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2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#1 von channi , 08.11.2018 16:12

Zitat
Im Gegensatz zur typischen Tabakzigarette, die aus Papier, Tabak und einem Filter besteht, besteht jede E-Zigarette aus fünf verschiedenen Komponenten – Restnikotin, Kunststoff, Lithium-Batterien, Aluminium und Gewebe -, die jeweils separat demontiert und recycelt werden müssen.



Zitat
Philadelphia untersucht derzeit, wie man E-Zigarettenabfälle recycelt



http://www.tekk.tv/wissen/e-zigaretten-d...ichen-abfaelle/


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Die elektrische Zigarette im Vergleich natürlich zu jeder normalen traditionellen Tabakzigarette ist in der Tat viel viel weniger gefährlich. Das können wir mit Sicherheit sagen!
Dr. Martina Pötschke-Langer am 12. März 2012 im Fernsehstudio: Fernsehbeitrag des Gesundheitsmagazins Telemed des Senders Rhein-Neckar-Fernsehen.

Link Videoausschnitt: https://www.youtube.com/watch?v=DAxZ3H8hJTE




Geiz ist nicht geil, sondern eine ernsthafte, aber therapierbare Persönlichkeitsstörung.

Je leiser man ist, umso mehr kann man hören...
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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#2 von Dampfphönix , 08.11.2018 19:14

Mein Taifun GT1 läuft seit 3 Jahren als einzige tägliche Dampfe.
Nicht mal die Dichtungen hab ich bisher wechseln müssen, trotz Menthol.
Ich hab eine kleine Kiste voll 10ml Fläschchen im Zimmer, Altlasten die seit 2 Jahren nicht angewachsen sind.
Diese Fläschchen verwende ich wieder, ebenso wie die wenigen 100ml Flaschen in denen ich mische.
Ein paar leere 18650 Akkus warten auf Entsorgung, ich trau mich nicht die in den Baterieboxen zB bei Netto , Aldi etc zu entsorgen. Wo gebt ihr die 1860er ab?
Ansonsten.....Null Plastik-Müll wobei der gelbe Sack immer noch zu schnell voll wird von den Nahrungsmittelumverpackungen.
In Fischen nachzugucken finde ich absurd. Im Sand verliert man leicht mal so ein Kleinteil, aber sicher nicht zu Millionen.
Das Dampfen selber kann mit sehr wenig Plastikmüll geschehen. Der Müllberg der von den nicht wieder befüllbaren POD's erzeugt wird wenn nur die hälfte der Raucher weltweit diese benutzen, ist enorm.
Das muss geregelt werden bevor der Berg da ist.
Eine einzige Runde in einem Tedi zeigt wie unwichtig den Herstellern (meist aus China) die Umwelt ist und da reihen sich die Käufer dieser Plastikteile ein. Es wäre ja schön sich auf den Verstand der Konsumenten verlassen zu können. Leider existiert dieser als Priorität nur unterhalb des Egos. Das beste wäre es gäbe all das unnötige Plastikzeugs gar nicht und die Pod-Dampfen inklusive Pods können auch zum selber wickeln und aus Metall hergestellt werden so das sie lange halten.


 
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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#3 von Michigan , 08.11.2018 19:52

Tya, ich habe dieses Abfallproblem auch nicht, da ich wieder befülle, und das aus sehr, sehr großen Behältnissen, die auch wieder verwendet werden.

Diese Einwegdinger sind eher das Problem, wo ich auch befürchte, dass viele davon nicht korrekt entsorgt werden, und auch in der Umwelt landen werden.

Also, meine Dampfe schmeiß ich nicht weg, so 200€ sind ein überzeugendes Argument.

Selbiges Problem auch bei der IQOS, wo die Sticks denn ja nicht mehr gebraucht werden.
Wie auch die Pod Systeme Abfall in Masse produzieren.

Die 10ml Begrenzung fördert auch unnötig viel Plastikmüll.

Sich über Müll beschweren, aber Einschränkungen vorantreiben, die genau das bewirken, das geht gar nicht.


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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#4 von heimchen , 08.11.2018 20:27

Der Artikel ist irgendwie komisch geschrieben oder sehr fehlerhaft aus dem Englischen übersetzt worden. Geht irgendwie nur um die Pod- und cigalikes, die ja nicht wiederverwendbar sind oder so, was hierzulande eher kein grosses Thema ist verglichen mit den USA. Wir schmeissen ja nicht täglich 20 Pods auf die Strasse oder in den Müll oder stopfen sie in den Sand an den Stränden Kaliforniens
Machen die Amis das denn? denn so wie der Artikel rüberkommt klingt es nach einer noch nie dagewesenen und plötzlich auftretenden Umweltkatastrophe, diese Dampferei.... ) ;)


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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#5 von vaping falconer , 09.11.2018 01:04

Zitat von Dampfphönix im Beitrag #2
Ein paar leere 18650 Akkus warten auf Entsorgung, ich trau mich nicht die in den Baterieboxen zB bei Netto , Aldi etc zu entsorgen. Wo gebt ihr die 1860er ab?

