2013 04:22

Jupp, hast du recht...ich hab da wohl nen anderen horizont.
Aber ein klein wenig betrifft es schon auch das volk bzw. den bürger.
War ja jetzt kürzlich erst wieder in den medien präsent...KIK lässt klamotten in indien produzieren, die arbeiter schuften dort unter unsäglichen bedingungen
und wenns brennt verrecken die da drin wegen mangelhafter sicherheitsbedingungen.
Durch ein nichtkaufen solcher produkte könnte doch auch jeder bürger seinen beitrag dazu leisten, daß sowas unterbunden wird, oder ?
Wer sich bei dem discounter diese waren kauft unterstützt damit direkt die ausbeutung der arbeitskräfte durch den handel
und schadet indirekt somit auch den menschen dort...


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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#20 von Strychnin , 10.01.2013 04:29

Das ist wirklich eine interessante Diskussion hier, vielleicht driftest sie auch etwas ab. Selbstverständlich geht es uns besser als in einem Land aus der dritten Welt. Da erinnere ich mich daran, dass ich in Nepal darauf bestehen musste, dass die Briefmarke die ich für ein paar Cent gekauft hatte auch sofort im Postamt abgestempelt wurde als ich die Postkarte dort aufgegeben habe, da sie sonst wieder abgelöst und weiterverkauft wird.
Aber das nur am Rande, natürlich geht es uns besser, aber ist das das Thema hier (letzter Post von TS-DAX)?
Ich glaube nicht sondern, dass das Volk mehr und mehr entmündigt wird und mit Verboten gegängelt. WernerB und die Vorredner haben da schon Recht.
Leider aber auch Zwinkl, wenn er schreibt, dass die Deutschen viel zu "träge" sind und den "Hintern nicht hochbekommen", aber wenn es ums Meckern geht ganz groß sind.


DID begeistert


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RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#21 von Gelöschtes Mitglied , 13.01.2013 00:55

Die Diskussion driftet wirklich ab.
Ich kenne auch das leid und Elend in anderen Ländern, aber ich lebe hier in Deutschland und bewerte meinen Horizont nach meinem Umfeld.
Ich möchte nicht davor die Augen verschliessen, aber es geht etwas zu weit wenn ich mich mit aufgrund von Schikanen oder einer Ilegalisierung meiner neuen Dampferwelt, damit tröste zu sagen, ja Gott wenigstens muß ich nicht hungern.
Ja ich bin, so wie die meißten hier auch gesegnet, weil wir arbeiten dürfen, nicht hungern müßen, Bildung, Kultureller Überfluß ja ich weiß es.
Soll ich aber deswegen nur weil es am Hunger der Welt gemessen ein kleineres Problem darstellt, die Regierung lobpreisen und huldigen, weil sie mir das Dampfen verbieten wollen, oder meiner Tochter verbieten mit 16 Jahren zu arbeiten, oder sektenähnlich das Fettfrei-Programm einläuten???
Sicher nicht niemals never nimmer nicht!!!
Bleiben wir doch bitte auf dem Boden unserer Tatsachen



RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#22 von zwinkl , 13.01.2013 03:04

So viel abdriften ist das gar nicht...

Den diese diktatur der "fürsorge" geht auch von Europa aus zu den ärmeren ländern...unterstützt werden ja nur die, welchen man was wegnehmen kann.
Entwicklungshilfe gegen bodenschätze, etc. Ich lebe auch in deutschland, aber mach mir halt auch meinen kopf über die welt ( mein umfeld ) um mich rum...
Sagt auch niemand, daß du das gut heissen sollst...hauptsache ist nur, daß du deinen persönlich möglichen beitrag DAGEGEN leistest, dann ist alles ok.

