Ich ersaufe meinen Tröpfler.. IMMER!

23.04.2015 21:51
#1 Ich ersaufe meinen Tröpfler.. IMMER!
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Ich nutze schon einige Zeit einen Tröpfer (Vision Eternity) und immer wieder ertränk ich den.

Ich kann nie einschätzen wie viel wohl noch drin ist. Merke erst, wenn er am ersaufen ist dass es zu viel war. Und zwar daran, dass das ziehen schwergängiger wird und kaum noch dampf kommt.

Tröpfeln tu ich natürlich tröpfchen weise. Also ich füll da nicht mililiterweise Liquid ein. 3 - 5 tropfen die ich dann genieße bis ich der meinung bin, es gehen wieder welche.

Ich weiß einfach nicht, wie ich merke, dass ich nachtröpfeln MUSS. Ja doch, wenns zu spät ist und ich mir ein Gemisch aus extremen Kokeligen iregndwas durch die Lunge zieh. Da schüttelts mich dann erstmal kräftig ab.. Danach kann ich watte wechseln. Und bin kurzzeitig frustriert. Das letzte Stück Silikat was ich aktuell drin hab, verzeiht mir das schon mal, watte aber nicht.

Ich dacht mir so, ja gut, das lernste schon noch. Aber nix da.

Ich tröpfel nicht nur zum Liquidtesten, sondern ich dampfe auf diese art zuhause recht gerne. Und es nervt so. Verrät mir jemand seine tricks wie man vorzeitig einschätzen kann, wann man nachtropfeln muss?

Ich merk das weder an nachlassendem Dampf noch am geschmack. Erst am eindeutigen zu kräftigen kokeln wird mir bewusst, DAS war jetzt nicht sehr lecker. Und ja, ein zu viel erkenn ich zuverlässig haha..


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23.04.2015 22:52
avatar  zwinkl
#2 RE: Ich ersaufe meinen Tröpfler.. IMMER!
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Zitat von Honigbiene im Beitrag #1
Verrät mir jemand seine tricks wie man vorzeitig einschätzen kann, wann man nachtropfeln muss?




Also da hilft nur...ÜBEN, ÜBEN und nochmal ÜBEN !!! Mussten wir alle mal durch...

Für den anfang wäre eine nicht zu niederohmige wicklung, weil du dann das liquid nicht so flott wegbekommst.
Niederohmig, mit watte und open draw kommt erst später...


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25.04.2015 00:31
#3 RE: Ich ersaufe meinen Tröpfler.. IMMER!
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Ich peile Wicklungen zwischen mindestens 1,5 und max 2 Ohm an. Je nach wickelhilfe, meistens bin ich bei 1,7 - 1,8 - und dann eben 2 Ohm.

Das ist halt müüühsam haha, ich denk mir halt, irgendwann muss ich es ja heraussen haben. Aber ich habe gemerkt, dass der Akku, den ich meistens unter dem Tröpfler hab generell "anders" ist als mein istick.

Das ist bei der Luftzufuhr und beim Zugverhalten komplett verschieden, wenn dann bei der MVP Box noch ne cone dazu drauf sitzt, dann dichtet das die luftzuvor nochmal mehr ab. Das ist im dampfgefühl anders und wenn das alles so "dicht" ist und wenig dampf kommt, tröpfel ich dann einfach nach.

Ich fang halt wieder von vorne an und probier aus: Wie lang kann man mit einem tropfen ziehen, wie schmeckt das dann.. vl noch öfters mal in die Liquidkammer schauen.. trotzdem hab ich nach einer ausgiebigen tröpfelrunde eine undefinierbare suppe die überläuft. Aber ich maaag meinen Tröpfler so gerne! Das ist fast wie die Chipstüte vor dem TV, man kann einfach nicht aufhören *lach*.

Dachte mir, da steckt vielleicht ein System dahinter, woran man erkennt: Jetzt noch ein tropfen! oder Huch halt! Fast voll..! mal sehen..


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25.04.2015 00:53
avatar  zwinkl
#4 RE: Ich ersaufe meinen Tröpfler.. IMMER!
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Also das findet man eigentlich mit der zeit raus, wieviel und wann man jeweils bei welchem dripper und dem dementsprechenden setting nachtropfen muß.
Das ist bei all meinen drippern immer unterschiedlich...keiner läuft gleich. Auch, weil ich jeden mit einer anderen wicklung bzw. liquidtransportmedium fahre.
Zum beispiel habe ich gerade in einem big block 454 eine gedrillte 0,5 ohm-wicklung, die sehr schnell anspricht und ich mit LiFePos ( ca. 3,3 V) befeuere.
Das ist eine singlecoil und das dampft mir schon fast zuviel, aber eben geiler geschmack und da muß ich nach 2-3 zügen bereits nachladen.
Max. 5-6 tropfen aus einer pipette...bei nur 1-2 tropfen mehr säuft er zwar nicht ab, aber die suppe läuft aus dem lulo, wenn ich den falsch kippe/halte.

