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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#51 von oreg2 , 02.10.2016 19:51

Zitat von Tomte im Beitrag #49

Das dann Händler bei dieser Schmierenkomödie noch mit spielen nur um sich zu profilieren halte ich für bedenklich.
Ich bin auch happy ohne Liquid von Happy Liquid.


Das sehe ich genauso.

Ich werde mich hüten,Liquids von "Toxic Liquid" zu konsumieren,die schon bei 15 Watt anfangen zu kokeln.

Ein Hersteller,der einen Versuch ausserhalb der herstellerseitig angegeben Spezifikationen betreibt und so die Dampfe in einem schlechten Licht erscheinen lässt,
gewinnt bei mir jedenfalls keine Symphatiepunkte.


Buch der Offenbarungen
Jene,die da sagen sie seien Juden und sind es garnicht,
sind von der Synanoge Satans.


 
oreg2
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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#52 von Andi , 03.10.2016 05:44

Was mich ärgert: selbst ein Hersteller aus der Branche, differenziert in seinen Verlautbarungen nicht sorgfältig. So suggeriert der Artikel, ein Verdampferkopf mit 1 Ohm wäre prinzipiell bei 30 Watt überfordert. Dabei ist es in Wirklichkeit kein Problem, einen Coil so auszulegen, dass er auch mit 1 oder mehr Ohm bei 30 oder mehr Watt betrieben werden kann. Eine Frage der Geometrie.

(Edit sagt, ich hätte vielleicht erst alles lesen sollen)



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Andi
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zuletzt bearbeitet 03.10.2016 | Top

RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#53 von happyliquid , 04.10.2016 11:20

Liebe Dampfer,

wir möchten uns hier zu unserer diskutierten Studie äußern:
(ich versuche möglichst umfassend auf die aufgetauchten Fragen einzugehen)
1. wir Dampfer brauchen, um bei der politischen Situation in Deutschland etwas bewirken zu können, Fakten.
Leider werden von der "Dampfer"- Seite in Deutschland zu wenig wissenschaftliche Ergebnisse geliefert.
2. Diese Fakten müssen nach wissenschaftlichen Maßstäben erhoben werden, alle Ergebnisse werden publiziert.
3. Aufgrund der rechtlichen Bestimmungen für Studien am Menschen (in D hauptsächlich), ist es extrem schwierig
für Unternehmen Studien am lebenden Menschen durchzuführen (Ethikkommission).
Natürlich kann eine Untersuchung an Zellen nur ein unvollständiges Bild liefern.
Inzwischen arbeiten wir mit diversen Universitäten im In- und Ausland zusammen. Hier wird es in nächster Zeit
einige verwertbare Daten geben.
4. Aus rechtlichen Gründen testen wir nur unser eigenes Liquid. Ausserdem treffen wir keine Aussagen über
andere Firmen oder Produkte.
5. Wir wissen sehr genau, dass erfahrene Dampfer ein Gespür für ihr Gerät und ihr Setup haben. Allerdings
ist die überwiegende Mehrheit der Dampfer nicht so professionell. Ihr dürft nicht vergessen, dass hier die
Profis sind. Bei ca 3 Mio Dampfern im Vergleich zu den Nutzerraten zum Forum, gibt es viele andere Dampfer.
Und diese merken den Unterschied leider (noch) nicht.
6. Wir bekommen regelmässig Anfragen von Dampfern, die ein "Setup"-Problem haben. Meist geht es um
unpassend hohe Leistungen und falsche Verdampfer(köpfe). Das gefährliche ist, dass die Köpfe alle kompatibel sind.
Und die Wattzahl nicht automatisch angepasst wir. Insoweit ist die Problemstellung realistisch.
Natürlich ist dies nicht ausschliesslich ein "mechanisches" Problem (Airflow, Nachfluss, Lochgrössen, etc), es kommt
noch ein Beratungsdefizit in Shops bzw im Internet hinzu.
7. Durch Veröffentlichung können wir gegen die berühmten "Kokelstudien" argumentieren, da wir hierbei
festgestellt haben, dass Untersuchungen nur sinnvoll sind, wenn Setup und Equipment zusammen passen.
8. Mit diesen Erkenntnissen haben wir auch diverse Hardwarehersteller informiert, dass eine richtige Kennzeichnung
(Ohm, Watt auch auf den Verdampferköpfen) und Hinweise in den Anleitungen wichtig sind.

Gerne kann ich weitere Fragen beantworten.

Liebe Grüße aus München,

Euer happy liquid-Team


https://shop.happy-liquid.com/eliquid_shop

Die Zusammensetzung und Zertifikate von Happy Liquid sind zu erfahren unter:/qualitaet


lenichen, Volker Hett, Dampfer-Manfred und Mus haben sich bedankt!
 
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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#54 von Michigan , 04.10.2016 11:58

Ein Danke, sich überhaupt zu melden, wenn auch das Thema, um was es geht, völlig ignoriert wurde.


Zitat
2. Diese Fakten müssen nach wissenschaftlichen Maßstäben erhoben werden


Da werden Fakten geschaffen, welche wissenschaftlicher Grundlage entbehrt.

Meine Frage lautet, was gibt es denn für wissenschaftliche Untersuchungen für die gemachte Behauptung, das Ceramic-Coils nicht favorisiert werden können?
Gibt es irgendeine Messung unter realen Bedingungen, und wie fallen diese aus?

Ich habe nichts gegen Untersuchungen, ich finde es sogar gut. Nur aus einer Annahme eine Bedrohung aufbauen ist sicher ganz schlecht und fördert nicht gerade die Glaubwürdigkeit.


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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#55 von Baumbiß Hellschuppe , 04.10.2016 12:52

Zitat von happyliquid im Beitrag #53

4. Aus rechtlichen Gründen testen wir nur unser eigenes Liquid. Ausserdem treffen wir keine Aussagen über
andere Firmen oder Produkte.



Also wäre ein folgerichtiger Titel dieser Studie: "Happy Liquids können unter zu hohen Leistungen Zellsterben verursachen!"

