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RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#51 von Dampfphönix , 09.03.2016 11:17

Wenn man Jung ist ist das Alter, Schmerzen, Konsequenzen eine Ewigkeit weg...man ist unsterblich in dem Alter, unverwundbar so zu sagen....
und man hat keine Erfahrung mit Sucht.....also auch kein Gefahrenbewusstsein, gilt fürs Rauchen und....
so tappt man dann in die Falle weil man die Vorteile, meist soziale, ZB Sishakonsum in der Gruppe, Kontaktmittel....günstig bewertet und es soll ja erstmal nur ein Test sein,
dann noch einer, passiert ja nichts schlimmes, und irgendwann schnappt die Falle zu...reingeschlittert......die Sucht greift, erste Erfahrung mit Kontrollverlust und zu spät.

Die Argumente des VFFED kann ich verstehen, sollen sie es versuchen, Tatsache ist einfach dass weniger Menschen Umsteigen also mehr früher sterben, egal wieso sie angefangen haben zu Rauchen.
Pöla will verhindern dass Jugendliche in Fallen tappen die eben aufgrund ihrer "Unmündigkeit", eben der gefühlten Unverwundbarkeit weit offen stehen. Rechnet man langfristig, können mehr Menschen gesünder leben wenn der Tabak aus der Welt verschwindet, ob es deshalb ethisch gerecht fertig ist die aktuellen Raucher zu opfern indem sie keine E-Zigaretten mehr bekommen wage ich zu bezweifeln.
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass einem die eigene Gesundheit selbst gehört, sie gehört genau so der Gesellschaft bzw denen zu denen letztlich das erwirtschaftete Geld hin fließt.
Die Verantwortlichen der Steuerung denken in größeren Kategorien, Massen von Menschen, längeren Zeiträumen. Daher die Opferbereitschaft, das über Leichen gehen.
Das ist ein weiterer Grund für die Regulierungen. Der Plan ist langfristig angelegt, mancher von uns wird das Resultat gar nicht mehr mitbekommen.
Die Sichtweise der Regulierer ist ideologisch arg abstrakt und kaltherzig, hinzu kommen die WIRTSCHAFTLICHEN Interessen, und das zusammen ergibt das Bild das sich uns offenbart.


 
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RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#52 von TKK-Dampfer , 09.03.2016 11:17

Zitat von heimchen im Beitrag #48

Bei all der gerechtfertigten Kritik an der Frau, aber ob die PöLa wirklich die Schuld trägt, dass heutige und zukünftige Raucher sterben? Die Raucher haben von alleine damit angefangen, obwohl man schon wusste, wie ungesund es ist (sein kann).


Hm ist es nicht so das jemand der weiß wie man jemanden aus Klemme / Not helfen und dies nicht tut, sich der unterlassenen Hilfeleistung schuldig macht.
Es ist doch nicht entscheidend warum jemand in eine gefährliche Lage gekommen ist. Entscheidend ist, das ich wenn ich weiß wie man helfen kann du tue das nicht.
Unterlassene Hilfeleistung kann auch zur Anklage wegen fahrlässiger Tötung führen. Wenn mein Nichtstun mit Todesfolge endet.


TKK


 
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RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#53 von Gelöschtes Mitglied , 09.03.2016 11:28

ja genau, wir klagen alle Eltern von rauchenden Jugendlichen an, fahrlaessige Toetung zu begehen, wenn man sie nicht dampfen laesst


zuletzt bearbeitet 09.03.2016 11:28 | Top

RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#54 von heimchen , 09.03.2016 11:39

Zitat von TKK-Dampfer im Beitrag #52
Zitat von heimchen im Beitrag #48

Bei all der gerechtfertigten Kritik an der Frau, aber ob die PöLa wirklich die Schuld trägt, dass heutige und zukünftige Raucher sterben? Die Raucher haben von alleine damit angefangen, obwohl man schon wusste, wie ungesund es ist (sein kann).


Hm ist es nicht so das jemand der weiß wie man jemanden aus Klemme / Not helfen und dies nicht tut, sich der unterlassenen Hilfeleistung schuldig macht.
Es ist doch nicht entscheidend warum jemand in eine gefährliche Lage gekommen ist. Entscheidend ist, das ich wenn ich weiß wie man helfen kann du tue das nicht.
Unterlassene Hilfeleistung kann auch zur Anklage wegen fahrlässiger Tötung führen. Wenn mein Nichtstun mit Todesfolge endet.