Bei den Batterie- UND AKKU-Boxen bei Aldi, Netto etc. - schön brav abgeklebt, versteht sich.


 
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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#6 von vaping falconer , 09.11.2018 01:08

Ich hab mal irgendwo gelesen, dass Plastikmüll / Mikroplastik in den Meeren zum geringsten Teil aus reichen Ländern stammt, die sich nen Ast recyceln. Der Scheiß landet eher in armen Ländern ohne schicke bunte Tonnen in Flüssen und Seen und von da aus in den Meeren. Irgendwo hab ich auch gelesen, dass sich einige Meeresbewohner mit dem Plastikmüll schon prima anfreunden - aber Bildchen und Schocker-Schlagzeilen reden natürlich nur von armen Fischen, die mit Plastik im vollen Bauch vor sich hin verhungern, und armen, kulleräugigen Schildkröten mit Angelschnur im Maul ...
Die ganze Propaganda zu jedwedem Thema really pisses me off, wie der Brite sagen würde. Ich glaub inzwischen wirklich nix mehr, was über die Medien zu mir schwappt. Wirklich nix. Ich frag nur noch: Wer sagt das und warum? Und wer bezahlt sein Haus, sein Auto, sein Boot ...


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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#7 von Prof. Pinocchio , 09.11.2018 01:11

.






Zitat
Wo gebt ihr die 1860er ab?




jepp......

bei Rewe, TeeGut, auch Lidl, Aldi und Konsorten,

immer brav oben und unten abgeklebt und ab in der Box/Kiste,

Nie und No Probs......






.


Orthografie,hmmm....jö,....Große Sorry !



 
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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#8 von Kürbiskopf , 09.11.2018 08:38

Zitat von vaping falconer im Beitrag #6
Ich hab mal irgendwo gelesen, dass Plastikmüll / Mikroplastik in den Meeren zum geringsten Teil aus reichen Ländern stammt, die sich nen Ast recyceln. Der Scheiß landet eher in armen Ländern ohne schicke bunte Tonnen in Flüssen und Seen und von da aus in den Meeren. Irgendwo hab ich auch gelesen, dass sich einige Meeresbewohner mit dem Plastikmüll schon prima anfreunden - aber Bildchen und Schocker-Schlagzeilen reden natürlich nur von armen Fischen, die mit Plastik im vollen Bauch vor sich hin verhungern, und armen, kulleräugigen Schildkröten mit Angelschnur im Maul ...
Die ganze Propaganda zu jedwedem Thema really pisses me off, wie der Brite sagen würde. Ich glaub inzwischen wirklich nix mehr, was über die Medien zu mir schwappt. Wirklich nix. Ich frag nur noch: Wer sagt das und warum? Und wer bezahlt sein Haus, sein Auto, sein Boot ...


Genau, geschissen auf Fische und Kulleraugenschildkröten. Der restlichen Meeresflora- und fauna geht es prima mit dem ganzen Plastik im Meer. Und wenn sind ja eh nur die doofen Entwicklungsländer schuld, die unsere Industrienationen über Jahrzehnte zum Zweckes des eigenen Wohlstands haben ausbluten lassen. Die könnten sich im täglichen Kampf ums Überleben echt mehr Zeit für das Müllrecycling nehmen. Ist ja auch nicht so, dass wir Wohlstandsländer einen großen Teil unseres Mülls in eben solche Länder verfrachten. Was dort damit passiert ist uns ja wurscht, ist ja nicht vor unserer Haustür...

Sorry für den OT, aber wenn die gegenwärtig massive Vermüllung meines Lieblingsplaneten als Propaganda und harmlos abgetan wird, bekomme ich einen Agro.


 
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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#9 von heimchen , 09.11.2018 08:51

Ok, heikles Thema wieder (wie die Politik), aber versucht bitte hier OnTopic bzw. beim Thema Dampfen zu bleiben. Danke


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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#10 von hoellida , 09.11.2018 11:48

Genau!
Ohne Tpd-Regelung ist die E-Dampfe der einzige Weg, die Zigarettenkippen wegzubekommen. Die "E-Zigarette" bekommt mit "Die neuen gefärlichen Abfälle" wieder mal eine Stempel aufgedrückt, den es ohne Regulierung nicht geben würde! Dieses "Die neuen gefärlichen Abfälle" ist sicher ein probates Mittel, die E-Dampfe noch weiter zu regulieren: Pfand auf dei 10 ml- Flaschen ud Pod-Systheme, ach was, gleich EUR 10,00 Pfand jeweils auf Restnikotin, Kunststoff, Lithium-Batterien, Aluminium und Gewebe. Die meinen das ernst! Ich würde mich nicht wundern.


MgCL, Natron, ClO2, MSM, OPC, DMSO, Borax, D3, B12: kostet alles fast nix. Viele wissen was sie tun.