Zitat von happyliquid im Beitrag #53

5. Wir wissen sehr genau, dass erfahrene Dampfer ein Gespür für ihr Gerät und ihr Setup haben. Allerdings
ist die überwiegende Mehrheit der Dampfer nicht so professionell. Ihr dürft nicht vergessen, dass hier die
Profis sind. Bei ca 3 Mio Dampfern im Vergleich zu den Nutzerraten zum Forum, gibt es viele andere Dampfer.
Und diese merken den Unterschied leider (noch) nicht.
6. Wir bekommen regelmässig Anfragen von Dampfern, die ein "Setup"-Problem haben. Meist geht es um
unpassend hohe Leistungen und falsche Verdampfer(köpfe). Das gefährliche ist, dass die Köpfe alle kompatibel sind.
Und die Wattzahl nicht automatisch angepasst wir. Insoweit ist die Problemstellung realistisch.
Natürlich ist dies nicht ausschliesslich ein "mechanisches" Problem (Airflow, Nachfluss, Lochgrössen, etc), es kommt
noch ein Beratungsdefizit in Shops bzw im Internet hinzu.



Ich lese hieraus eine Widerspruch:
a) Einsteiger merken nicht wenn der Verdampfer kokelt
b) viele Einsteiger melden sich bei Euch weil sie merken, dass ihr Verdampfer kokelt

Ich kann mich noch sehr gut an meinen Einstieg erinnern und das erste was man lernt ist Kokeln zu vermeiden, denn an einem kokelnden Kopf zieht keiner mehr als ein Mal freiwillig. Dass das keiner merkt kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Zitat von happyliquid im Beitrag #53

7. Durch Veröffentlichung können wir gegen die berühmten "Kokelstudien" argumentieren, da wir hierbei
festgestellt haben, dass Untersuchungen nur sinnvoll sind, wenn Setup und Equipment zusammen passen.



"Die Wissenschaft hat festgestellt, dass Marmelade Fett enthält…"

Diese Studien sind so sinnvoll wie Studien die belegen, dass ein Nagel tatsächlich Schmerzen versursacht, wenn er anstatt in die Wand ins Auge geschlagen wird. Warum gibt es dazu keine Studie? Oder wie schädlich ist eine E-Zigarette eigentlich, wenn ich statt Liquid Bratensoße verdampfe? Ich finde wenn es zur Fehlbedienung schon Studien geben muß, dann bitte auch alle möglichen Szenarien durchleuchten.

Wenn die Menscheit wirklich soo verblödet ist, wie die Wissenschaft und die Politik uns das momentan vermehrt einprügeln will, dann frage ich mich, warum wir nicht schon längst ausgestorben sind.

Und das Argument, dass Eure Studie dazu dient, Studien wie die der Stiftung Warentest zu widerlegen ist in meinen Augen völliger Blödsinn. Dass deren Szenario völlig weltfremd war, wurde einen Tag nach veröffentlichung bereits diskutiert und bedarf keinem weiteren Beleg. Das einzige was bei Eurer Studie in der Öffentlichkeit hängen bleiben wird ist, dass E-Zigaretten zellschädigend wirken können, die dafür nötigen Umstände wird niemand mehr hinterfragen, der sich nicht zuvor schon mit der Marterie beschäftigt hat.

Zitat von happyliquid im Beitrag #53

8. Mit diesen Erkenntnissen haben wir auch diverse Hardwarehersteller informiert, dass eine richtige Kennzeichnung
(Ohm, Watt auch auf den Verdampferköpfen) und Hinweise in den Anleitungen wichtig sind.



Das ist wahrscheinlich das einzig positive an Eurer Aktion, wobei ich glaube, dass die meisten Hersteller sich dessen bereits bewußt sind. Mir ist nämlich schon ewig kein Coil mehr unter die Augen gekommen auf dem nicht die dafür zulässige Wattzahl gestanden hat. Die einzige Verbesserung die ich mir hier vorstellen könnte, ist dies noch besser Lesbar auf die Verpackung aufzudrucken, was in vielen Fällen aber auch mehr Verpackungsmüll bedeuten würde.


Fazit: Ich habe sicher nichts gegen Studien, ich informiere mich selbst gerne über verschiedene Dinge. Mir sind aber auch wenige Studien bekannt, die man nicht mit Verstand durchleuchten müsste, weil entweder Fehler beim Versuchsaufbau, falsche Grundbedingungen oder gar ein provoziertes Ergebnis dahinter steckte. Ich denke bei dieser Studie treffen zumindest die ersten beiden Punkte zu, wobei Ihr, laut Punkt 7) ja selbst festgestellt habt, dass der Aufbau blödsinn war.


Da die Benachrichtigungsfunktion im Forum leider suboptimal ist und ich deshalb nur wenige Themen aboniere, bitte mit @ anschreiben, wenn man mir etwas sagen möchte, danke.


 
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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#56 von Dampfphönix , 04.10.2016 12:58

Die Anforderung die Ihr (und nicht nur ihr) stellt wird das Dampfen so wie wir es kennen töten.
Wer Idiotensicherheit fordert bei einer Physik die nun mal so ist wie sie ist, fordert letztlich Kartuschensysteme.
Der fordert das Ende des individuellen Dampfens.
Dampfen musste man seit je her lernen und wirklich schwierig? Was ist daran wirklich schwierig?
Die Gier der Hersteller welche die gierige Dampferherde bedient hat es so schwierig gemacht.
Da werde ich zum Eisenerzherz. Wer sich nicht damit beschäftigen will der dampft halt Kokel oder er lässt es gleich.
Könnte es sein das das Dampfen wie wir es kennen eben nicht für alle geeignet ist? und es nie war?
Wer sagt denn das Dampfen für jeden möglich sein soll? Die Hersteller von Hardware und Liquids und wer noch?
Wer hat uns das eingeredet? Dieser soziale Wunsch ist ein Relikt aus der Zeit als es noch keine Regulierungen gab,
da war klar, es soll jeder können und dürfen. Nur, da hat sich was geändert, aber diese Vorstellung hat sich nicht angepasst.
Müssen wir deshalb der Regierung und BiG T nachgeben, damit es nur noch Kartuschen gibt die dann jeder gefahrlos für
einen kranken Kaufpreis nebst Kippengleichen Steuern benuckeln kann? Dann aber für alle?
Wollen wir wirklich absolute Sicherheit für alle und sind so selbstlos das wir dafür auf alles verzichten was uns bisher am Dampfen Freude gemacht hat?
Verzichten auf das "Mehr" was die Dampfen gegenüber den Zigaretten zu bieten haben? Auf die ganze entstandene Kultur?
Darauf läuft es hinaus und alle Studien helfen diesen Prozess zu beschleunigen. Denn man kann das Kokeln nur mit Einheitsgeräten in den Griff kriegen.
Jeder Ruf nach Sicherheit (welche eigentlich gar nicht nötig ist, keiner dampft Kokel der sich damit beschäftigt hat)
spielt den Regulierern welche andere Interessen als die Sicherheit im Sinn haben, das Recht alles zu regulieren in die Taschen.