Keinesfalls solltest du deiner tochter das arbeiten verbieten...eher das gegenteil...sie motivieren.
Fettfrei muß auch nicht sein...genauso wenig wie wampig werden.
Am besten ist mMn immer ein mittelweg...
zB. um den hunger in der welt zu regulieren dein konsumverhalten dementsprechend ändern ( keine bekleidng von KIK kaufen zB.),
politisch aktiv werden gg. staatliche willkür,
deine tochter zu leistung motivieren ohne sie zu fanatischem raffen anzuhalten,
nicht fett-frei leben, aber ebenso wenig fett werden...
also auch bei all diesen entscheidungen auf dem boden der tatsachen bleiben...dann passt das schon alles !


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zuletzt bearbeitet 13.01.2013 | Top

RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#23 von Gelöschtes Mitglied , 13.01.2013 11:37

@zwinkl
Ich drifte nochmal ab.
Ein Beispiel: Meine Tochter wird im Januar 16 Jahre und hat sich darauf gefreut endlich sich etwas zu ihrem Taschengeld dazuzuverdienen. Wir haben mittlerweile geänderte Jugendschutzgesetze die es einer 16 jährigen verbieten über eine bestimmte Stundenanzahl in der Woche zu kommen. Dieser ist so niedrig das niemand, Kinder diesen Alters mehr einstellen möchte. Vor 2 Jahren ging das wohl noch und viele wie Bäcker, Kiosk. Tankstelle, Supermarkt haben gerne Jugendliche eingestellt. Jetzt nicht mehr.
Fazit: Meine Tochter möchte gerne arbeiten, wir als Eltern unterstützen dies, aber unser Staat schützt unsere Tochter vor Kinderarbeit: Vielen Dank O du meine Geheiligte Regierung, O vielen Dank für deine Fürsorge und deinen Schutz!



RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#24 von Gelöschtes Mitglied , 13.01.2013 11:53

Achso noch etwas:
Ich war, bevor ich zu dampfen begann ein militanter Raucher, es war mir egal wem ich auf die Füße trat und habe auch desöfteren einen gepflegten Streit mit diesem "Nichtraucherpack" geführt.
So bin ich aber erst geworden, durch die ständigen verschärfungen, Anfeindungen, Intoleranzen, Ignoranzen etc. Davor hatte ich als Raucher immer Rücksicht genommen auf alles und jeden, habe immer draußen geraucht, habe sogar das restaurant zum rauchen verlassen obwohl man es noch nicht mußte.
Das Umfeld prägt die Menschen. Intoleranz nährt Intoleranz.
Wir haben doch alle einen gesunden Menschenverstand, bis auf einige wenige. Aber gerade durch diese Wenige werden alle anderen auch gegängelt und bevormundet. Ich weiß doch selbst das das Rauchen für meinen Körper schädlich war und dennoch war es meine eigene bewußte Entscheidung es dennoch zu tun. Ich begann nicht mit dampfen weil es definitiv gesünder scheint. nein, ich rieche besser, es schmeckt besser, das handling ist gleich, ich qualme meine vielen Bücher nicht mehr voll. Es war meine bewußte Entscheidung. Ich möchte aber nicht zu irgendwelche handlungen gezwungen werden, weil unsere Regierung sagt das ist besser für dich. Es wäre auch besser für meinen Blutdruck, wenn Politiker schweigen würden, aber sie tun es nicht.
Ach übrigens:
Mein Name ist Andreas und ich habe unterzeichnet!



RE: 5.1.13 Diktatur der Fürsorge

#25 von Achim , 13.01.2013 12:28

"Wer sich bei dem discounter diese waren kauft unterstützt damit direkt die ausbeutung der arbeitskräfte durch den handel
und schadet indirekt somit auch den menschen dort... "

Naja, wenn die nicht die Großaufträge bekommen, ist die Fabrik unrentabel und wird wieder zu gemacht, wem damit geholfen ist kann ich jetzt nicht direkt nachvollziehen.


Due to recent budget cuts and the rising cost of electricity, gas and
oil, as well as current market conditions, The Light at the End of the
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