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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#11 von vaping falconer , 09.11.2018 16:58

Zitat von Kürbiskopf im Beitrag #8
Sorry für den OT, aber wenn die gegenwärtig massive Vermüllung meines Lieblingsplaneten als Propaganda und harmlos abgetan wird, bekomme ich einen Agro.

Da hast Du mich aber jetzt etwas fehlinterpretiert. Aber sei's drum.


 
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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#12 von Dampfphönix , 09.11.2018 23:08

Man kann den Müllberg ja einfach berechnen.
leerer Pod auf die wage und das mal die angenommene Zahl an Dampfen pro Tag und das auf ein Jahr hochgerechnet, oder so ähnlich...ich glaub da gibts schon einen Beitrag vom Anfang als die Pods zum ersten mal verkauft wurden,
da hatte das schon mal jemand berechnet....

Wie wenig wir unseren Planeten den wir alle, große Fabriken und Konzerne davon am wenigsten, achten begreifen wir nicht.
Wir, also alle zusammen, haben eine große Macht. Denen die unsere Köder produzieren einfach mal geschlossen nicht nach den Ködern schnappen. Dann bleibt erstmal alles stehen was den kleinen Blauen kaputt macht. Dann ist die Alternativlosigkeit vorbei, dann kann man neu anfangen mit kleinen lokalen Betrieben mit Arbeit für alle und einträchtigem Leben in Bescheidenheit.
Wer diese Pods braucht soll sie kaufen, wer weiss das ein Verzicht nicht weh tut der lässt es. Ein wenig genauer hin fühlen was man denn wirklich braucht und was nicht unbedingt, würde dem Planeten sicher gut tun, das wäre schon mal was und gar nichts kleines. Beim Planeten hört bei mir der Spass auf, wenn jeder nur das nimmt was er braucht und versucht etwas zurück zu geben, dann geht es unserer Welt erstmal wieder besser. Ohne Insekten bin ich einsam.
Das hab ich damals im Biologie Unterricht gelernt
https://de.wikipedia.org/wiki/Räuber-Beute-Beziehung
analog ist der Mensch der Räuber und der Planet ist die Beute. Haben wir den Planeten leer gefressen und vergiftet dann gehen wir selber drauf. Das ist in der Natur ein ganz normaler Wechselwirkungseffekt und WIR können uns nicht davon ausschließen, wir sind da schon nahe am Punkt wo es kein Zurück mehr gibt.

Was ist den gefährlich an den "Abfällen"?. Ich bin mir nicht sicher ob das Wort Abfall für alles was beim Dampfen zum entsorgen anfällt überhaupt legitim ist. Gut, die Pods wenn leer gesuckelt sind Abfall, der müsste aber nicht sein weils auch anders geht.
Die Industrie stellt Wegwerfdampfen her, also Köder und wir schnappen danach und hängen dann am Haken des Konsums.
Das gilt ja für alles was hergestellt wird. Sind die kleinen Liquidfläschen Abfall? Irgendwie nicht so ganz, aber auch diese sind nicht auf unserem Mist gewachsen weil wir Dampfen müssen, auch diese sind eine Idee des Dampfmarktes, wir könnten die halben Liter Glasflaschen mit Gummihebelverschluss aus dem hohen Regal hinter der Kasse eines Tante Emma Ladens bekommen, ganz ohne Abfall, ohne Plastik und sagenhaft billig. Das Zeug kostet fast nichts. Wer hat denn definiert das unbedingt viele an den noch viel vieleren die Dampfen müssen verdienen darf? Würde es auch ohne schicky micky Liquidmarkt gehen? Jeder kauft sich selbst die Aromen und mischt in wenigen Glasflaschen und hat dann noch ein paar kleine Quetschflaschen aus weichem Plastik zum füllen? Gäbe es noch kleine Dampfen aus Metall, schön haltbar und wieder befüllbar mit tauschbarer Wendel, dann gäbe es keine Plastikabfälle in nennenswerter Größe beim weltweiten Dampfen.
Das entscheidet die Masse an Käufern.

Die Akkus, ja, die sind wohl ein echtes Problem, ohne die geht es eben nicht im Gegensatz zum Plastik. Was man von der Chemie wieder verwenden kann weiss ich nicht.