 
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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#57 von vaping falconer , 04.10.2016 13:06

Zitat von happyliquid im Beitrag #53
Liebe Dampfer,

wir möchten uns hier zu unserer diskutierten Studie äußern:
(ich versuche möglichst umfassend auf die aufgetauchten Fragen einzugehen)
1. wir Dampfer brauchen, um bei der politischen Situation in Deutschland etwas bewirken zu können, Fakten.
Leider werden von der "Dampfer"- Seite in Deutschland zu wenig wissenschaftliche Ergebnisse geliefert.
2. Diese Fakten müssen nach wissenschaftlichen Maßstäben erhoben werden, alle Ergebnisse werden publiziert.
3. Aufgrund der rechtlichen Bestimmungen für Studien am Menschen (in D hauptsächlich), ist es extrem schwierig
für Unternehmen Studien am lebenden Menschen durchzuführen (Ethikkommission).
Natürlich kann eine Untersuchung an Zellen nur ein unvollständiges Bild liefern.
Inzwischen arbeiten wir mit diversen Universitäten im In- und Ausland zusammen. Hier wird es in nächster Zeit
einige verwertbare Daten geben.
4. Aus rechtlichen Gründen testen wir nur unser eigenes Liquid. Ausserdem treffen wir keine Aussagen über
andere Firmen oder Produkte.
5. Wir wissen sehr genau, dass erfahrene Dampfer ein Gespür für ihr Gerät und ihr Setup haben. Allerdings
ist die überwiegende Mehrheit der Dampfer nicht so professionell. Ihr dürft nicht vergessen, dass hier die
Profis sind. Bei ca 3 Mio Dampfern im Vergleich zu den Nutzerraten zum Forum, gibt es viele andere Dampfer.
Und diese merken den Unterschied leider (noch) nicht.
6. Wir bekommen regelmässig Anfragen von Dampfern, die ein "Setup"-Problem haben. Meist geht es um
unpassend hohe Leistungen und falsche Verdampfer(köpfe). Das gefährliche ist, dass die Köpfe alle kompatibel sind.
Und die Wattzahl nicht automatisch angepasst wir. Insoweit ist die Problemstellung realistisch.
Natürlich ist dies nicht ausschliesslich ein "mechanisches" Problem (Airflow, Nachfluss, Lochgrössen, etc), es kommt
noch ein Beratungsdefizit in Shops bzw im Internet hinzu.
7. Durch Veröffentlichung können wir gegen die berühmten "Kokelstudien" argumentieren, da wir hierbei
festgestellt haben, dass Untersuchungen nur sinnvoll sind, wenn Setup und Equipment zusammen passen.
8. Mit diesen Erkenntnissen haben wir auch diverse Hardwarehersteller informiert, dass eine richtige Kennzeichnung
(Ohm, Watt auch auf den Verdampferköpfen) und Hinweise in den Anleitungen wichtig sind.

Gerne kann ich weitere Fragen beantworten.

Liebe Grüße aus München,

Euer happy liquid-Team




Als erstes möchte ich mich auch herzlich bedanken, dass Ihr reagiert. Ich weiß das zu schätzen.
Einiges von dem, was Ihr sagt, kann ich nachvollziehen - z.B. dass Ihr aus rechtlichen Gründen nur eigene Produkte untersuchen lasst. Ebenso, dass Anfänger oder Dampfer, die sich nicht, wie wir hier, intensiver mit der Materie beschäftigen, ganz andere Infos brauchen als wir. Und genauso, dass es nun mal aus ethischen Gründen (oder Ethik-Kommissions-Gründen) unmöglich ist Studien an Menschen durchzuführen.
Was ich zu kritisieren habe ist Folgendes:
Wie kann man mit der Veröffentlichung von Kokelstudien gegen die berühmten Kokelstudien argumentieren? So, wie ich das sehe, hat das von Euch beauftragte Institut ebenfalls eine Kokelstudie gemacht, ohne dass Ihr es deutlich als Kokeln benennt – wie soll das Anfängern / Nicht-Wissenden helfen? Dann sagt doch wenigstens klar und deutlich in Eurer Veröffentlichung dazu, dass es ums Kokeln geht und erklärt den Ahnungslosen, was Kokeln genau ist und wieso dabei durch Zerfall des Liquids (bzw. v.a. des Glyzerins) Schadstoffe entstehen – aber dann bitte auch, dass diese Schadstoffe immer noch in weitaus geringerem Maße entstehen als beim Rauchen. Das wäre dann auch eine allgemeingültige Aussage mit entsprechener Aussagekraft – und nicht eine, wo Ihr zwar aus rechtlichen Gründen nur eigene Liquids benennt, aber dazu beitragt, dass Anfänger / Umsteiger / Ahnungslose weiter verwirrt werden. Denn die schlagen dann garantiert bei Euch und in den Foren auf und fragen, ob die Studie denn nun nur für Euer benanntes Setup und Equipment und Euer Liquid gilt oder ob ... usw. usw.
Es gibt nicht zu wenig Studien, es gibt inzwischen sehr viele. Warum sollten die „deutsch“ sein müssen? Man könnte auch schlicht eine Übersetzung in Auftrag geben. Wäre vermutlich auch billiger als selbst die x-te Kokelstudie anfertigen zu lassen.
Und wisst Ihr, was mich am meisten auf die Palme bringt? Warum schließt Ihr Händler / Hersteller Euch nicht zusammen um gegen die Wurzel des Übels anzugehen, nämlich eine Regulierung, die inzwischen von den wissenschaftlichen Erkenntnissen völlig überholt und ad absurdum geführt wurde?
Wenn Ihr schon mit den Herstellern Kontakt aufnehmt, warum dann nicht so, dass sich alle in einer europäischen Vereinigung zusammenschließen und den Wahnsinn an der Wurzel bekämpfen, statt dass jeder sein eigenes Süppchen kocht (und sein eigenes Schäfchen ins Trockene zu bringen versucht)? Warum passiert nichts auf EU-Ebene? Warum machen alle Hersteller und Händler dasselbe und lassen sich genau das aufzwingen, was man „teile und herrsche“ nennt – die EU gibt Lippenbekenntnisse ab, dass es um die „Harmonisierung des EU-Marktes“ ginge, und was dabei gerade herauskommt sehen wir: das Gegenteil von „Harmonisierung“. Und die Regulierer und die, die starke Lobbys haben, lachen sich ins Fäustchen, weil sie es geschafft haben, den Markt in Tausende von Einzelkämpfern zu zersplittern.

