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Ein paar Grundsätzlichkeiten

#1 von G3kk04L , 26.10.2015 10:58

Also, ich bin wirklich noch recht neu in der Szene. Newbie? Ok, muss ich mich wohl auch mal mit abfinden. ;)
Ich habe ein paar Fragen, und hoffe dass diese hier beantwortet werden können. Auch wenn das Schwierig ist, denn vieles beruht sicherlich auf Erfahrung und vor Allem auf Geschmack, aber mal schauen wie weit ich mit meinen Fragen kommen.

1. Ist mein System grundsätzlich in Ordnung?
- Kangertech KBOX Mini
- Subtank Mini
- Mini RBA (0,5 Ohm, organic Cotton)
Ich habe nämlich teilweise das Gefühl dass die Watte nicht so ganz mit dem Zuführen des Liquids hinterher kommt. Es schmeckt dann ziemlich verbrannt. Dabei dampfe ich mit recht wenig Leistung, maximal 26 Watt. Was mir persönlich zu wenig ist, ich hätte lieber ein wenig mehr dampf und dafür eine niedrigere Frequenz.
2. Selbstmischen von Liquids
- Ich muss sagen dass ich Liquids auf 100% VG Basis wesentlich besser vertrage als Liquids mit einem mittleren bis hohen PG Anteil. (Kratzen im Hals, manchmal sogar Schluckbeschwerden.) Allerdings werden diese Liquids selten angeboten und wenn dann nicht mit den Aromen die ich gerne hätte. Ich habe mir einmal ein fertig gemischte Liquids mit Pink Spot Aromen bestellt. Die waren grandios, gerade Rip Tide, Watermelon und Frozen Lime Drop finde ich grandios. Aber da haben wir ja wieder das Problem mit dem PG. Also habe ich mir 100% VG Basis bestellt und die Aromen zum selber mischen. Aber irgendwas läuft schief, der furchtbare Eigengeschmack der Basis ist einfach grauenhaft. Also habe ich noch mal mit einer PG/VG Mischung gearbeitet, aber auch da war der Eigengeschmack der Basis furchtbar. Da ich das bei fertig gemischten Liquids nicht habe, muss es wohl an mir liegen. Also, was mache ich falsch?
3. Dampfen mit hoher Leistung, mehr Dampf, ohne dass Liquid und Watte verbrennen
- Wie kann es sein dass es Dampfer gibt die mit 30 oder 40 Watt dampfen, ohne dass deren Watte oder Liquids verbrennen?
- Brauche ich spezielle Watte?
- Brauche ich vielleicht spezielle Liquids?

4. Selbstwickeln.
- Ich glaube zwar von mir selber dass ich das Selbstwickeln hinbekomme (gelernter Elektrotechniker.), habe aber trotzdem noch ein paar Fragen.
- Es fängt schon bei der Basis an. Auf welcher Basis macht es Sinn sich an Dual oder gar Quad Coils zu versuchen?
- Braucht es einen Speziellen Tank?
- Braucht es bei so hoher Leistung, also mehr Hitze, auch andere Watte oder andere Liquids?
- Tröpfel oder Tank?

Ich wäre froh wenn ich ein paar Fragen beantwortet bekomme. Ich wette jedoch auch darauf, dass durch eure Antworten neue Fragen entstehen, aber dafür ist man ja Newbie, oder?

Ich sag schon Mal 1000 Dank!!!