Um uns die Dampfen zu nehmen haben sie bisher diesen "Umwelthebel" nicht in Gang gesetzt. Mag sein das wir hier die Anfänge dieser Maßnahmen erleben. Ich traue ihnen zu die kleinen Fläschchen ersatzlos zu verbieten wenn die Dampfer vergessen haben wer die Literpullen wegreguliert hat. Die TPD Verfasser haben sich ja noch ein paar Hintertürchen wo sie mit der Tür ins Haus fallen können ins ihre TPD geschrieben. Die offenen Systeme, also die welche keine Plastikabfälle machen müssen sind den Händlern, Herstellern und dem Gesetzgebern ein Dorn im Auge. Es lässt sich eben weniger damit verdienen. Das ist das Geld das wir sparen wenn wir solche Systeme nutzen. Das ist eine Zwickmühle für die Gesetzgeber. Am Plastikmüll verdienen sie eben am meisten, durch die Bank, alle in der ganzen Kette bis die Dampfe beim Benutzer angekommen ist. Wenn sie die offenen Systeme verbieten dann können sie nicht mehr mit dem Finger auf die Umweltsünder zeigen.
Es lässt sich aber prima eine fette Umweltsünderpauschale auf die Fläschchen und Pods drauf tun, irgend wie müssen sie ja die Aufrüstung des Militärs bezahlen. Das letzte was wirklich interessiert ist das Plastik selber.
Hersteller, Händler und Steuerfestleger rechnen damit das alles genau so weiter geht wie bisher womit sie vermutlich nicht falsch liegen. Es sei denn es gibt einen Ruck bei den meisten Dampfern die dann "Bio- Dampfen" wollen wie man auch Bio kauft oder zumindest Bodenhaltung. Tatsächlich, man kann auch Bio dampfen, warum sollte das nur bei der Nahrung schick sein? Zeitgemäß wäre es jedenfalls.


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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#13 von TKK-Dampfer , 11.11.2018 10:45

Zitat von Dampfphönix im Beitrag #12
Die Akkus, ja, die sind wohl ein echtes Problem, ohne die geht es eben nicht im Gegensatz zum Plastik. Was man von der Chemie wieder verwenden kann weiss ich nicht.


Die Akku können wenn sie recycelt werden sehr weit wieder verwendet werden. Besonders die seltenen Erden.
Akku sind deutlich besser in der Umweltbilanz als Batterien.

Aber als Joyetech gefragt hat was erwarten User von einem POD System haben nur wenige geantwortet,
und davon nur wenige die Umweltaspekte aufgegriffen. Warum lassen so viele Nutzer die Gelegenheit verstreichen?
Wenn ein Hersteller schon explizit nachfrägt welche Erwartungen wir haben. Eigentlich sollten da mittlerweile
10000 Einträge da sein und auf die Plastikproblematik hinweisen.

Da ist etwas mehr gefragt als nur blabla....


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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#14 von MaGue , 11.11.2018 18:06

Wieviel Prozent des Plastikmülls in den Meeren stammt von Autoreifen?

Ich trenne vorbildlich so wie es vorgeschrieben ist mit dem Gelben Sack.
Wenn im Müllheizkraftwerk um die Ecke aber nicht genug Brennstoff vorhanden ist um die Fernwärme fürs Krankenhaus zu produzieren dann geht der gelbe Sack eben durchs Kamin.

Die meisten befahrbaren Gewässer in Europa sind stark belastet durch Zigarettenkippen von den Ausflugsschiffen.

Beim letzten Feinstaubalarm in Stuttgart habe ich von 7 bis 8 Uhr 5 Menschen darauf hingewiesen ihren im Parken laufenden Motor auszuschalten.

Egal was wir tun, wir sind das Hauptproblem für die Erde.
Und das können wir nur Regeln wenn wir Einschnitte bei uns selbst akzeptieren und bei den Wahlen die richtige Farbe wählen und davor selbst anfangen unser Verhalten zu hinterfragen.
Ich kaufe Obst, Gemüse, Mehl und Fleisch nicht nur aus der Region sondern gleich auch Bio und sofern es irgendwie möglich ist ohne Plastikverpackung.
Selbst Trauben liegen ohne Plastiktütchen in unserem Wagen. Der Zettel für dieselben klebt auch am Pullover bis zur Kasse.
Die letzen 10 Kilo Rindfleisch die ich beim Biobauern ohne Umverpackung gekauft habe stammt von einer Kuh Namens Lena.

Es gibt diese Mühlenläden und selbst vertreibenden Biohöfe. Nur eben nicht gleich um die Ecke.



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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#15 von LoQ , 12.11.2018 22:09

Zitat von vaping falconer im Beitrag #6
Ich hab mal irgendwo gelesen, dass Plastikmüll / Mikroplastik in den Meeren zum geringsten Teil aus reichen Ländern stammt, die sich nen Ast recyceln. Der Scheiß landet eher in armen Ländern ohne schicke bunte Tonnen in Flüssen und Seen und von da aus in den Meeren. Irgendwo hab ich auch gelesen, dass sich einige Meeresbewohner mit dem Plastikmüll schon prima anfreunden - aber Bildchen und Schocker-Schlagzeilen reden natürlich nur von armen Fischen, die mit Plastik im vollen Bauch vor sich hin verhungern, und armen, kulleräugigen Schildkröten mit Angelschnur im Maul ...
Die ganze Propaganda zu jedwedem Thema really pisses me off, wie der Brite sagen würde. Ich glaub inzwischen wirklich nix mehr, was über die Medien zu mir schwappt. Wirklich nix. Ich frag nur noch: Wer sagt das und warum? Und wer bezahlt sein Haus, sein Auto, sein Boot ...