Warum bildet Ihr Händler und Hersteller nicht selbst eine gescheite Lobby, die gegen die Prämissen angeht? Wie die offensichtlich schon gar nicht mehr hinterfragte Prämisse, dass für ein Produkt, über das sich ausnahmslos ALLE, auch die Widersacher, einig sind, dass es „harm reduction“ entspricht, dennoch einen unmöglichen Beweis seiner Harmlosigkeit antreten muss, während das nachweislich schädliche Produkt, nämlich die Tabakzigarette, diese „Beweise“ nicht antreten muss? Oder die Prämisse, dass es irgendwie sinnvoll wäre, ab Mai 2017 nur noch 10-ml-Fläschchen zu verkaufen, weil das weniger gefährlich wäre für „die Kiiiiinder“? Ihr dürft Euch nicht wundern, wenn wir Kunden Euch skeptisch gegenüberstehen, wenn Ihr solchen Mist nicht hinterfragt und man nur annehmen kann, dass es Euch – zu unseren Lasten – nutzen wird, diesen Schwachsinn zu akzeptieren und Euch brav innerhalb der Kafka-Regeln zu bewegen.

Meiner Meinung nach solltet Ihr Euer Geld nicht in die x-te Studie stecken, die es mit selbem Inhalt, nur auf Englisch schon gibt, was nun mal die international anerkannte Sprache für wissenschaftliche Veröffentlichungen ist – sondern in gute Anwälte, die Euch sagen, wie und an welcher Stelle man die TPD angreifen kann. Und am besten gleich in Zusammenschluss mit den Rauchern, die wir alle mal waren und die weiterhin genauso verarscht werden wie wir. Ca. 20% der Bevölkerung sind Rauch und / oder Dampfer – aber die Regulierer und Big Player haben es geschafft uns alle fein säuberlich voneinander zu trennen, so dass keiner mehr was bewirken kann.

Meiner Meinung nach tragt Ihr mit solchen Studien nur zum allgemeinen Irrsinn bei weil Ihr Euch den Regeln des Irrsinns unterwerft, statt ihn anzugreifen. Und dazu, dass sich die Dampfercommunity, die aus Herstellern und Kunden besteht, zur Freude der Regulierer und derer, die um die eigenen Pfründe fürchten (Big T, Big P), weiter aufsplittet.

Statt dieser Studie hättet Ihr auch einen netten Flyer erstellen können, den Ihr Euren Produkten beilegt und der die Kunden darüber aufklärt, was „Kokeln“ allgemein bedeutet, nicht bezogen auf ein bestimmtes Setup und Equipment plus Eure Liquids. Und mit Hinweis auf bereits bestehende Studien. Wie viele davon sollen denn noch gemacht werden um zur gleichen Aussage zu kommen, dass Kokeln bäh ist und Schadstoffe entstehen lässt, die beim normalen Betrieb der Dampfen nicht entstehen? Wie oft muss man noch erläutern, dass verbrannter Toast a) nicht schmeckt und b) nicht gesundheitsförderlich ist, dass das aber kein Grund sein kann Toaster tot zu regulieren? Und warum sollte es sinnvoll sein, dass jedes Land für sich zu diesem intellektuell hoch anspruchsvollen Schluss findet?

Ich habe fertig. Zumindest erst mal.


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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#58 von Michigan , 04.10.2016 13:20

Mein Toaster kann auch schwarze Bretter auswerfen, aber das scheint bekannt zu sein, dass so etwas nicht schmeckt, und auch nicht Gesund ist.
Den User als unfähiges Wesen darstellen, was anscheinend alles frisst, das halte ich für anzüglich.

(Gleicher Gedanke schon vorab geschrieben ;-)

Immerhin, wenn diese User sich beim Hersteller oder Händler melden, denn haben sie schon mal bemerkt, da stimmt was nicht. Das ist doch schon mal sehr Positiv. Die Frage ist, ob ein Liquidhersteller den Markt und sämtliche Geräte samt Möglichkeiten befriedigend beraten kann?

Wie ich das sehe, ist durch die Vielfalt und Möglichkeiten nur in großen Verbraucher-Foren solch Umfang zu bewältigen. Wo die Erfahrung mit den einzelnen Systemen auch vorhanden ist.

Es ist doch ganz einfach und schon lange geklärt, wenn Geräte außerhalb und insbesondere oberhalb der vorgesehenen Betriebsparameter betrieben werden, dass dies nicht Gesund sein wird.
Ich denke auch, dass so dem Markt keinen Gefallen werden kann. Auch auf meinen Coils steht der zu empfehlende Leistungsbereich, scheint also schon drauf reagiert worden zu sein. Leider nicht bei allen Herstellern. Sich darum kümmern wäre sinnvoll. Der Hersteller muss denn angeben, was geht, was nicht. Das ist sicher nicht die Aufgabe eines Liquidherstellers.
Sich zusammen schließen und gemeinsam agieren macht mehr Sinn, Leider finde ich da wenig Zusammenhalt, und auch wenig Bock darauf sich gegen Irrsinn aufzulehnen.
Vieles war vielleicht gut gemeint, aber wie Freigabe 18+ - sah ich immer schon als riesigen Fehler. So werden Jugendliche von Schadenminimierung ausgeschlossen. Oder unsinnigen Aufdruck aufzwingen lassen, "Nikotin ist stark süchtig machender Stoff" sag ich nur. Und sich so etwas gefallen lassen ist schon übel.

Dagegen etwas unternehmen würde mehr bringen.


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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#59 von GrafDampf , 04.10.2016 13:22

Klingt ja eigentlich gut, gerade für Anfänger soll die Gefahr des versehentlichen, setup-bedingten Kokelns vermieden werden.

Nun hängt Kokeln bekanntermaßen nicht nur von der eingestellten Leistung, sondern von einer Vielzahl von Faktoren ab. Das beginnt mit dem Nachfluß, also VG/PG-Verhältnis des Liquids, der Architektur des Verdampferkopfes, dann aber natürlich auch der eingestellten Spannung/ Leistung, dem Luftzug, bis hin zum individuellen Zugverhalten.