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RE: Ein paar Grundsätzlichkeiten

#2 von sunnymarie32 , 26.10.2015 12:30

tröste dich - Newbies waren wir alle mal

ich versuch mal ein paar deiner Fragen zu beantworten:

Gerät und Köpfe:
Dein System KBox Mini + Subtank Mini (zusammen = Subox Mini) ist grundsätzlich ok - nicht eben für nen Dampfanfänger geeignet, weils ganz schön viel dampfen kann und weils einiges an Technik ist, womit man als Anfänger überfordert sein könnte, da reicht es schon aus Unwissenheit oder falscher Sparsamkeit Akus zu benutzen, die nicht genug Leistung liefern, vor allem beim 0,5Ohm Kopf. Besser wär es, mit den 1,2er Köpfen anzufangen. Die "Mini-RBA" ist übrigens der Selbstwickelkopf, der kommt ohne Wattefüllung und hier die passende Wattemenge zu finden erfordert ein wenig Übung und Fingerspitzengefühl.
Wenn es dir vorkommt, als käme die Watte nicht mit der Liquidnachliefrung klar, kann es durchaus so sein. Ursachen dafür sind oft die Benutzer selbst: man zieht schlicht falsch. Die Verdampfersysteme funktionieren großteils durch Unterdruck - zieht man zu lasch, gibts weniger Unterdruck und es fließt weniger nach, zieht man zu fest fließt zuviel nach, nicht alles wird verdampft und es blubbert und/oder sifft - daher ist langsam und gleichmäßig ziehen schon mal die halbe Miete. Die nächste Ursache können die Liquids selbst sein: einige sind dünnflüssiger und fließen gut, andere dickflüssiger und damit weniger fließfähig. Manche Liquids setzen schlicht auch die Watte schnell mit Rückständen zu, die dann an der Wicklung "anbacken" und so nen unangenehmen Geschmack verursachen. Auch zurücklaufendes Kondensat aus dem Driptip, das sich dort ansammelt, wenn man nicht allen grad produzierten Dampf ausnutzt kann zu Verkrustungen führen. Und zum Schluß gibts schlicht Produktionsfehler - einige Köpfe sind leider nicht 100% gut und darum schneller verbraucht...

Mischen:
Selbermischen ist keine Wissenschaft sondern ebenfalls "Try and Error". Erstmal - das Kratzen bei PG-lastigen Liquids kann auch von zuviel Nikotin kommen, eine Unverträglichkeit würd sich eher durch echte allergische Reaktionen zeigen. Dazu kommt noch, das VG einen weicheren Dampf ergibt, wodurch sich der Eindruck verstärken könnte, das man kein PG verträgt. Geh einfach mal mit dem Nikotin runter und schau was passiert. Reines VG in nem Subtank ist vielleicht keine wirklich gute Idee - du hast es ja zuhaus und siehst selbst, das das recht zähflüssig ist. Wenn du dir dann die Köpfe ansiehst und die relativ kleinen Nachflussöffnungen, kannst du dir ausrechnen, das es mit VG zu Nachflussproblemen kommen kann - daher reines VG (100%) besser mit Wasser verdünnen damit es fließfähiger wird.
Welche Base hast du denn benutzt und wonach schmeckt die denn ??? Ich hab verschiedene Basen versucht und alle schmecken mir nur ganz leicht süßlich und mehr nicht... Und zu den Aromen - da den genauen Geschmack von Fertigliquids zu treffen ist nicht einfach: fang mit der unteren Dosierungsempfehlung an, lass die Mischung ne Woche oder mehr stehen und probiers dann erst und wenns zu lasch ist, dosier höher. PinkSpot ist auch nicht ganz so einfach - da gibt es scheinbar schon bei den Aromen Unterschiede - eins wird mit X% dosiert, das nächste mit Y% obwohls die gleiche Sorte ist, weils hier wohl verschiedene Abfüllungen gibt...