Falknerin, der Müll kommt vielleicht nicht direkt aus den reichen Ländern, allerdings exportieren wir gerne, Altpapier nach China, Hühnchenteile nach Afrika und unsere gelben Säcke verteilen wir auch recht gerne über den Planeten. Der Altpapiermarkt ist eigentlich schon zusammen gebrochen, die Hühnchenteile ruinieren lokale Märkte und bringen vor Ort vieles durcheinander. Ebenso ist es mit dem "gelben Sack". Was will ein Land mit wenig Industrie (und eigentlich wenig Plastik) mit unserem Müll? Richtig Devisen.
Die Infrastruktur um mit diesem Müll umzugehen ist gar nicht vorhanden....und ein Teil davon landet auf dem Weg schon im Meer.
Wer weiß was mit unserem Müll wirklich passiert nachdem wir ihn "brav" in den gelben Sack gestopft haben? Wer kümmert sich darum?
Soso du hast gelesen---- und das war dann keine Propaganda??
Ich finde es zunehmend lustig, dass Propaganda auch ein Begriff wird um ernsthafte Themen zu etikettieren und "hearsay und sogenannte alternative Wahrheiten" lustig geglaubt werden. Wenn es nicht aus den Medien schwappt, woher schwappt es denn dann? Müssen Medien sein, sonst wären sie nicht verfügbar....


"Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." E.Snowden

"Nationalism is an infantile disease. It is the measles of mankind." - Albert Einstein

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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#16 von kaimichael , 12.11.2018 22:33

bei meinem einstieg vor jahren...zu ego-t-zeiten...hat es mich auch relativ schnell "befremdet", dass man ein relativ aufwändiges high-tech-produkt regelmässig in den müll entsorgen muss, nur weil ein klitzekleines stückchen draht durchgebrannt war...

die selbstwickler sind vor diesem hintergrund richtig "öko"...

die ego-akkus hielten zwar ne weile länger...aber auch hier sind akkuträger mit wechselbaren akkus der richtige schritt...

sie liegen aber nicht im trend einer zeit, in der man sich darüber wundern und freuen darf, dass man autos noch neu betanken kann...


keine lust dem geld hinterher zu rennen...wenn es was von mir will, soll s gefälligst zu mir kommen...


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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#17 von Der Nebelwerfer , 13.11.2018 08:44

Mikroplastik ist weniger Propaganda als ernstzunehmendes Problem. Neulich habe ich so eine Propaganda gelesen, nach der man Mikroplastik in menschlichen Stuhlproben gefunden hat. Es bleibt wohl nicht nur bei Fischen und Pelikanen, die daran verrecken.
Das ist unsere beschissene Bequemlichkeit, von der ich mich auch nicht ausnehmen kann.

Feuerzeuge nachfüllen gegen Einweg.
Mehrfachtüten aus Stoff gegen Plastiktüten
Selbstwickeln gegen Podsystem
Kids mit SUV fahren statt mal laufen oder Öffis fahren lassen
Nachhaltige Produkte gegen planned obsolescence
...
Die Liste könnt ihr gern fortführen.

Irgendwann kommen mal Aliens auf diesen Planeten und werden dann lapidar feststellen: "Die sind alle verreckt, weil sie so verdammt bequem waren."

Zumindest von diesen Pötten kommt mir keiner ins Haus.

Und wo man alles gelbe Säcke findet ist schon legendär. Aber wurscht, wir brauchen Wachstum! Immer mehr! Auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen. Aber solange die Quartalszahlen stimmen.... passt scho!


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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#18 von Dampfphönix , 13.11.2018 10:51

Wenn Firmen es können das normales Dampfen plötzlich Juuling heisst,
wenn eine Weltanschauung ein Falschwörterbuch erzeugt und selbst dieses nicht in der tatsächlichen Dimension
ernst genommen wird von zu vielen, oder nicht mal bekannt ist.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=2087
könnte man auch ein Abfall- reduziertes Dampfen mit den Begriff "Öko-Dampfen" belegen.
"Also ich weiss ja nicht wie du dampfst, ICH dampfe Öko".