Will man herstellerseitig jede Kokelmöglichkeit ausschließen, geht das, wenn überhaupt, wohl nur auf eine einzige Art und Weise: Hardware und Liquid müssen konkret aufeinander abgestimmt bzw. in Kombination zertifiziert sein. Zugleich müsste die Leistung auf einen DAU-sicheren Bereich heruntergedimmt werden, damit es auch bei Anfänger-Schnappatmung zu keinem Kokeln kommen kann.

Das gibt dann im Ergebnis wohl tatsächlich Kartuschensysteme mit untersetzter Leistung.


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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#60 von Baumbiß Hellschuppe , 04.10.2016 13:38

Zitat von danielN im Beitrag #24

da wird klar gesagt das sich nicht um selbstwickler handelt sondern ein fertiggerät mit fertigcoil.
und da wird im grunde nur das was jeder seit dem ersten Moment weiß auf kompliziert rüber gebracht mit nen schuss selbstwerbung.



Wenn man das ganze noch weiter hinterfragt, kann man das ganze sogar als indirekte Werbung für die Geräte von Big T sehen:
Kauft nur Geräte die in der Leisung gedrosselt oder festgelegt sind und möglichst wenig Eingriffe durch den User erlauben. Damit kann sowas nicht passieren.


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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#61 von Michigan , 04.10.2016 13:52

Erinnert mich etwas an die 3V Forderung vom DKFZ, um sicher zu gehen... Dieser Vorschlag entstammt übrigens aus einer Kokelstudie, wo das Gerät zwischen 3,4-4 Volt ohne nennenswerte Schadstoffanteile funktionierte, allerdings darüber hinaus halt nicht. 3V wurde nicht getestet, da gar nicht einstellbar.

Aber so etwas kommt dabei heraus, wenn Gegner Fakten für ihre Interessen uminterpretieren. 3 Volt für alle. (Obwohl die Wissenschaftler ausdrücklich darauf hingewiesen haben, dass die Ergebnisse nur für dieses Gerät zutreffend sind, nicht übertragbar, wobei dieser Klärung bei der 3V Forderung übersprungen wurde)

Gerade die Hersteller sollten sehr sensibel agieren, wenn sie irgendwelche Forderungen stellen. Sie werden damit eher mehr Schaden als Nutzen erreichen

Es war noch nie so sicher wie heute, anfangs gab es viele mechanische Geräte, danach die Regulierten, wobei die Spannung vorgegeben wurde. Das machte Probleme bei verschiedenen Widerständen. Danach kam die Leistungsregelung, wo der Widerstand nicht die Leistung bestimmt hat. Danach kam die Temperaturregelung. Auch da ist derzeit das Höchstmaß an Sicherheit ermöglicht worden.

Aber es geht ja darum, dass eine 1 Ohm Wicklung mit nicht zu viel Leistung betrieben wird. Auf einen Blick im Netz finde ich zum genannten Gerätes und Coil, max 17W
Hmm, statt Perle vor die Säue schmeißen wäre es vielleicht auch anders möglich, Infos zu verbreiten.


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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#62 von LowIQ , 04.10.2016 13:55

In die eGrips ghoeren eh nur die Liquids rein:

http://www.joyetech.com/e-juice/

Alls aus einer Hand und penibel aufeinander abgstimmt.....wie sichs ghoert....

:-)


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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#63 von vaping falconer , 10.10.2016 05:39

Zitat von vaping falconer im Beitrag #57
Zitat von happyliquid im Beitrag #53
Liebe Dampfer,

wir möchten uns hier zu unserer diskutierten Studie äußern:
(ich versuche möglichst umfassend auf die aufgetauchten Fragen einzugehen)
1. wir Dampfer brauchen, um bei der politischen Situation in Deutschland etwas bewirken zu können, Fakten.
Leider werden von der "Dampfer"- Seite in Deutschland zu wenig wissenschaftliche Ergebnisse geliefert.
2. Diese Fakten müssen nach wissenschaftlichen Maßstäben erhoben werden, alle Ergebnisse werden publiziert.
3. Aufgrund der rechtlichen Bestimmungen für Studien am Menschen (in D hauptsächlich), ist es extrem schwierig
für Unternehmen Studien am lebenden Menschen durchzuführen (Ethikkommission).
Natürlich kann eine Untersuchung an Zellen nur ein unvollständiges Bild liefern.
Inzwischen arbeiten wir mit diversen Universitäten im In- und Ausland zusammen. Hier wird es in nächster Zeit
einige verwertbare Daten geben.
4. Aus rechtlichen Gründen testen wir nur unser eigenes Liquid. Ausserdem treffen wir keine Aussagen über
andere Firmen oder Produkte.
5. Wir wissen sehr genau, dass erfahrene Dampfer ein Gespür für ihr Gerät und ihr Setup haben. Allerdings
ist die überwiegende Mehrheit der Dampfer nicht so professionell. Ihr dürft nicht vergessen, dass hier die
Profis sind. Bei ca 3 Mio Dampfern im Vergleich zu den Nutzerraten zum Forum, gibt es viele andere Dampfer.
Und diese merken den Unterschied leider (noch) nicht.
6. Wir bekommen regelmässig Anfragen von Dampfern, die ein "Setup"-Problem haben. Meist geht es um
unpassend hohe Leistungen und falsche Verdampfer(köpfe). Das gefährliche ist, dass die Köpfe alle kompatibel sind.
Und die Wattzahl nicht automatisch angepasst wir. Insoweit ist die Problemstellung realistisch.
Natürlich ist dies nicht ausschliesslich ein "mechanisches" Problem (Airflow, Nachfluss, Lochgrössen, etc), es kommt
noch ein Beratungsdefizit in Shops bzw im Internet hinzu.
7. Durch Veröffentlichung können wir gegen die berühmten "Kokelstudien" argumentieren, da wir hierbei
festgestellt haben, dass Untersuchungen nur sinnvoll sind, wenn Setup und Equipment zusammen passen.
8. Mit diesen Erkenntnissen haben wir auch diverse Hardwarehersteller informiert, dass eine richtige Kennzeichnung
(Ohm, Watt auch auf den Verdampferköpfen) und Hinweise in den Anleitungen wichtig sind.