Ich spiele jetzt mal PöLa: "Dafür gibt es die sicheren Pharmaprodukte, seit Jahren, ich habe sie immer empfohlen, ergo, habe keine unterlassene Hilfestellung für aufhörwillige Raucher begangen, Ihr hattet ja die Chance, e-zigs als Medikament reguliert zu bekommen, wolltest Ihr ja nicht. Jetzt ist es halt ein Tabakprodukt und meine Ethik lässt das natürlich nicht zu, ein Tabakprodukt zu empfehlen".


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RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#55 von lenichen , 09.03.2016 12:59

Zitat von heimchen im Beitrag #48

Bei all der gerechtfertigten Kritik an der Frau, aber ob die PöLa wirklich die Schuld trägt, dass heutige und zukünftige Raucher sterben? Die Raucher haben von alleine damit angefangen, obwohl man schon wusste, wie ungesund es ist (sein kann).

Mir ging es ja um die Begründung der Strafanzeige gegen PöLa (falls es dazu kommt). ;)


Das ist mE alles ein sache der perspektive. Die letzten posts und argumente kann ich zwar nachvollziehen, aber mir stellt sich die frage,
ob institutionen das recht haben (dürfen) darüber zu bestimmen, ob und wann und wie ich was in meinem leben entscheide zu tun oder eben auch nicht.
Die intetion von pöla und ihrer WHO als auch pharma in allen ehren...können die ruhig machen, aber nicht so !
Ich möchte mich doch weiter selbst ohne gesetzliche zwangsmaßnahmen und regulierungssteuerungen frei dafür entscheiden können,
ob ich rauchen, tablettchen futtern, kaugummi kauen oder dampfen will und kann. Entscheidungsfreiheit !!!

Unterlassene hilfestellung ist es ja nicht, eher eine zwangsweises hinschieben der massen zu IHRER MEINUNG nach besseren alternativen.
Da spielen sicher größenwahn und monetäre interessen mit rein. Nur rechtfertigt das mMn NICHT, vorsätzlich falsch zu informieren,
(MAK- u.a.)werte zu erfinden oder zu konstruieren ( 16000 züge,...) um so regularien durchzutricksen.
Die pro-dampf-fraktion hat ja durchaus ebenso nachvollziehbare argumente, nur stehen da keine milliarden dahinter.
Das sind für mich die wahren ideologen, die erstmal für eine frei verfügbare alternative zum rauchen kämpfen ohne auf finanzielle vorteile zu schielen.

Und deshalb finde ich die anzeige bei der staatsanwaltschaft in teilen sehr wohl gerechtfertigt, da durch ihr zutun unter vortäuschung falscher tatsachen ein gesetz erschlichen bzw. durchgetrickst wurde. ( Dasselbe lief ja schon in brüssel um die nichttabakhaltige ezigarette in die TPRL zu bekommen. )

Zitat
Eben dort hat die Auskunftsperson in ihrer Funktion als geladene Einzelsachverständige wissentlich die Unwahrheit gesagt,

als sie von einem MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatz-Konzentration) des E-Zigaretten Liquidinhaltsstoffes Propylenglykol (PG) gesprochen hat

und auf die angeblich immense Gefährlichkeit dieses Stoffes hingewiesen hat. (Video- und Wortprotokoll dazu liegen vor.)

Diese Aussage ist schlicht unwahr
und hat leider mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zur Entscheidungsfindung im deutschen Bundestag beigetragen.

Es gibt tatsächlich keinen festgelegten MAK-Grenzwert für diesen Stoff, da er als unbedenklich gilt. Dieser Umstand muss Frau Dr. Pötschke-Langer als Einzelsachverständige bekannt gewesen sein. (Siehe dazu auch die Liste der MAK-Werte im Rechtsinformationssystem des Bundes.)
Sämtliche von der Leiterin der Abteilung Stabsstelle Krebsprävention dazu genannten Grenzwerte sind deshalb auch als unwahr anzusehen.