Falls wir Dampfer geschlossen etwas gegen den Plastikmüll tun wollen, dann müssen wir (also jeder einzelne für sich) drauf achten möglichst weniger Abfall zu produzieren in dem wir langlebige SWV auf wertigeren Akkuträgern dampfen und selber mischen vor dem Hintergrund weniger kleine Fläschchen zu verbraten. Beinhaltet auch den HWV umzuwerten. Man kann das Öko-Dampfen auf allen betreffenden Ebenen perfektionieren und das ist viel leichter als das beim Essen ist weil gut überschaubar und JEDER das sich einrichten kann.
Wie weit man da geht kann nur jeder für sich selbst entscheiden, ich denke das selbst nur ein klein wenig bewusste Vermeidung
schon viel bringt. Das Prinzip kennen wir ja von der Ernährung, jeder so gut er kann.
Ans Kreuz mit ihm! Mit solchen Aussagen habe alle die nicht selber auf diese nahe liegende Idee kommen Probleme.
Dazu kommt das solche Gedanken, wenn diese greifen, geeignet sind das Wachstum dieser Branche zu sabotieren.
Verdient wird immer mehr an den Plastikdampfen , das Plastik, die Art wie die Geräte hergestellt werden so billig in großer Masse. Man kann diese super billigen ct Artikel mit eingesperrtem Liquid recht billig, aber im Verhältnis zu Metalldampfen mit viel größerem Gewinn verkaufen. Auf Kosten des Planeten. Sobald so ein System auf amortisierten Maschinen produziert wird, wird es zur Goldgrube für die Hersteller und Händler. Man muss ständig diese Pods nachkaufen. Da kommt man nicht drum rum.
Beim Kauf scheint neben der geringen Größe auch die Bequemlichkeit nicht mehr mit Liquidflaschen hantieren zu müssen eine Rolle zu spielen. Hier beim Dampfen ist das am passieren, was bei vielen Entwicklungen von Alltagsgenständen immer passiert. Wenn es technisch nicht mehr besser geht dann wird auf bequeme Anwendung hin entwickelt. Leider geht das meist über Plastik als "Umverpackung" weil das eben so billig ist auf kosten der Mitwelt, so dass sich immer ein schöner Gewinn verstecken lässt.

Bei den alten Hasen hatte sich automatisch ein Bewusstsein und die Gewöhnung an SW-Ökodampfen entwickelt, so zu dampfen war einfach effektiver damals und immer viel billiger und das ist es auch heute noch.
Ein solches Bewusstsein, einfach dass es geht und gar nicht so schlimm ist, im Gegenteil, sogar tolle Freiheiten beinhaltet, lässt sich im Mainstream Dampfen kaum mehr vermitteln.
Das beste Plastik das es gibt ist jenes, welches nicht produziert wird, ich glaube das kann man so stehen lassen. Fakt versus Befindlichkeit.
Ich sehe ein etwas bewussteres Umgehen mit dem Thema nicht als vorauseilenden Gehorsam. Das gilt für mich nur wenn man Unfug mit macht der nur der Industrie nützt, das schließt hier die Vermeidung vom Kartuschen und Fläschchenberg aus.
Es liegt an uns diesen Berg zu vermeiden weil die Industrie genau auf diesen Berg setzt um ihr Wachstum zu generieren.
Solange die Ökobilanz nicht auf die Produkte angerechnet wird, wird die Industrie keinen Finger rühren und weiter auf Wegwerfteile setzen.

Mir ist auch bewusst, dass absichtliches Erschaffen oder Umdeuten von Begriffen nichts anderes ist, als eine Verschleierung einer Bevormundung. Aber warum nicht mal Täter statt immer Opfer sein? Wir werden nicht gefragt, die Begriffe tauchen einfach auf und erzeugen die gewünschte Meinung. Wir sollten auf das Recht auf saubere Mitwelt bestehen und hier können wir selber einen Beitrag dazu leisten.
Wenn man die Vorteile des Öko-Dampfens mittels Aufzählliste mit den POD Systemen gegenüber stellend vergleicht, dann bleibt nur die Bequemlichkeit als Pro Argument für diese Pod-Systeme übrig.
Es liegt ganz alleine an uns ob wir uns irgendwann als böse Umweltsünder, denen man eine satte Ökosteuer auf jeden Pod drauf ballert wiederfinden, oder ob wir uns gegen solche Maßnahmen nebst schlechtem Gewissen unangreifbar gemacht haben.

Mal ehrlich. Etwas als Wegwerfding herzustellen was auch nachhaltig und ohne viel Abfall geht, ist absurd.


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zuletzt bearbeitet 13.11.2018 | Top

RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#19 von Beanfart , 13.11.2018 12:41

Zitat von Der Nebelwerfer im Beitrag #17

Feuerzeuge nachfüllen gegen Einweg.
Nachfüllbare kosten, Einweg gibt's für lau - geht nicht wg. Geiz is geil

Mehrfachtüten aus Stoff gegen Plastiktüten
Stoff kostet, Plastik gibt's für lau - geht nicht da Geiz geil ist

Selbstwickeln gegen Podsystem
da steht Faulheit gegen selber Denken und Machen - ist heute nicht mehr erwünscht und dauert auch zu lange

Kids mit SUV fahren statt mal laufen oder Öffis fahren lassen
geht schon mal gar nicht, was sollen denn die Nachbarn denken ...

Nachhaltige Produkte gegen planned obsolescence
nachhaltig ist nach Jahren ja sowas von "von gestern", da kann man sich ja auf keiner Party mehr mit blicken lassen

Die Liste könnt ihr gern fortführen.


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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#20 von MaGue , 13.11.2018 22:49

@Dampfphönix Das ist doch eigentlich schon ein richtig guter Ansatz.
Nach "Dampfer gegen Krebs" jetzt "Dampfer gegen Müll"

Die ersten Firmen haben schon mini Keramik Heizplättchen oder einklickbare Notchcoils in den Verdampfern mit denen auch der Einsteiger klar kommen sollte.
Vielleicht sollte man sich doch mal bei Golden Greek umsehen oder sich für seinen FEV selbst was basteln... versuchen..