Gerne kann ich weitere Fragen beantworten.

Liebe Grüße aus München,

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Als erstes möchte ich mich auch herzlich bedanken, dass Ihr reagiert. Ich weiß das zu schätzen.
Einiges von dem, was Ihr sagt, kann ich nachvollziehen - z.B. dass Ihr aus rechtlichen Gründen nur eigene Produkte untersuchen lasst. Ebenso, dass Anfänger oder Dampfer, die sich nicht, wie wir hier, intensiver mit der Materie beschäftigen, ganz andere Infos brauchen als wir. Und genauso, dass es nun mal aus ethischen Gründen (oder Ethik-Kommissions-Gründen) unmöglich ist Studien an Menschen durchzuführen.
Was ich zu kritisieren habe ist Folgendes:
Wie kann man mit der Veröffentlichung von Kokelstudien gegen die berühmten Kokelstudien argumentieren? So, wie ich das sehe, hat das von Euch beauftragte Institut ebenfalls eine Kokelstudie gemacht, ohne dass Ihr es deutlich als Kokeln benennt – wie soll das Anfängern / Nicht-Wissenden helfen? Dann sagt doch wenigstens klar und deutlich in Eurer Veröffentlichung dazu, dass es ums Kokeln geht und erklärt den Ahnungslosen, was Kokeln genau ist und wieso dabei durch Zerfall des Liquids (bzw. v.a. des Glyzerins) Schadstoffe entstehen – aber dann bitte auch, dass diese Schadstoffe immer noch in weitaus geringerem Maße entstehen als beim Rauchen. Das wäre dann auch eine allgemeingültige Aussage mit entsprechener Aussagekraft – und nicht eine, wo Ihr zwar aus rechtlichen Gründen nur eigene Liquids benennt, aber dazu beitragt, dass Anfänger / Umsteiger / Ahnungslose weiter verwirrt werden. Denn die schlagen dann garantiert bei Euch und in den Foren auf und fragen, ob die Studie denn nun nur für Euer benanntes Setup und Equipment und Euer Liquid gilt oder ob ... usw. usw.
Es gibt nicht zu wenig Studien, es gibt inzwischen sehr viele. Warum sollten die „deutsch“ sein müssen? Man könnte auch schlicht eine Übersetzung in Auftrag geben. Wäre vermutlich auch billiger als selbst die x-te Kokelstudie anfertigen zu lassen.
Und wisst Ihr, was mich am meisten auf die Palme bringt? Warum schließt Ihr Händler / Hersteller Euch nicht zusammen um gegen die Wurzel des Übels anzugehen, nämlich eine Regulierung, die inzwischen von den wissenschaftlichen Erkenntnissen völlig überholt und ad absurdum geführt wurde?
Wenn Ihr schon mit den Herstellern Kontakt aufnehmt, warum dann nicht so, dass sich alle in einer europäischen Vereinigung zusammenschließen und den Wahnsinn an der Wurzel bekämpfen, statt dass jeder sein eigenes Süppchen kocht (und sein eigenes Schäfchen ins Trockene zu bringen versucht)? Warum passiert nichts auf EU-Ebene? Warum machen alle Hersteller und Händler dasselbe und lassen sich genau das aufzwingen, was man „teile und herrsche“ nennt – die EU gibt Lippenbekenntnisse ab, dass es um die „Harmonisierung des EU-Marktes“ ginge, und was dabei gerade herauskommt sehen wir: das Gegenteil von „Harmonisierung“. Und die Regulierer und die, die starke Lobbys haben, lachen sich ins Fäustchen, weil sie es geschafft haben, den Markt in Tausende von Einzelkämpfern zu zersplittern.

Warum bildet Ihr Händler und Hersteller nicht selbst eine gescheite Lobby, die gegen die Prämissen angeht? Wie die offensichtlich schon gar nicht mehr hinterfragte Prämisse, dass für ein Produkt, über das sich ausnahmslos ALLE, auch die Widersacher, einig sind, dass es „harm reduction“ entspricht, dennoch einen unmöglichen Beweis seiner Harmlosigkeit antreten muss, während das nachweislich schädliche Produkt, nämlich die Tabakzigarette, diese „Beweise“ nicht antreten muss? Oder die Prämisse, dass es irgendwie sinnvoll wäre, ab Mai 2017 nur noch 10-ml-Fläschchen zu verkaufen, weil das weniger gefährlich wäre für „die Kiiiiinder“? Ihr dürft Euch nicht wundern, wenn wir Kunden Euch skeptisch gegenüberstehen, wenn Ihr solchen Mist nicht hinterfragt und man nur annehmen kann, dass es Euch – zu unseren Lasten – nutzen wird, diesen Schwachsinn zu akzeptieren und Euch brav innerhalb der Kafka-Regeln zu bewegen.

Meiner Meinung nach solltet Ihr Euer Geld nicht in die x-te Studie stecken, die es mit selbem Inhalt, nur auf Englisch schon gibt, was nun mal die international anerkannte Sprache für wissenschaftliche Veröffentlichungen ist – sondern in gute Anwälte, die Euch sagen, wie und an welcher Stelle man die TPD angreifen kann. Und am besten gleich in Zusammenschluss mit den Rauchern, die wir alle mal waren und die weiterhin genauso verarscht werden wie wir. Ca. 20% der Bevölkerung sind Rauch und / oder Dampfer – aber die Regulierer und Big Player haben es geschafft uns alle fein säuberlich voneinander zu trennen, so dass keiner mehr was bewirken kann.

Meiner Meinung nach tragt Ihr mit solchen Studien nur zum allgemeinen Irrsinn bei weil Ihr Euch den Regeln des Irrsinns unterwerft, statt ihn anzugreifen. Und dazu, dass sich die Dampfercommunity, die aus Herstellern und Kunden besteht, zur Freude der Regulierer und derer, die um die eigenen Pfründe fürchten (Big T, Big P), weiter aufsplittet.

Statt dieser Studie hättet Ihr auch einen netten Flyer erstellen können, den Ihr Euren Produkten beilegt und der die Kunden darüber aufklärt, was „Kokeln“ allgemein bedeutet, nicht bezogen auf ein bestimmtes Setup und Equipment plus Eure Liquids. Und mit Hinweis auf bereits bestehende Studien. Wie viele davon sollen denn noch gemacht werden um zur gleichen Aussage zu kommen, dass Kokeln bäh ist und Schadstoffe entstehen lässt, die beim normalen Betrieb der Dampfen nicht entstehen? Wie oft muss man noch erläutern, dass verbrannter Toast a) nicht schmeckt und b) nicht gesundheitsförderlich ist, dass das aber kein Grund sein kann Toaster tot zu regulieren? Und warum sollte es sinnvoll sein, dass jedes Land für sich zu diesem intellektuell hoch anspruchsvollen Schluss findet?