Dampfen mit hoher Leistung:
Grundsätzlich kann man sagen - viel Dampf = viel Drahtoberfläche, viel Luft, ausreichend Platz in der Verdampferkammer, ausreichend Nachfluß an Liquid und viel Leistung. Gibt dein Gerät auch nur einen der Faktoren nicht her, isses Essig mit viel Dampf. Viel Drahtoberfläche kriegt man entweder mit mehr Drahtlänge (also mehr Windungen) oder mit dickerem Draht, mehr und/oder dickerer Draht braucht mehr Leistung als dünnerer/weniger um auf die gleiche Temperatur zu kommen und Dampf braucht 1. Platz um zu entstehen und 2. nen genügenden Luftstrom, der den entstandenen Dampf abtransportiert und Platz für neuen macht. Viel Nachfluss erreicht man mit nem größeren Wicklungsdurchmesser weil da mehr Dochtmaterial reinpasst, das allerdings nicht zu fest sein darf. Ergo brauchst du den passenden Verdampfer mit passender Wicklung um mit hohen Leistungen dampfen zu können...
Das Liquid ist nur bedingt für mehr Dampf verantwortlich: VG erzeugt mehr Dampf als PG, aber das hat weniger mit der Leistung zu tun... VG fließt schlechter, daher muss die Wicklung mit Dochtmaterial in der Lage sein, davon genug nachzufördern. Spezielle Watte braucht man auch nicht, die genutzte muss nur möglichst optimal verbaut sein. Sicher gibt es Wattesorten, die ein besseres Förderverhalten haben als andere, aber wenn die falsch verbaut ist, kokelts oder siffts trotzdem...

Selberwickeln:
fang einfach an - die RBA vom Subtank hast du ja, damit kannst du anfangen zu lernen und zu testen. Die RBA ist für eine Coil gebaut und 2 passen da garnicht rein. Auch hier gilt: mehr Coils = weniger Widerstand und mehr erfoderliche Leistung - mit deinem Setup würdest du mit Dualcoils je nach verwendetem Draht schon schnell an die Grenze der Leistungsfähigeit deiner Akkus kommen. Und ja - für Dual- Triple- oder Quadcoils brauchst du unterschiedliche Verdampfer - guck dir mal die RBA vom Subtank an, da sind nur 2 Stellen an denen der Draht befestigt wird und nur eine Luftzufuhr und bei mehr Coils brauchts auch mehr Befestigungsmöglichkeiten, mehr Platz in der Kammer und die dazu passende Luftzufuhr, da eine Coil die nicht von Luft angeströmt werden kann, auch effektiv weniger Dampf produziert und schneller überhitzt weil die Kühlung fehlt. Die Frage nach Tank oder Tröpfler beantwortet sich jetzt fast von allein: Tröpfler - weil ausreichend Platz, ausreichend Luft... das bietet bis jetzt kaum ein Tank, den man auch selber wicklen kann...


meine Geräte:
Kangxin Minis, Ele P70, Cuboid, Presa 75, Balrog, RX 2/3, R-Steam 80, Picos
Subtank Minis, GT2-Nachbauten, Simba, Bachelor II, Lemo 2, Metropolis, Protank 4, Flashi-Nachbau V4
ein paar "Einfachdampfen" wie Evod, Emow, Aerotank mit VW-Akkus, iCare, Rocvape Origo


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RE: Ein paar Grundsätzlichkeiten

#3 von Sockeye , 26.10.2015 16:08

Deine Kombi halte ich generell für geeignet. Nur sollte dir klar sein, dass die Akkus die du verwendest auch die Leistung liefern können, die du damit abrufen kannst. (0,5 Ohm mit 50W = 10A Strom, die der Akku konstant liefern können muss. Beim Einkauf bitte darauf achten, dass der Akku mindestens mit 13A entladen werden kann)

Kokeln:
Da du die VG lastigen Liquids bevorzugst, kann das eine Ursache für diesen "verbrannten Geschmack" sein. Wir nennen dies hier übrigens "kokeln". Reines VG ist sehr zähflüssig und damit gänzlich ungeeignet für die filigranen Öffnungen der Standard Verdampfer.