 
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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#21 von TKK-Dampfer , 14.11.2018 11:50

Zitat von Dampfphönix im Beitrag #18

könnte man auch ein Abfall- reduziertes Dampfen mit den Begriff "Öko-Dampfen" belegen.
"Also ich weiss ja nicht wie du dampfst, ICH dampfe Öko".

Falls wir Dampfer geschlossen etwas gegen den Plastikmüll tun wollen, dann müssen wir (also jeder einzelne für sich) drauf achten möglichst weniger Abfall zu produzieren in dem wir langlebige SWV auf wertigeren Akkuträgern dampfen und selber mischen vor dem Hintergrund weniger kleine Fläschchen zu verbraten.


Also ich dampfe auch Öko weil:
- Ich habe nur Akkuträger mit Wechselakku (bis auch zwei Trim und Basal)
- Ich habe nur VD welche zu 97% aus Metall bestehen (wg. Isolierung)
- Meine Liquid selbst gemischt bewahre ich nur in 50 ml Glasflaschen auf
- Die Basen habe ich nur in Glasflaschen
- Die Aromen habe ich nur in Glasflaschen

Also hoffe ich das ich mich auch "Öko-Dampfer" nennen kann.


TKK


 
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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#22 von Dampfphönix , 14.11.2018 11:52

Wenn es nur um die größe der kleinen Dampfen geht kann die Industrie das einrichten auch die kleinen
nachhaltig und ohne Plastikgehäuse zu bauen, irgend eine Dichtung muss ja immer rein, das wird wohl nicht zu vermeiden sein aber vermeidet schon das Plastikgehäuse.
Coils zum einklicken in kleine Metalltanks/Pods wären auch eine mögliche Lösung, es sollte also nicht an der Technik liegen, die ist schon da oder schnell gefunden.
Dem Griechen unter die Haube sehen kann auch vorhandene Technik zu Tage fördern,
wenn man sich so einen FEV kauft dann dampft man schon Öko.
Ich sehe die Idee als naheliegende Möglichkeit von Seiten der Dampfer aus was gegen den Plastikberg zu tun. Es genau so zu machen wie die Leute die ich nicht mag ist aber eigentlich auch ein NO GO, das beisst sich.
Wenn es eine andere Idee, Möglichkeit gibt die Dampfer zum Plastik-Vermeidenden Dampfen zu bringen, dann raus damit.
Im Grunde ist das ein Kampf gegen die Windmühlen der Industrie. Das Dampfen ist nur stellvertretend zu sehen. Unser ganzes Planeten zerstörendes Konsum/Verhalten ist auf dem Misthaufen der Industrien entstanden. Die Wirtschaft wächst weil Zeug produziert wird das man nicht wirklich dringend braucht. Über die Gehirnwäsche der Werbung die ebenfalls mit Wortumdeutungen arbeitet, werden die Bedürfnisse das nicht Nötige zu brauchen in die Köpfe der Konsumenten gesetzt. Und diese Kaufen dann aus verschiedenen kleinen Gründen wegen ihren getriggerten Bedürfnissen. Wir sind so sehr dran gewöhnt, dass wir es nicht mehr merken.

Es wäre so einfach. Wir Menschen sind einzig über Gewalt oder über unseren Konsum (das was wir meinen zu brauchen; ein Recht drauf zu haben) zu steuern. Da liegt unsere größte Schwäche, aber auch unsere absolute Macht. Diese Macht wird übersehen um der Bequemlichkeit Willen und Selbsteinschränkung wird als Rechtverlust eingestuft, als Selbst-Geißelung.
Wir sind in diese Situation geraten weil nicht mal kleinste Anteile des inneren Schweinehundes besiegt werden können. Jeder einzelne schafft nicht mal den geringsten Verzicht für eine offensichtliche Verbesserungschance der Situation.
Diese irrsinnige egoistische Wachstumsfetischwirtschaft die zur klaffenden Schere führt können nur wir selber wenn alle zusammen ihren Konsum überdenken und neu Sortieren nach "brauch ich wirklich/brauch ich nicht wirklich" bremsen und wieder in nachhaltig funktionierende Bahnen lenken. Es ist so einfach. Immer wenn man kann auf produzierte Dinge verzichten die man nicht wirklich braucht und nicht wirklich befriedigen, wenn man sie sich dann gegönnt hat. Mehr ist gar nicht nötig.
Die Macht der Konsumenten geht so weit das wir den ganzen ausgeuferten Kapitalismus lahm legen könnten wenn wir einfach mit dem übermäßigen Konsum und Verschwendung aufhören. Wenn wir nur noch das kaufen was wir brauchen, dann wird auch nur noch das hergestellt was wir akzeptieren.
Die Industrien haben uns dazu gebracht maßlos zu übertreiben und zu schmarotzen, sie haben uns gesagt, dass dies unser Recht sei und wir haben dieses Recht so verinnerlicht das wir die Freiheit verloren haben den Markt auf eine Weise zu steuern die uns die Bewohnbarkeit des Planeten sichert.
Wir sind uns unserer Macht nicht bewusst, weil wir als einzelne kaum was beeinflussen können. Gegen ein "alle zusammen jetzt" ist der Kapitalismus machtlos. Sie können uns nicht zwingen zu konsumieren.
Der Konsum füllt unser ganzes Leben und verbraucht all unsere Zeit und Kraft, dafür gehen wir Arbeiten, wobei wir immer mehr das miteinander verlieren weil dafür keine Zeit und Energie mehr übrig ist.
Ein Konsumstopp des meisten Unnötigen würde uns wieder mehr zu Menschen machen, die Gesellschaft würde sich neu einrichten müssen, die technische Entwicklung würde zum Segen werden und Innovationen die keine sind würden wir als induzierte Illusion entlarven und ablehnen statt zu hypen.
Der Industrie bliebe nichts anderes als nur noch das herzustellen was wir auch brauchen und haben wollen.
Es wird alles getan diese ungeheure Macht die wir haben zu verschleiern. Wir sind so stark individualisiert worden, dass wir wieder alle gleich aussehen und uns gleich verhalten. Individualität wird nur im Wir nützlich, wir sind von Natur aus keine Einzelkämpfer, die Ellebogen sind dafür da, dass wir sie ineinander verhaken wie die Wurzeln im Mangrovenwald und nicht um uns gegenseitig aus dem Weg zu räumen.
Die Dampfer hätten die Chance im kleinen mal auszuprobieren was passiert, wenn alle gemeinsam nein zu einem Produkt sagen das ganz sicher einen größeren Posten in der Mitweltbelastung darstellen wird.