Ich habe fertig. Zumindest erst mal.



ich hätt's ja gut gefunden die Diskussion weiter zu führen @happyliquid - so viele Fragen, so was von keine Antworten ...


lenichen hat das geliked!
 
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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#64 von Blaudampfer , 10.10.2016 09:17

Ich habe mir die Studie auch angesehen und für mich ziehe ich daraus den Schluss daß bei noralem sachgemäßem Gebrauch keinerlei Toxicität erkennbar ist, es sterben keine Zellen ab.

Dampfen an sich ist also ungefährlich.

Allerdings ist in der Zusammenfassung nicht sehr glücklich formuliert daß TPD-konformes Liquid (bei Überhitzung) schädlich wirken kann, aber das ist eben auch eine Tatsache.

Gut zu sehen ist daß es nicht direkt nur davon abhängt wieviel Leistung reingegeben wird ob es kokelt, sondern vielmehr vom Gesamtsetting, also welcher Verdampferkopf benutzt wird, elche Wicklung im Verdampfer ist.

Daraus ist deutlich zu sehen daß eine Begrenzung der Spannung oder Leistung bei Akkuträgern nicht sinnvoll wäre sondern es jeweils auf das
individuelle Setup ankommt.

Dort scheint nach der Meinung von Happy Liquid noch ein Bedarf für bessere Beratung/Kennzeichnung seitens der Hersteller zu bestehen, beziehungsweise ein Bedarf für Geräte die das Kokeln erkennen und stoppen.



 
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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#65 von hansklein , 10.10.2016 09:38

Aha Blaudampfer. Wird also Zeit, das für AT die TC erfunden und mit den passenden Verdampfern verheiratet wird, bis das der ... sie scheidet. Der AT erkennt den aufgeschraubten Verdampfer per Codeübertragung, den verwendetn Coil + Draht per Softwarekennung und schränkt entsprechend die Wattzahlen ein. Bei Selbstwicklern verweigert er mangels Kennung den Dienst. Sicherheit 3.0 :-)


Informationen gesucht? Hier gibts das Lexikon: Dampfer Lexikon! Da gibts Informationen, z.b.
Welchen Akku für geregelten Akkuträger?


 
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RE: Happy Liquid - Studie zu Auswirkungen der Hardware

#66 von vaping falconer , 15.10.2016 06:01

Zitat von vaping falconer im Beitrag #63
Zitat von vaping falconer im Beitrag #57
Zitat von happyliquid im Beitrag #53
Liebe Dampfer,

wir möchten uns hier zu unserer diskutierten Studie äußern:
(ich versuche möglichst umfassend auf die aufgetauchten Fragen einzugehen)
1. wir Dampfer brauchen, um bei der politischen Situation in Deutschland etwas bewirken zu können, Fakten.
Leider werden von der "Dampfer"- Seite in Deutschland zu wenig wissenschaftliche Ergebnisse geliefert.
2. Diese Fakten müssen nach wissenschaftlichen Maßstäben erhoben werden, alle Ergebnisse werden publiziert.
3. Aufgrund der rechtlichen Bestimmungen für Studien am Menschen (in D hauptsächlich), ist es extrem schwierig
für Unternehmen Studien am lebenden Menschen durchzuführen (Ethikkommission).
Natürlich kann eine Untersuchung an Zellen nur ein unvollständiges Bild liefern.
Inzwischen arbeiten wir mit diversen Universitäten im In- und Ausland zusammen. Hier wird es in nächster Zeit
einige verwertbare Daten geben.
4. Aus rechtlichen Gründen testen wir nur unser eigenes Liquid. Ausserdem treffen wir keine Aussagen über
andere Firmen oder Produkte.
5. Wir wissen sehr genau, dass erfahrene Dampfer ein Gespür für ihr Gerät und ihr Setup haben. Allerdings
ist die überwiegende Mehrheit der Dampfer nicht so professionell. Ihr dürft nicht vergessen, dass hier die
Profis sind. Bei ca 3 Mio Dampfern im Vergleich zu den Nutzerraten zum Forum, gibt es viele andere Dampfer.
Und diese merken den Unterschied leider (noch) nicht.
6. Wir bekommen regelmässig Anfragen von Dampfern, die ein "Setup"-Problem haben. Meist geht es um
unpassend hohe Leistungen und falsche Verdampfer(köpfe). Das gefährliche ist, dass die Köpfe alle kompatibel sind.
Und die Wattzahl nicht automatisch angepasst wir. Insoweit ist die Problemstellung realistisch.
Natürlich ist dies nicht ausschliesslich ein "mechanisches" Problem (Airflow, Nachfluss, Lochgrössen, etc), es kommt
noch ein Beratungsdefizit in Shops bzw im Internet hinzu.
7. Durch Veröffentlichung können wir gegen die berühmten "Kokelstudien" argumentieren, da wir hierbei
festgestellt haben, dass Untersuchungen nur sinnvoll sind, wenn Setup und Equipment zusammen passen.
8. Mit diesen Erkenntnissen haben wir auch diverse Hardwarehersteller informiert, dass eine richtige Kennzeichnung
(Ohm, Watt auch auf den Verdampferköpfen) und Hinweise in den Anleitungen wichtig sind.

Gerne kann ich weitere Fragen beantworten.