Lösung:
- bis zu 10% Wasser hinzufügen um das Liquid dünn-flüssiger zu machen.
- einen Verdampfer wählen der für VG ausgelegt ist. Extrem bsp. (mit Fertigköpfen): CCI Triforce http://www.smoke-no-smoke.de/Atty_Verdam...RTA_Kit_584.htm (Aber Vorsicht! der fängt aber erst bei 50w an Spaß zu machen und mit dünnflüssigem VG/PG läuft er aus ("sifft")) oder einfach einen Lemo (zum selberwickeln): http://www.besserdampfen.de/Eleaf-Lemo-5ml , der einen sehr guten Nachfluss hat und gut mit VG lastigem Liquid zurechtkommt.

Bäh Geschmack, des Selbstgemixten:
VG ist nicht nur zähflüssiger als PG, es schluckt auch eine Menge an Geschmack. Manche Selbstmischer verwenden bei VG Liquid bis zur doppelten Menge an Aroma, im Vergleich zu PG. Auch schmeckt VG ansich leicht süßlich, welches ein Aroma durchaus unterstreichen kann, bzw. in eine ungewünschte Richtung verfälscht. Natürlich ist der prozentuale Anteil des Aromas wichtig für ein Gelingen eines Rezeptes. Zuviel oder zuwenig des Aromaanteils kann den Ausschlag Richtung Bäh geben. Auch eine ausgezeichnete Durchmischung ist sehr wichtig. Manche nehmen einen Mixer, andere lassen das Liquid länger stehen und nennen es "Reifung". Auch hier ist das zähflüssige VG nicht gerade förderlich.
Da du aber vom unangenehmen Geschmack der Basis sprichst, würde ich auch eine andere Basis verwenden. VG und PG Basen schmecken eigentlich sehr neutral, abgesehen einer leichten Süße des VGs.
Aromenkompositionen, bzw. Liquidnamen sind meist nicht geschützt und werden gerne kopiert / versucht zu kopieren. Bspw. RipTide gibt es in den verschiedensten (Nach-) Mischungen.

Lösung:
- Nur Base verwenden, die dir auch ohne Aromen (neutral) schmeckt
- Zum Nachmischen eines Liquids nur das entsprechende Aroma und Rezeptur vom selber Hersteller verwenden.
- Bei VG lastiger Basis den Aromenanteil schrittweise erhöhen, bis der Geschmack stimmt.
- Sehr lange und gut mischen/mixen. Zusätzlich kann es förderlich sein das Gemisch noch ein- bis zwei Wochen bei Zimmertemperatur zu lagern um die Durchmischung zu verbessern
- Viele verschiedene Rezepturen versuchen, bis man den gewünschten Geschmack erreicht hat. (Mixturen immer notieren)

Selberwickeln

Selberwickeln ist so profan, wie einen Knopf anzunähen, obwohl viele gerne eine Wissenschaft daraus machen (wollen). Natürlich benötigt man hierfür einen Verdampfer, der dies unterstützt. Der oben verlinkte CCI Triforce beinhaltet eine Base zum Selberwickeln für Dualcoil-Wicklungen, der Lemo ist nur für eine Single-Coil Wicklung konzipiert. Für deinen Sub Tank Mini gibt es auch eine RBA Einheit. Diese ist auch nur für einen Coil ausgelegt.

VG
Sockeye


This is Nudelholz.
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RE: Ein paar Grundsätzlichkeiten

#4 von G3kk04L , 27.10.2015 10:06

Das hat ja schon mal super funktioniert. Vielen Dank.
Ich werde mich mal da durch arbeiten und weiter ausprobieren, das wird, so denke ich, eh der einzige Weg sein um ans Ziel zu kommen. ;)

Aber schon mal vielen vielen Dank. Hat mir auf jeden Fall, schon beim Überfliegen, einiges beantwortet.


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RE: Ein paar Grundsätzlichkeiten

#5 von Glory B. Goode , 27.10.2015 16:56

Guck mal hier noch rein, wenn Du magst. Da werden Watte Sorten umfassend verglichen. https://www.youtube.com/watch?v=BcZjaG9RPZ4


 
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