Klar mussten sie ein nichttabakprodukt erstmal zum tabakprodukt umtricksen, aber da dampf nunmal nix mit tabak zu tun hat, hätte sie, wenn man es per def. getrennt gelassen hätte, auch kein tabakprodukt empfehlen müssen. Da aber ja 70% des WHO-etats von seiten der wirtschaft kommen war sowas vorhersehbar.

Ihre "ethik" ist deshalb konstruiert und scheinheilig, solange 100te ihrer arztkollegen das ganze befürworten und sie selbst keine grobe schädlichkeit belegen kann.
Und wenn man ALLE heute VERFÜGBAREN fakten auf den tisch legt und diese OBJEKTIV bewerten würde sieht das ganze sicher schon anders aus.
Das weiß die frau auch...warum sonst werden deshalb werte erfunden, minimalste schadstoffkonzentrationen ( formaldehyd, feinstaub, nitrosamine,...) nicht in relation zum tabakrauch gesetzt ? EBEN !!!! Weil dann dem dümmsten klar werden würde, wo giftig und wo viel weniger giftig. Und alleine das ist maßgeblich !!!


"Nicht die Flüchtlinge gefährden unsere Gesellschaft - vielmehr bedroht das globale Kapital die gesamte Weltordnung !"
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Menschenrechte:" Jeder Mensch hat das auf Leben, Freiheit und Sicherheit ! " Auch Flüchtlinge...^^


 
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RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#56 von koschibaer , 09.03.2016 13:18

Zitat von lenichen im Beitrag #55

Ich möchte mich doch weiter selbst ohne gesetzliche zwangsmaßnahmen und regulierungssteuerungen frei dafür entscheiden können,
ob ich rauchen, tablettchen futtern, kaugummi kauen oder dampfen will und kann. Entscheidungsfreiheit !!!



Kannst du doch.

Zitat

Und deshalb finde ich die anzeige bei der staatsanwaltschaft in teilen sehr wohl gerechtfertigt, da durch ihr zutun unter vortäuschung falscher tatsachen ein gesetz erschlichen bzw. durchgetrickst wurde. ( Dasselbe lief ja schon in brüssel um die nichttabakhaltige ezigarette in die TPRL zu bekommen. )



Das Gesetz wurde nicht von PöLa verabschiedet, sondern vom Gesetzgeber, der auch anderweitig Informationen erhalten hat. Dass diese keine Beachtung fanden, ist wohl nicht das Problem von PöLa. Ich finde die Anzeige nicht gerechtfertigt, sondern lächerlich.

Zitat
Klar mussten sie ein nichttabakprodukt erstmal zum tabakprodukt umtricksen, aber da dampf nunmal nix mit tabak zu tun hat, hätte sie, wenn man es per def. getrennt gelassen hätte, auch kein tabakprodukt empfehlen müssen. Da aber ja 70% des WHO-etats von seiten der wirtschaft kommen war sowas vorhersehbar.



Wer trägt nun Schuld? PöLa, BGH, EU-Kommission, EU-Parlament, Bundestag, Bundesrat, Parlament...? Ziemlich viele beteiligte, oder nicht?


heimchen hat das geliked!
 
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RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#57 von TKK-Dampfer , 09.03.2016 13:23

Wer trägt die Schuld?
Naja es gab mal Zeiten da wurde die WHO nur von den Regierungen finanziert. Irgendwann haben die sich zurück gezogen, nach dem Motto: Mal sehen ob jemand einspringt.
Nun die Pharmakonzerne sind eingesprungen. Aber nach dem das alles keine Sozialvereine sind. Wollen die für ihr Engagement auch was zurück haben.


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RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#58 von vaping falconer , 10.03.2016 00:03

Ich gebe offen zu, dass ich mich mit TTIP noch nicht näher befasst habe - aber könnte es nicht sein, dass TTIP uns sogar nützen könnte, wenn die vom überm großen Teich klagen können, wenn ihre Handelsmöglichkeiten hier aufgrund TPD2 drastisch eingeschränkt sind? Oder bin ich jetzt naiv?