Liebe Grüße aus München,

Euer happy liquid-Team




Als erstes möchte ich mich auch herzlich bedanken, dass Ihr reagiert. Ich weiß das zu schätzen.
Einiges von dem, was Ihr sagt, kann ich nachvollziehen - z.B. dass Ihr aus rechtlichen Gründen nur eigene Produkte untersuchen lasst. Ebenso, dass Anfänger oder Dampfer, die sich nicht, wie wir hier, intensiver mit der Materie beschäftigen, ganz andere Infos brauchen als wir. Und genauso, dass es nun mal aus ethischen Gründen (oder Ethik-Kommissions-Gründen) unmöglich ist Studien an Menschen durchzuführen.
Was ich zu kritisieren habe ist Folgendes:
Wie kann man mit der Veröffentlichung von Kokelstudien gegen die berühmten Kokelstudien argumentieren? So, wie ich das sehe, hat das von Euch beauftragte Institut ebenfalls eine Kokelstudie gemacht, ohne dass Ihr es deutlich als Kokeln benennt – wie soll das Anfängern / Nicht-Wissenden helfen? Dann sagt doch wenigstens klar und deutlich in Eurer Veröffentlichung dazu, dass es ums Kokeln geht und erklärt den Ahnungslosen, was Kokeln genau ist und wieso dabei durch Zerfall des Liquids (bzw. v.a. des Glyzerins) Schadstoffe entstehen – aber dann bitte auch, dass diese Schadstoffe immer noch in weitaus geringerem Maße entstehen als beim Rauchen. Das wäre dann auch eine allgemeingültige Aussage mit entsprechener Aussagekraft – und nicht eine, wo Ihr zwar aus rechtlichen Gründen nur eigene Liquids benennt, aber dazu beitragt, dass Anfänger / Umsteiger / Ahnungslose weiter verwirrt werden. Denn die schlagen dann garantiert bei Euch und in den Foren auf und fragen, ob die Studie denn nun nur für Euer benanntes Setup und Equipment und Euer Liquid gilt oder ob ... usw. usw.
Es gibt nicht zu wenig Studien, es gibt inzwischen sehr viele. Warum sollten die „deutsch“ sein müssen? Man könnte auch schlicht eine Übersetzung in Auftrag geben. Wäre vermutlich auch billiger als selbst die x-te Kokelstudie anfertigen zu lassen.
Und wisst Ihr, was mich am meisten auf die Palme bringt? Warum schließt Ihr Händler / Hersteller Euch nicht zusammen um gegen die Wurzel des Übels anzugehen, nämlich eine Regulierung, die inzwischen von den wissenschaftlichen Erkenntnissen völlig überholt und ad absurdum geführt wurde?
Wenn Ihr schon mit den Herstellern Kontakt aufnehmt, warum dann nicht so, dass sich alle in einer europäischen Vereinigung zusammenschließen und den Wahnsinn an der Wurzel bekämpfen, statt dass jeder sein eigenes Süppchen kocht (und sein eigenes Schäfchen ins Trockene zu bringen versucht)? Warum passiert nichts auf EU-Ebene? Warum machen alle Hersteller und Händler dasselbe und lassen sich genau das aufzwingen, was man „teile und herrsche“ nennt – die EU gibt Lippenbekenntnisse ab, dass es um die „Harmonisierung des EU-Marktes“ ginge, und was dabei gerade herauskommt sehen wir: das Gegenteil von „Harmonisierung“. Und die Regulierer und die, die starke Lobbys haben, lachen sich ins Fäustchen, weil sie es geschafft haben, den Markt in Tausende von Einzelkämpfern zu zersplittern.

Warum bildet Ihr Händler und Hersteller nicht selbst eine gescheite Lobby, die gegen die Prämissen angeht? Wie die offensichtlich schon gar nicht mehr hinterfragte Prämisse, dass für ein Produkt, über das sich ausnahmslos ALLE, auch die Widersacher, einig sind, dass es „harm reduction“ entspricht, dennoch einen unmöglichen Beweis seiner Harmlosigkeit antreten muss, während das nachweislich schädliche Produkt, nämlich die Tabakzigarette, diese „Beweise“ nicht antreten muss? Oder die Prämisse, dass es irgendwie sinnvoll wäre, ab Mai 2017 nur noch 10-ml-Fläschchen zu verkaufen, weil das weniger gefährlich wäre für „die Kiiiiinder“? Ihr dürft Euch nicht wundern, wenn wir Kunden Euch skeptisch gegenüberstehen, wenn Ihr solchen Mist nicht hinterfragt und man nur annehmen kann, dass es Euch – zu unseren Lasten – nutzen wird, diesen Schwachsinn zu akzeptieren und Euch brav innerhalb der Kafka-Regeln zu bewegen.

Meiner Meinung nach solltet Ihr Euer Geld nicht in die x-te Studie stecken, die es mit selbem Inhalt, nur auf Englisch schon gibt, was nun mal die international anerkannte Sprache für wissenschaftliche Veröffentlichungen ist – sondern in gute Anwälte, die Euch sagen, wie und an welcher Stelle man die TPD angreifen kann. Und am besten gleich in Zusammenschluss mit den Rauchern, die wir alle mal waren und die weiterhin genauso verarscht werden wie wir. Ca. 20% der Bevölkerung sind Rauch und / oder Dampfer – aber die Regulierer und Big Player haben es geschafft uns alle fein säuberlich voneinander zu trennen, so dass keiner mehr was bewirken kann.

Meiner Meinung nach tragt Ihr mit solchen Studien nur zum allgemeinen Irrsinn bei weil Ihr Euch den Regeln des Irrsinns unterwerft, statt ihn anzugreifen. Und dazu, dass sich die Dampfercommunity, die aus Herstellern und Kunden besteht, zur Freude der Regulierer und derer, die um die eigenen Pfründe fürchten (Big T, Big P), weiter aufsplittet.

Statt dieser Studie hättet Ihr auch einen netten Flyer erstellen können, den Ihr Euren Produkten beilegt und der die Kunden darüber aufklärt, was „Kokeln“ allgemein bedeutet, nicht bezogen auf ein bestimmtes Setup und Equipment plus Eure Liquids. Und mit Hinweis auf bereits bestehende Studien. Wie viele davon sollen denn noch gemacht werden um zur gleichen Aussage zu kommen, dass Kokeln bäh ist und Schadstoffe entstehen lässt, die beim normalen Betrieb der Dampfen nicht entstehen? Wie oft muss man noch erläutern, dass verbrannter Toast a) nicht schmeckt und b) nicht gesundheitsförderlich ist, dass das aber kein Grund sein kann Toaster tot zu regulieren? Und warum sollte es sinnvoll sein, dass jedes Land für sich zu diesem intellektuell hoch anspruchsvollen Schluss findet?

Ich habe fertig. Zumindest erst mal.



ich hätt's ja gut gefunden die Diskussion weiter zu führen @happyliquid - so viele Fragen, so was von keine Antworten ...


Keine Antwort ist auch ne Antwort @happyliquid
Kundenbindung sieht für meine Begriff anders aus. Schade.


 
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