 
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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#23 von Dampfphönix , 14.11.2018 12:26

Ja, TKK, das meine ich,
die alten Hasen oder die welche diese Zeiten noch mitbekommen haben dampfen überwiegend Öko,
oder auch Retro oder wie man das immer nennen soll. Zum Öko wurde das erst als das Problem des Plastikberges auftauchte.
Öko-Dampfen, dieses Wort trifft es und reiht sich so schön in den Zeitgeist ein. Kommt nicht von mir, hab ich hier irgendwo aufgeschnappt. Ich bin lediglich drauf ein gegangen.
Ohne dass da ein Plastikberg am Anrollen ist wäre jede neu -Definition absurd. Ich denke an die Anfänger die das selbst wickeln mit offenen Systemen nur dunkel erkennen können, mit der neuen Wort -Definition können diese dann genauer hingucken. Es entsteht ein Anreiz genauer hin zu gucken und die Chance sich entscheiden zu können. Ohne diese neue Definition wird das selbst Wickeln als Rückständig wahr genommen, mit der neuen Definition wird klar das man auch ohne viel Plastikmüll dampfen kann.
Es geht dabei nicht um die wenigen denen leider nur genau so ein Pod -System hilft, das sollen die Hersteller nachhaltig bauen und gut ist. Es geht ums Plastik, um sonst nichts.
Für die alten Hasen ist das kein großes Ding, kein Problem, kein nichts...die machen es einfach weil es auch viele Vorteile hat und je nach Situation sogar nicht mal unbequemer ist.
Ich sehe hier eine Chance das ganze zum Guten zu wenden weils nur wenige Parameter sind, es ist deutlich einfacher als Nahrungsmittel in der Blechdose mit Silikondeckel aus dem Supermarkt raus zu bekommen. Wenn man sich so gut es möglich ist echt Bio ernähren will ist da sehr aufwendig, Bio dampfen ist dagegen sehr sehr einfach, man muss nur wickeln lernen im Bewusstsein das man so mithilft den Plastikberg zu verkleinern.
Ich denke das wollen viele aber dafür müssen sie es erst wissen dass das geht, wir haben bisher das Selbst Wickeln und den Umgang beim Mischen mit den Gebinden gar nicht im Umwelt -Zusammenhang gesehen. Das ist erst durch die Pod-Systeme aufgekommen und grade jetzt ist die Zeit reif das zu durchleuchten und zu besprechen.


 
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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#24 von MaGue , 14.11.2018 14:02

Wie seht ihr das dann bei den Fertigcoilern?



 
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RE: 2.11.18: E-Zigaretten: Die neuen gefährlichen Abfälle

#25 von TKK-Dampfer , 14.11.2018 14:14

Zitat von MaGue im Beitrag #24
Wie seht ihr das dann bei den Fertigcoilern?


Die sind meistens 95% Metalle also kann man die auch wieder verwerten. Nachdem die aber im Hausmüll landen ist eine Verwertung ungewiß.
Es soll ja Deponien geben, welche Metalle mit Magneten rausholen.
Das bischen Plastik ist imho nicht so viel und die Baumwolle ist als Naturprodukt (ein sich selbst abbauendes) zu sehen.
Aber es könnte durchaus in Zukunft sein, das die Politik da ebenso ein Recycling verlangt.


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