 
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RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#59 von Gelöschtes Mitglied , 10.03.2016 00:06

Zitat von vaping falconer im Beitrag #58
Ich gebe offen zu, dass ich mich mit TTIP noch nicht näher befasst habe - aber könnte es nicht sein, dass TTIP uns sogar nützen könnte, wenn die vom überm großen Teich klagen können, wenn ihre Handelsmöglichkeiten hier aufgrund TPD2 drastisch eingeschränkt sind? Oder bin ich jetzt naiv?


noe, hier ist noch jmd. , myself z.B. und noch viele andere, die auch so denken und manche sogar keine E-Dampfer sind, aber fuer uns stimmen :)



RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#60 von colonius , 10.03.2016 01:07

Zitat von vaping falconer im Beitrag #58
Ich gebe offen zu, dass ich mich mit TTIP noch nicht näher befasst habe - aber könnte es nicht sein, dass TTIP uns sogar nützen könnte, wenn die vom überm großen Teich klagen können, wenn ihre Handelsmöglichkeiten hier aufgrund TPD2 drastisch eingeschränkt sind? Oder bin ich jetzt naiv?

Naja, ich halte die Nachteile, die wir uns mit TTIP einhandeln, für sehr viel schwerwiegender als den Vorteil, daß irgendein amerikanisches Unternehmen vielleicht mit ungewissem Ausgang gegen TPD2 klagen könnte. Abgesehen davon; TPD2 steht, TTIP käme/kommt später und ob das dann noch greift?


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... aber ich bin doch lieber jeden Tag glücklich als im Recht. (Slartibartfaß)


 
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RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#61 von Gelöschtes Mitglied , 10.03.2016 01:31

noe, so schlimm ist das nicht, Camembert bleibt Camembert und Saubazis san koane Saupreissen, musst dir halt ueberlegen, wem du nach TTIP zugehoerig bist, die Qual der Wahl :)


zuletzt bearbeitet 10.03.2016 01:32 | Top

RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#62 von Gelöschtes Mitglied , 10.03.2016 02:11

Zitat von colonius im Beitrag #60
Zitat von vaping falconer im Beitrag #58
Ich gebe offen zu, dass ich mich mit TTIP noch nicht näher befasst habe - aber könnte es nicht sein, dass TTIP uns sogar nützen könnte, wenn die vom überm großen Teich klagen können, wenn ihre Handelsmöglichkeiten hier aufgrund TPD2 drastisch eingeschränkt sind? Oder bin ich jetzt naiv?

Naja, ich halte die Nachteile, die wir uns mit TTIP einhandeln, für sehr viel schwerwiegender als den Vorteil, daß irgendein amerikanisches Unternehmen vielleicht mit ungewissem Ausgang gegen TPD2 klagen könnte. Abgesehen davon; TPD2 steht, TTIP käme/kommt später und ob das dann noch greift?



JA - dieses Ding mit den Klagen, die US-Amerikanische Firmen dann beispielsweise gegen ein EU-Land richten könnten, wenn dortige Regelungen ihre Gewinne drohen zu schmälern, gilt dann auch für schon bestehende Regelungen. Würde ich echt interessant finden, wenn ne US-Firma tatsächlich dann gegen Deeuitschlaand sich was versucht einzuklagen und wenn das dann sogar zu einer EU-Regelung gehört. Aber ich denke, für son kleinscheiss wird CETA und TTIP nicht genutzt werden. Es wird eher darauf hinauslaufen, dass US-Grossfirmen, die in EU Tätig sind, beispielsweise klagen, dass sie wegen dem hohen Mindestlohn ihrer deutschen Beschäftigten Verluste haben. So unterläuft man dann Arbeitsschutz, Arbeitszeit und Lohnregelungen. Wenn sich dann jemand drüber beschweren sollte heisst es "ooch - dafür können wa nüscht - sind EU Verträge....". Aber Betroffene werden nüscht sagen, weilse Angst um ihren Job haben. Und die Wenigen, die sich beschweren, dass für sie dann der Mindestlohn, Arbeitszeit usw. nicht gilt, die bekommen ne ganz normale Kündigung, fallen dann flugs nach sechs Monaten Arbeitslosigkeit in die Hartrz-Falle und stehen dann als 1-€-Jobber-Sklaven zur Verfügung. Das hat System. Das sind die dunklen Seiten die kommen werden. Hartz-IV-CETA-TTIP : Ein Zahnrad greift ins andere.