Ein dicker tobh atty 26er mit massig watte drin und DC auf 1,0 ohm gewickelt nimmt dagegen locker 15 tropfen und das hält dann 3 x so lang
ohne gleich zu kokeln, allerdings läuft er am besten, wenn die watte noch nicht zu trocken, aber auch nicht mehr zu patschnass ist.
Das muß ich auch bei jeder neu gestalteten wicklung erst raustesten.

Trident dagegen oder A2 classic mit GF (bengs 2 mm) zuckelt konstant vor sich hin ohen irgendwelche schwankungen.
Trident mit watte braucht dagegen wieder weniger liquid auf einmal, da muß ich versuchen die optimale menge immer zu treffen.
Also eher eine dripperwicklung, die beachtung braucht...so zwischendrin mal bei gelegenheit nachdrippen mag der nicht.
Magma mit SC hat ein großes vorratsdepot und der läuft konstant lange zufriedenstellend, allerdings schraube ich da jedesmal die topcap ab zum randvoll
nachfüllen, weil von oben nachgedrippt oft liquid ins lulo kommt. Strömt die wicklung von unten an...

Btw...nach fast 5 jahren drippen wird das besser, war bei mir auch so.


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25.04.2015 01:17
#5 RE: Ich ersaufe meinen Tröpfler.. IMMER!
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Zitat

Also da hilft nur...ÜBEN, ÜBEN und nochmal ÜBEN !!! Mussten wir alle mal durch...



Oder aber einen AT mit Temperatur Control / Protection zulegen, sofern einem die Leistung davon reicht. Das erspart das Super Kokelerlebnis und den damit verbundenen ungesunden Dampf


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14.05.2015 16:11
avatar  jampf
#6 RE: Ich ersaufe meinen Tröpfler.. IMMER!
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Ich tröpfel nach, wenn ich die ersten hellen (=nicht mehr durchnässten) Stellen in der Watte sehe und tropfe so lange bis die Watte "gesättigt" aussieht. Bei mir also bisher reine Sichtkontrolle. Ich bin allerdings auch völliger Neuling.

Edit: Das mag bei anderen Atomizern anders aussehen - ich habe diesen (https://www.fasttech.com/p/1395707) und benutze ihn zum testen.


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14.05.2015 20:21
#7 RE: Ich ersaufe meinen Tröpfler.. IMMER!
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Ich müsste aufschrauben um die Wicklung zu sehen, das würde mich nerven.

Zwischenzeitlich wurde mein Tröpfler kaputt, ersatz ist da und es funktioniert bisher ausgesprochen gut. Ich hab irgendwo gelesen, dass mein Tröpfler 40 Tropfen fassen kann, hatte aber vergessen, darüber nachzudenken, dass ein tropfen aus einer Nadelflasche oder ein Tropfen aus einem Plastikdropper eeeeveeentuell ein unterschied ist. Also Tröpfler aufschrauben, tropfen so viel geht, gemerkt: das sind nie im Leben 40 Tropfen die sich ausgehen.

Das mal zu sehen, was ~10 Tropfen aus meinen gängigen falschen anrichten können, scheint mir irgendwie geholfen zu haben *grins*. es gibt zwar noch die ein oder anderen Trockenzüge, aber die werden weniger. Wenn ich nicht sicher bin, schau ich rein und auch das wird immer weniger.


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01.02.2016 21:40
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#8 RE: Ich ersaufe meinen Tröpfler.. IMMER!
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Weil ich recht ungeduldig bin, habe ich mir einen Bottom (Fountain) gegönnt... aber auch das "Drücken" ist sensibel zu handhaben, sonst säuft der mir auch ab....
wird aber mit jeder Füllung besser...
LG Shagy


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01.02.2016 21:54
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#9 RE: Ich ersaufe meinen Tröpfler.. IMMER!
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Da shagy hier wieder rausgekramt hat geb ich ihm hier voll recht. Ich nutze seit nem knappen halben Jahr ausschließlich bottom feeder. Zwar nicht den fountain, andere, aber das Prinzip ist ja das gleiche. Durch das drücken auf die Flasche im feeder (z. B. Ne Reo, oder eine von Svapiamo.com) kommt das Liquid in den tröpfler (selbst umgebauten oder einen fertigen für feeder). Durch loslassen kommt das meiste überschüssige liquid wieder zurück in die Flasche. Zu viel feeden geht fast garnicht. Und mit einem 18650er mit liquidflasche in der Box auch nicht größer als die gängigen boxen. Für mich das perfekte System. ;-)


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