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RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#63 von Chandra , 10.03.2016 07:30

Ja, da kommen ganz dunkle Zeiten auf uns zu.

Was das "die-Gesundheit-gehört-auch-denen, denen-das-Geld-zufließt" angeht: Es geht hier doch gar nicht um Gesundheit. Auch nicht darum, dass die (zukünftigen) Arbeitssklaven so gesund wie möglich sind. Das interessiert die Mächtigen einen Scheiß. Wenn jemand gesundheitlich ausfällt, wird er ersetzt, und es ist doch prima, wenn die meisten spätestens in den 50igern nicht mehr können, da erledigt sich das Aussortieren der "Leistungsschwachen" von alleine...Wenn es wirklich um Gesundheit ginge, müßte als erstes der übermäßige Arbeitstreß abgebaut werden, der für viel mehr physische und psychische Erkrankungen verantwortlich ist, als alle Suchtprobleme zusammen.

Es geht um die Entsolidarisierung des Gesundheitsbereiches. Jeder soll glauben (und viele wollen das auch), dass Gesundheit machbar ist. Man muss nur gesund leben, die Ernährung, das Gewicht und die Fitness optimieren, jedwede stoffliche Sucht abstellen, und voila: das Ergebnis ist Gesundheit! Dieser kollektive Trugschluß berechtigt dann zum Ausstieg aus dem staatlichen Gesundheitssystem, denn jeder Kranke ist dann selbst schuld an seiner Erkrankung, und soll dann gefälligst auch selber für alle Folgekosten zahlen, bzw. horrende Versicherungsbeiträge in die dann alleinig existierende private Krankenversicherung einzahlen. So ist das für die Zukunft gedacht. Es geht letztendlich hier nur um Geld (das in diesem Falle der Staat spart und die Versicherer verdienen), wie es überall nur noch um Profitmaximierung geht...

Was das eigentliche Thema hier angeht: dass Pöla wegen fahrlässiger Tötung in einem besonders schweren Fall angezeigt werden soll, finde ich absolut gerechtfertigt.


 
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zuletzt bearbeitet 10.03.2016 | Top

RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#64 von TKK-Dampfer , 10.03.2016 09:06

Nochmal kurz TTIP & CETA auch wenn es OT ist.
Damit wollen sich große Unternehmen und Investoren ihre Investitionen sichern. Wenn ein Staat Gesetzte erlässt, welche was verbieten. zBsp. Atomstrom dann können die auf Schadenersatz klagen.
Noch schlimmer Dienstleistungen sollen auch mit rein. Mindestlohn dann ade. Dumpinglöhne verbieten geht sonst Schadenersatzklage.
Der Oberhammer ist: Nicht ordentliche Gerichte sollen die Urteile fällen, sondern private Schiedsgerichte. Demokratische Rechtsstaatlichkeit ade.
Ein Kanadischer oder Amerikanischer Hersteller von e-Zigaretten oder Liquids könnte dann den Deuschten Staat auf Schadensersatz verklagen. Das würde aber nicht zwingend beuten,
das die dann ihre Sachen trotzdem verkaufen dürften. Dem Hersteller wärs dann egal, er bekommt seine Gewinne wenn nicht durch verkauf der Ware dann durch Klagen.
Da könnte man sich Fragen, warum das BfR dann solche eine Entscheidung bezüglich Glyphosat macht. Vielleicht schon Angst vor TTIP?


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RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#65 von dcon , 01.05.2016 21:59

TTIP führt doch so weit ich es verstanden habe dazu, dass jedes Produkt, das in einem der Märkte zugelassen ist, auch im anderen Markt nicht beschränkt werden darf. Damit würde doch die TPD2 sofort untergehen, oder? Ich habe keine Ahnung, inwiefern z.B. Liquids in den USA reguliert sind, aber vermutlich gibts da keine 10ml Beschränkung.

So schlimm und ablehnenswert TTIP ist, fürs Dampfen wäre das doch ein Vorteil?!



 
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RE: 07.03.16 - (A) OTS - Der VFEED schlägt Alarm

#66 von Gelöschtes Mitglied , 01.05.2016 23:02

Könnte man so denken, wird aber so nicht kommen. Stelle mal vor, was würde passieren, wenn Smith & Wesson klagen würde, das hier in D verkaufen zu wollen http://www.smith-wesson.com/webapp/wcs/s...playErrorView_Y oder Armalite das hier https://armalite.com/shop/m-15-le-low-profile-carbine-10-3/
Also ALLES nur weil es ein Hersteller so will wird auch nicht vor dieses Schiedsgericht kommen und automatisch FÜR das Unternehmen entschieden werden.

Es wird in TTIP vieles darauf ankommen, was der Staat - in dem Fall Deutschland - dann effektiv davon hat oder nicht.

Als Beispiel mal den Bereich der Altenpflege. Mit jedem Jahr gibt es mehr und ältere Menschen, die irgendwann gepflegt werden müssen. Das sieht jetzt ein US-amerikanischer Investor und bastelt sich ne Pflegefirma, die u.A. dann auch in Deutschland wirken soll. Nun stinken ihn aber die Mindestlöhne hier an. Er hat also nun seine deutsche Firmenvertretung hier irgendwo sitzen.
Sein erster Schritt wird sein, möglichst viele Angestellte aus Osteuropa zu haben. Der Schnitt sieht so aus, dass diese Pflegekräfte - selbst ohne Mindestlohn - hier für dieselbe Arbeit mehr als doppelt soviele Euros bekommen, wie in ihrem Heimatland. Es ist wirklich so. Als meine Mutter noch lebte, war eine sehr liebe und hingebungsvolle Weisrussin öfters bei uns. Die hat nur saisonal bei der ( deutschen ) Pflegefirma gearbeitet. Sie war immer abwechselnd einen Monat hier in Berlin und einen Monat in ihrer Heimat. Das Geld, was sie hier in 6 Monaten verdient hat, war, wie sie sagte, dreimal soviel wie 12 Monate ackern in ihrer Heimat - sofern sie dort überhaupt eine Arbeitsstelle gefunden hätte. Sie hat gesagt, sie würde hier auch für 4,50 die Stunde arbeiten und damit immernoch zu den Gutverdienern in ihrer Heimat zählen.
Um wieder auf die amerikanische Pflegefirma zu kommen : Diese erwirkt nun vor dem Schiedsgericht eine Ausnahme von der deutschen Mindestlohnregelung; ich sehe für sowas einen Erfolg, weil davon auch der deutsche Staat profitieren würde.
Niemand kann gezwungen werden, bei dieser Firma zu arbeiten - mit einer Ausnahmme : ALG-II-Empfänger. Und das wird man schnell.
6 Monate am Stück keine Arbeit und man ist "Hartzer". Und dann muss man jede zumutbare Arbeitsangelegenheit annehmen. Was zumutbar ist oder nicht, entscheidet man übrigens nicht selbst dabei.
Im Fall der Pflege reicht nen 6-Wochen-Grundkurs und schwupps, schon is man ( oder Frau ), auch als nen völlig Branchenfremder - ne Hilfspflegekraft und kann eingesetzt werden. Ein Rädchen greift ins andere. Lehnt man das ab - erst Reduzierung der Hilfsleistungen, dann bis hin zum totalen Streichen aller Leistungen. Ein Hilfeempfänger ist verpflichtet alles zu tun, was die zwingenden Hilfeleistungen reduziert oder beendet. Dazu zählt auch gerade das Reduzieren und das tut auch ein Job bei dem es weniger als den Mindestlohn gibt. Das ist auch schon eine Entlastung des Bundeshaushaltes und Deutschland wird sich vor dem Schiedsgericht dann nicht querstellen. Pro Forma protestieren vielleicht - aber nicht Mehr.

Die Frage ist also - welche Erfolgsaussichten hätte nen amerikanischer Liquidhersteller, dass sein Anliegen, beispielsweise 300ml-Flaschen seines Liquids nach EU liefern zu dürfen ? Ich behaupte mal Keine - weil der volkswirtschaftliche und staatliche Nutzen weniger als gering ist - sowohl für den Vertragspartner USA als auch für den Vertragspartner EU. Bei Glyphosat - wo Milliarden dranhängen, sieht es anders aus.



   

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